Test des Sony Ericsson W800i

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 29.08.2005
Software Version: R1L002
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: KD dem Autor Feedback senden
 
Mit dem K750i brachte Sony Ericsson ein heiß begehrtes Angebot in den deutschen Handyhandel und landete den Renner. Nachdem es hier nun Lieferschwierigkeiten gibt, kommt das lang erwartete W800i auf den Markt, das Hardwaretechnisch mit dem K750 den gleichen Stand hat. 2-Megapixel-Kamera, 262144 Farben, Sprachwahl und Bluetooth, das sind Funktionen, die das Handy unterstützt, aber sie sind keine Besonderheit mehr. Diese Funktion übernimmt hier der integrierte Walkman, aber was der Walkman mit Handyfunktionalität wirklich zu bieten hat und ob er überhaupt das hält, was Sony Ericsson von ihm verspricht, vielleicht sogar Mängel aufweist, das haben wir in einem ausführlichen Testbericht offengelegt.

Verpackung & Lieferumfang

Das W800 präsentiert sich in einer quaderähnlichen Säule in vollem Glanze. Der Mix aus durchsichtigem und orangenem Plastik bringt das W800, das in der Mitte der Verpackung steht, vollends zur Geltung. Der erste Einblick in das Zubehör wird hierbei auch nicht vernachlässigt. Das Headset und die mitgelieferte Speicherkarte sieht man sofort. Obwohl die Verpackung nur aus Plastik besteht ist sie sehr stabil und macht einen robusten Eindruck, trotzdem sollte man dies nicht zu ernst nehmen und sie genauso behandeln, wie den Inhalt der in ihr steckt.

Sony-Ericsson W800i - Lieferumfang

Wie so ein großes Sortiment an Lieferumfang in die Verpackung passt ist eine Wissenschaft für sich. Mit dem Handy kommen Akku, Ladegerät, Headset plus Zusätzliche Ohrhörer in verschiedenen Größen, 512 MB Memorystick Pro Duo und Adapter auf Memorystickgröße, USB-Datenkabel, Bedienungsanleitungen in Deutsch, Französisch und Italienisch, eine Software-CD sowie mehrere Informationshefte in verschiedenen Sprachen. Die gedruckten Bedienungsanleitungen aber beschäftigen sich eher mit den Hauptthemen des Handys und gehen auf mehrere Punkte nicht tiefer ein.
 
Die inside-handy Wertung: 90%

Verarbeitung & Design

Der Zusammenbau des Gerätes erweist sich als leicht. Man schiebt seine SIM-Karte in die dafür vorgesehene Nische ein, schiebt dann den Akku leicht schräg in das Handy und zu guter letzt kommt dann noch die Abdeckung auf den dafür vorgesehen Slot. Die einzelnen Teile passen und der aufschiebbare Akkudeckel wackelt nicht.

Sony-Ericsson W800i - auseinander gebaut
Sony-Ericsson W800i - AkkuDer Mix aus einem schlichten, matten weiß und einem halb glänzenden, peppigen Orange lassen das Handy zu einem „Hingucker“ werden. Obwohl die Oberschale aus Plastik gefertigt wurde haben die orangenen Seitenteile einen metallischen Look. Aber dies, und auch die restliche Verarbeitung des Handys wirken stabil und robust. Das Gerät liegt gut in der Hand und eine Schutzklappe schützt die auf der Rückseite integrierte Kamera.

Spalten zwischen den einzelnen Coverteilen findet man nicht, nur wenn man die Akkuabdeckung des Akkus nicht richtig einrasten lässt kann sich hier ein kleiner Spalt bilden. Wenn man Stellen sucht, an denen Staub eindringen könnte verzweifelt man, da man nichts findet. Nicht, dass das jetzt etwas negatives wäre, nein, ganz im Gegenteil. Den einzigen Spalt den es gibt, findet man unter der Kameraabdeckung, dort sitzt der Lautsprecher. Aber dass hier Staub eindringen könnte, davon kann man nicht unbedingt ausgehen.

Sony-Ericsson W800i - TastaturDie Anbauteile sitzen, da sie mit langen Führungsstegen an den Seiten eingeführt werden, fest im Gerät. Trotzdem bekommt man sie mit einem leichten Drücken nach unten oder oben sofort vom Gerät herunter. Wer seine eigenen Kopfhörer zum Musikhören nutzen will kann diese einfach an das Headset anstecken.

Nicht nur im Inneren hat das W800i massig Features zu bieten, auch am Äußeren findet man viele Extras. Neben einer 2-Megapixelkamera, die mit einer verschiebbaren Abdeckung geschützt wird, findet man ein Fotolicht und mehrere Seitentasten die für die Musik und die Kamerafunktion nützlich sind. Die Tastatur besteht aus dem normalen 12-tastigen Wählfeld, einem Joystick und 5 Menükeys. Alle lassen sich gezielt ansteuern und haben einen guten Druckpunkt, wackeln wird hier zum Fremdwort.

Wenn man das Handy blind bedienen will, sollte man keine Schwierigkeiten bekommen. Jede Taste lässt sich perfekt bedienen. Egal ob man das Handy in der linken oder in der rechten Hand hält, die Bedienung ist präzise und schnell möglich. Der Joystick reagiert genauso perfekt wie die restlichen Tasten und dass man sich mal in einer Funktion verwählt, kann ausgeschlossen werden.

Sony-Ericsson W800i - größeSonyEricsson hat dem W800i einen starken Vibrationsalarm spendiert. Dies merkt man, wenn man das Gerät in der Tasche hat, aber auch wenn es irgendwo liegt. Wenn es auf einem Tisch liegt, bewegt sich das Gerät durch die Gegend und man hört den Vibrationsmotor laut und deutlich. Wenn man das Gerät in der Hand hält spürt man den Alarm gut, auch die Lautstärke des Vibrationsmotors ist dann um einiges geringer.

Eine Besonderheit dürfte die Abdeckung der Kamera sein. Der Schieber mit dem die Abdeckung geöffnet wird, erinnert an den, wie er in älteren Sony Kameras eingebaut ist. Auch die Walkman-Taste die ganz oben, mittig auf der Tastatur sitzt, ist eine Erleichterung bei dem täglichen Umgang mit dem Gerät und seinen Funktionen.
 
Die inside-handy Wertung: 94%
 
 

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