Test des Sony Ericsson W302

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 20.10.2008
Software Version: 1207-2375_GENERIC_R1AA030
Testversion mit Branding: nein
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Sony Ericsson W302
 
Ein neuer Musikspezialist von Sony Ericsson ist auf dem Weg in die Regale der örtlichen Händler. „So muss Musik sein" bewirbt der Hersteller sein neuestes Produkt, welches sich in die Walkman Reihe eingliedert. Das Handy ist momentan ohne Vertrag für 140 Euro zu bekommen. Somit ist es für das Einsteiger-Segment konzipiert. Technisch hat es das nötigste zu bieten, was der schlanken Form zugute kommt. Inside-handy.de hat den Neueinsteiger im Testcenter genauer unter die Lupe genommen.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson W302Das Handy wird in einem poppigen weiß/orangefarbenem Karton geliefert. Die Größe der Verpackung ist sehr kompakt und richtet sich aufgrund der Farbauswahl an die jüngere Zielgruppe. Auf der Oberseite sind Sony Ericsson typische Walkmanpunkte aufgebracht welche zum Teil vom Foto des W302 überdeckt werden. Sobald der Deckel geöffnet ist, bekommt man das W302 zu Gesicht. Das Zubehör versteckt sich eine Etage tiefer und wird ersichtlich, sobald das Handy entnommen und der Karton weiter aufgeklappt wird. Der Lieferumfang ist zeitgemäß und beinhaltet, wie bei einem Großteil der heutigen Handys, das Ladegerät, ein Datenkabel, Speicherkarte, Bedienungsanleitung sowie Kopfhörer.

Trotz des typischen Sony Ericsson Steckers kann der Nutzer auch seine eigenen Kopfhörer verwenden. Dies ist möglich, da es ein Zwischenkabel gibt, an welchem sich ein Mikrofon sowie ein Standard 3,5 mm Klinkenstecker befindet. Dadurch ist es auch möglich Telefongespräche mit dem am Mikrofon angebrachten Knopf entgegenzunehmen und über die Kopfhörer sowie dem Mikrofon zu telefonieren.

Sony Ericsson W302
 

Verarbeitung & Handhabung

Sony Ericsson W302
 

Das Handy liegt Standardmäßig zusammengebaut in der Verpackung. Einzig der Akku sowie die SIM-Karte müssen eingesteckt werden. Zu allererst wird der Akkudeckel abgemacht. Dazu befindet sich auf der Unterseite des Handys eine Einbuchtung um mit dem Fingernagel den Deckel abheben zu können. Der Deckel sitzt fest am Gehäuse, weshalb etwas Kraft benötigt wird um dieses zu öffnen. Sony Ericsson W302Ist der Deckel geöffnet, kann die SIM-Karte in den dafür vorgesehenen Schlitz geschoben werden. Die M2-Speicherkarte sitzt gegenüber und kann auch nur getauscht werden, wenn der Akkudeckel geöffnet ist. Das Schließen des Deckels ist dafür umso einfacher. Der Deckel sitzt passgenau und wackelt nur wenn man diesen mit etwas Kraft hin und herschiebt. Bei normaler Benutzung ist ein Wackeln allerdings nicht feststellbar. Einen sehr ordentlichen und stabilen allgemeinen Eindruck hinterlässt das W302. Die Front besteht aus schwarzen Aluminium, somit fühlt sich das Handy kühl und hochwertig an. Das Display wird durch einen sehr zarten silbernen Rahmen verziert und passt optisch sehr gut ins Gesamtbild des Handys.

Sony Ericsson W302Ziffernblock sowie die Navigationstasten, mit Außnahme des Navigationskreises, sind Schwarz. Der Navigationskreis sowie die seitlichen Knöpfe sind silberfarben. Die Rückseite besteht aus Plastik, was der Griffigkeit sehr zugute kommt. Das Handywalkman liegt gut in der Hand und kann sowohl mit der linken als auch mit der rechten Hand sehr gut bedient werden. Es gibt nur ein einziges Anbauelement, und dies ist der Akkudeckel. Durch die minimalen Spaltmaße an jenem wirkt das Handy wie aus einem Guss. Außer dem universellen Sony Ericsson Anschluss gibt es sonst keine weiteren Schlitze oder Buchsen. Somit hat ist Staub und Dreck für das W302 kein Thema. Am universellen Anschluss kann jedes zur Verfügung stehende Zubehör angeschlossen werden. Durch die beiden äußeren Arritierungsstifte des Steckers sitzt, angefangen vom Ladegerät über das Datenkabel bis hin zu den Kopfhörern, alles perfekt ohne jegliches Spiel. Durch den guten Halt muss etwas Kraft aufgebracht werden um das Zubehör wieder vom Telefon zu trennen, was durchaus positiv zu bewerten ist. Richtiges Universalzubehör lässt sich durch den Sony Ericsson Stecker nicht benutzen.

Auf der gleichen Seite wie der Steckplatz befindet sich die Walkman-Taste. Diese dient dazu direkt ins Musikplayermenü zu springen. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Wippschalter um die Zoomfunktion der Kamera zu nutzen. Natürlich gibt es auch einen separaten Knopf um die Kamera sofort zu aktivieren. Leider besitzen diese beiden Tasten nicht den gleichen Glanz wie die sonstigen silberfarbenen Tasten. Diese sind matt gehalten und stören etwas die Gesamtoptik bzeziehungsweise die durchgängige Designlinie. Ob dies nur getan wurde um die Knöpfe der Kamerafunktion von den anderen abzuheben ist fraglich, denn dies geschieht schon durch die separate Anordnung. Auch der Druckpunkt des Auslöseknopfes überzeugt nicht, da dieser etwas zu weich ist. Die restlichen Knöpfe haben einen sehr guten und direkten Druckpunkt. Sie sitzen passgenau und wirken hochwertig. Die Navigationstaste, der Navigationskreis sowie die links und rechts angeordneten Knöpfe können durch Ihre Wölbung sehr gut erfühlt und bedient werden. Die Zifferntasten haben wie auch die Navigationstasten einen sehr guten Druckpunkt. Durch die Sony Ericsson W302hervorgehobenen Punkte auf der Ziffer fünf kann man sich auch im Dunkeln schnell zurechtfinden. Allerdings ist dies viel schwieriger als bei anderen Handys. Durch die sehr schmalen und länglichen Tasten, erfordert es etwas Übung um blind einen Text schreiben zu können. Der Vibrationsalarm ist etwas zu dezent. Ist das Handy direkt am Körper wird die Vibration wahrgenommen. In einer Jeans oder Jacke geht allerdings die Vibration unter und man ist nur auf den Klingelton angewiesen.

 
 

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