Der Akkudeckel des Sony Ericsson W705 wird mit einer kleinen Verriegelungstaste in seiner Verankerung gehalten. Zunächst braucht es einen Blick in die Bedienungsanleitung, um das zu begreifen, denn man könnte auch die Walkmantaste an der Handyoberseite für den Verriegelungsknopf halten. Sind diese Feinheiten erst einmal geklärt, lässt sich der Akkudeckel leicht entfernen. Unter dem Deckel liegt der Akku und daneben der Einschub für die Simkarte. Diese lässt sich leicht unter den Haltebügel des Einschubs schieben. Zum Entfernen benötigt man schon etwas mehr Fingerspitzengefühl, da sie sehr fest sitzt. Der Zusammenbau des Handys erweist sich wiederum als sehr einfach. Mit einem deutlichen Knacken rastet der Akkudeckel ein und sitzt fest in seiner Verankerung. Die edel metallisch schimmernde Oberfläche des Sliders wird so manchem Betrachter ein „Wow“ entlocken. Im Test kommt ein Modell in „Passionate Red“ zum Einsatz. Hier ist es Sony Ericsson wirklich gelungen, junges modernes Design mit Stil zu verbinden. Über dem schwarz eingerahmten Display zeigt sich ein rotes, Walkmanhandy-typisches „W“. Auch die Lautsprecherabdeckung ist in Rot gehalten. Diese Farbe findet sich auf der, unter dem Display angesiedelten, Außentastatur wieder. Die Handyrückseite ist komplett in mattem Schwarz gehalten, auch hier unterbrochen von einem roten „W“ sowie einer roten Lautsprecherabdeckung und dem Sony Ericsson-Logo. Ein glänzender silberner Zierstreifen, mittig zwischen Ober- und Unterteil des Sliders, rundet das Bild ab. Mit seinen kompakten Maßen von 95.0 x 47.5 x 14.3 mm und 98 g Gewicht liegt das W705 angenehm in der Hand. Verstärkt wird das positive Feeling noch von der gummierten Oberfläche der Handyrückseite. Diese knarzt bei leichtem Druck etwas, was sich besonders beim Eintippen von SMS oder der Navigation im Handymenü bemerkbar macht.
Die verbauten Materialien machen auf den ersten Blick einen recht hochwertigen Eindruck. Allerdings kam dieses Handymodell schon mit einer leichten Lackabplatzung auf der schwarzen Oberseite in den Test, die den silbernen Untergrund durchschimmern ließ. So ist abzuwarten, ob das W705 womöglich das Schicksal anderer Sony Ericsson-Handy-Modelle teilt, bei denen der Lack in der Vergangenheit eine Schwachstelle darstellte. Der Slidemechanismus des W705 ist ausgereift und hat auch zu den Seiten kaum Spiel. Auf der Oberseite des Handys stimmen die Spaltmaße, so dass sich festsetzender Schmutz hier kein Thema darstellen sollte. Ein Manko stellt die fehlende Abdeckung des Netzteil-Steckplatzes (an der linken Außenseite) dar, sowie ein sichtbarer Spalt zwischen Ober- und Unterteil des Sliders, so dass Staub hier auf die Dauer eine gute Chance hat, ins Gehäuseinnere einzudringen. Netzteil und Headset sitzen passgenau und aufgrund ihres breiten Steckers auch fest, im ihnen angedachten Steckplatz. Auf der Rückseite des W705 findet man die runde Kameralinse und daneben eine Fotoleuchte. Beide sind nicht abgedeckt und auch nicht allzu tief ins Gehäuse versenkt, so dass auf längere Sicht Kratzer die Linse schädigen könnten. Gut verarbeitet scheinen dahingegen die silberne Lautstärke-Wipptaste und Kamerataste auf der rechten Außenseite. Auf der oberen Kante ist eine kleine Walkman-Taste zu sehen und auf der unteren Kante die Verriegelung der Akkuabdeckung. In drei erhabene Kreise unterhalb des Displays sind die Außentasten des Sliders eingebettet. Links und rechts oben auf den Kreisen befinden sich die Softtasten. Darunter sind links die Anruftaste und rechts die Ende-, Ein/ Aus-Taste zu sehen. Unter diesen wiederum befinden sich links eine Aktivitätentaste und rechts die C-Taste. Der mittlere Kreis stellt die Navigationstaste dar, in deren Mitte eine Auswahltaste angesiedelt ist. All diese Tasten sind aufgrund ihrer Erhabenheit sehr gut voneinander abgegrenzt und somit auch ohne hinzugucken sehr gut zu bedienen. Während der Bedienung fühlen sich die Tasten jedoch etwas „wackelig“ an, besonders die Navigationstaste hat, beim vorsichtigen Darüberstreichen mit dem Finger, etwas Spiel. Mit der Navigationstaste lassen sich, trotz ihrer runden Form, die einzelnen Menüpunkte gut und präzise ansteuern. Für Menschen mit dickeren Daumen wäre jedoch eine etwas größere Navigationstaste wünschenswert. Schiebt man den Slider auf, kommt das klassisch angeordnete alphanumerische Tastenfeld zum Vorschein. Das rote Tastenfeld befindet sich unter einer gummierten Tastaturmatte. Die einzelnen Tasten sind „hügelig“ und somit gut voneinander abzugrenzen. Zwischen den nebeneinanderliegenden Tasten befindet sich zudem jeweils ein ausgestanzter silberner Kreis, der nicht nur zur guten Optik, sondern zusätzlich zur guten Tastbarkeit der einzelnen Tasten beiträgt.
Zur Bedienung sind die Tasten zwar von ihrer Breite her gut geeignet, die einzelnen Tastenreihen sind jedoch recht schlank, so dass das blinde Eintippen einer SMS, zumindest mit dickeren Fingern, ab und an zum Vertippen führen könnte. Der Vibrationsalarm des W705 kann wahlweise ein- und ausgeschaltet, und mit oder ohne Rufton eingestellt werden. Er ist in Hemd- und Hosentasche sehr deutlich zu spüren. Leider ist zusätzlich zur Vibrationen ein deutliches Summen zu vernehmen, das in stiller Umgebung, wie zum Beispiel während einer Besprechung, schon einmal sehr störend sein kann.
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eine frage, die dringend nach antwort sucht. bald habe ich meine französisch reise, und brauch da ne kamera. mein handy reicht mir eigentlich völlig, wenn es beim filmen nicht plötzlich stoppen würde und das bildschirm an gezeigt ...[mehr]wird. meistens steht da auch, dass ich die sim karte nicht eingelegt habe, was völliger quatsch ist. bitte, bitte um hilfe. das wäre super nett. ☺