Test des Sony Ericsson W350i

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 09.06.2008
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MG dem Autor Feedback senden
 
Sony Ericsson W 350
Im zweiten Quartal brachte Sony Ericsson das Modell W350i auf den deutschen Markt. Mit der Renaissance des Klapphandys versprechen die Handybauer nach außen hin nichts anderes als einen Musik Player, aber mit erstaunlicher innerer Größe. inside-handy.de testet wie viel Größe das W350i tatsächlich zeigt und welche Leckerbissen noch so auf den Benutzer warten.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson W 350Das Sony Ericsson W350i ist in einem kleinen, kompakten Karton der in den Blautönen des Handys gehalten ist verpackt. Auf der Vorder- und der Rückseite des Würfels ist das Mobiltelefon im auf- und im zugeklappten Zustand zu sehen. Herstellername und Modellbezeichnung zieren die seitlichen Flächen. Öffnet man die Verpackung sticht einem das W350i ins Auge, welches in eine Vertiefung aus schwarzer Pappe gebettet ist.


Zum Lieferumfang gehören Handy, Akku, Speicherkarte 512 MB, Ladekabel, Headset, USB Datenkabel, PC Suite und eine Bedienungsanleitung sowie zugehörige Kurzanleitung. Die Bedienungs- und Kurzanleitung ist in vier Sprachen (deutsch, englisch, französisch, spanisch) gehalten. Die Anleitung ist logisch aufgebaut und übersichtlich gestaltet.

 

Sony Ericsson W 350
 

Verarbeitung & Handhabung

Sony Ericsson W 350
Das Einsetzen der SIM-Karte und der Zusammenbau funktionieren problemlos. Mit einer leichten Druckbewegung nach unten rastet der Akkudeckel ein. Das Öffnen der Abdeckung gestaltet sich etwas schwieriger. An manchen Ecken hackt der dünne Plastikteil etwas. Die Spaltmaße sind gering und der Deckel sitzt formschlüssig ohne zu wackeln.


Sony Ericsson W 350Das SE W350i wirkt edel aufgrund seiner Farbgebung. Mit seinen Abmessungen von 104 x 43 x 11 Millimetern und einem Gewicht von nur 76 Gramm liegt das Gerät sehr gut in der Hand und passt mit Leichtigkeit in jede Hemd- oder Hosentasche. Nimmt man das Handy näher unter die Lupe bröckelt der erste Eindruck eines hochwertigen Produktes. Die Klappe wackelt sowohl im zu- als auch im aufgeklappten Zustand. Das Gehäuse ist aus Hartplastik gefertigt und wirkt dabei etwas billig.


Das Display und die funktionelle Klappe dominieren die Vorderansicht des Gerätes. Zusätzlich ist ein Schriftzug des Herstellers oben und die Modellbezeichnung unten angegeben. Auf der linken Seite ist eine Anschlussbuchse für Ladekabel und Headset sowie die Musik Player Taste. Auf der rechten Seite stößt der Nutzer auf eine Wipptaste die zum Regulieren der Lautstärke während eines Gesprächs und zum Einstellen der Helligkeit des Displays dient.


Sony Ericsson W 350Das Ladekabel sowie das Headset lassen sich leicht anstecken. Die Steckverbindung sitzt fest und gewährleistet eine gute Verbindung zur Peripherie. Auf der Oberseite des W350i ist ein Schalter mit dem die funktionelle Klappe deaktiviert werden kann. Die Kameralinse, ein Lautsprecher und der Sony Ericsson Schriftzug schmücken die Rückseite.


Ein- und ausgeschaltet wird das W350 mit der "c"-Taste. Hierzu muss das Gerät aufgeklappt werden. Unter der Klappe ist ein übersichtlich gestaltetes Tastenlayout im klassischen Stil. Im unteren Bereich befinden sich die Zifferntasten eins bis neun gefolgt von der Sterntaste links, der null in der Mitte und der Rautetaste auf der rechten Seite. Wahlweise können die Zifferntasten auch zur Eingabe von Buchstaben benutzt werden. Das Gerät wechselt in den Stumm-Modus und wieder zurück, wenn man die Rautetaste durch Drücken aktiviert. Das obere Ende des Tastenlayouts bilden die beiden Auswahltasten rechts und links, sowie die "Zurücktaste" und die c-Taste, die den Navigationskey einschließen.


Sony Ericsson W 350Der Druckpunkt der Tasten ist gut gewählt. Auch Nutzer mit größeren Fingern können die Tasten problemlos bedienen. Jedes Drücken wird mit einem leisen Klicken kommentiert. Auch die Bedienung des kreisförmigen Navigationskeys funktioniert tadellos. Einzelne Funktionen lassen sich präzise ansteuern. Blindes SMS-Tippen gelingt geübten Schreibern gut, da die Tasten trotz kompakter Bauweise des Gerätes nicht zu klein geraten sind.


Der Vibrationsalarm kann wahlweise alleine oder in Kombination mit dem Klingelton eingesetzt werden. Bei der zweiten Variante erfolgen das Vibrieren und das Klingeln gleichzeitig. Der Vibrationsalarm ist dominant, allerdings nicht wahrnehmbar wenn das Gerät nicht in Kontakt zum Körper steht.

 
 

Falsche oder fehlende Angaben zum Sony Ericsson W350i Test?

Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.

Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung