Test des Sony Ericsson Vivaz
| Test-Datum: | 08.03.2010 |
| Software Version: | Symbian S60 5th |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() Gut bestückt mit Multimedia- und Connectivityfunktionen präsentiert Sony Ericsson das neue Touchscreenhandy „Vivaz“ mit Symbian S60 5th Edition Betriebssystem. Das Hauptaugenmerk liegt auf der 8.1-Megapixel-Kamera mit der auch Videoclips in HD-Qualität gedreht werden können. Zur Bildoptimierung verfügt das Vivaz über Kamerafunktionen wie permanenten Autofokus und Gesichtserkennung. Schnelles WLAN, UMTS und HSPA ermöglichen das Hochladen der Aufnahmen auf Internetplattformen - über den TV-Ausgang können sie auf dem eigenen Fernseher betrachtet werden. Der Hersteller hat außerdem GPS mit entsprechender Navigationssoftware in das Touchscreen-Handy integriert. Wie sich soviel Multimedia im Alltag bewährt, zeigt der Praxistest auf inside-handy.de. |
|
Das Vivaz wird in einer farbig gestalteten Verpackung ausgeliefert. Im Test kommt das Venus Ruby-farbene Handy zum Einsatz, entsprechend ist der Karton vorwiegend in rosa-rot gestaltet. Im Lieferumfang befinden sich ein USB-Datenkabel mit Netzadapter, ein Akku, ein Stereo-Headset, eine Kurzanleitung, ein Stylus (Stift) und eine 8-Gigabyte große MicroSD-Speicherkarte. Das Synchronisationsprogramm „PC Companion“ zum Abgleich von Daten zwischen PC und Handy befindet sich auf der beiliegenden MicroSD-Speicherkarte. Eine Schutzhülle oder ein Putztuch wären angesichts des empfindlichen Touchscreens wünschenswert gewesen. ![]()
|
|
|
|
![]() Der Akkudeckel stellt die Rückseite des Touchscreen-Handys dar. Um ihn zu entfernen muss mit dem Fingernagel in eine kleine Aussparung gegriffen und kräftig gezogen werden. Das erfordert ein wenig Mut, denn das Plastik des Deckels ist recht dünn und biegsam und macht keinen sehr robusten Eindruck. Der darunter liegende Akku nimmt nur etwa die Hälfte der Handylänge ein. Auf der anderen Hälfte, unter dem Akkudeckel verborgen, befindet sich der Steckplatz für die MicroSD-Speicherkarte, die einfach unter einen Metallriegel geschoben wird. Um die Simkarte einzusetzen, muss zunächst der Akku entnommen werden, denn sie steckt in einer Buchse neben dem Akku. Ist alles wieder zusammengebaut, sitzt die Akkuabdeckung sehr fest in ihrer Verankerung. Mit seinen Maßen von 107.0 x 52.0 x 12.5 Millimetern und einem Gewicht von 97 Gramm fällt das SE Vivaz sehr zierlich für ein Touchscreen-Handy aus und liegt durch abgerundete Ecken und Kanten angenehm in der Hand. Insgesamt macht es in allen vier erhältlichen Farben einen modernen, seiner vorwiegend jungen Zielgruppe angemessenen Eindruck. Auch bei der Verarbeitung gibt es nicht viel zu meckern. Zwar wurde vorwiegend Plastik verarbeitet, dennoch knackt oder quietscht auch bei festerem Zugreifen nichts.
Unter dem großen Touchscreen befinden sich nebeneinander Anruf-, Hauptmenü- und Ende-Taste. Die silberfarbenen Drücker sind erhaben und ausreichend breit gestaltet, um auch von dickeren Fingern gut getroffen zu werden. Der Druckpunkt ist straff und gleichmäßig. Bei aktiviertem Display sind die Tastensymbole von unten farbig beleuchtet. Auf der rechten Außenseite ist eine schmale Wipptaste angebracht, die während eines Telefonates für die Lautstärkeregulierung und im Kameramodus für die Zoomfunktion zuständig ist. Eine Besonderheit stellen die darunterliegenden Tasten mit getrennter Funktion für Video- und Foto-Aufnahmen dar. Am oberen Rand des Handys sieht man eine Taste, die bei langem Druck das Gerät ein- oder ausschaltet und bei kurzem Druck ein Menü zur Bildschirm- und Tastatursperre und die Einstellung der Benutzerprofile öffnet. Da das Sony Ericsson Vivaz über keine echte alphanumerische oder QWERTZ-Tastatur und über keine Navigationstaste verfügt, erfolgt die Steuerung in diesem Fall über das Display. Die Bedienung fast aller Menüpunkte ist sehr gut mit dem Finger möglich, so dass der Stylus nur zur Texteingabe auf der im Querformat virtuell dargestellten kleinen QWERTZ-Tastatur benötigt wird. Alternativ können jedoch ein alphanumerisches Tastenfeld, sowie ein großes QWERTZ-Tastaturfeld eingeblendet werden, welche immerhin noch mit zierlichen Fingern gut zu bedienen sind. Die große QWERTZ-Tastatur stellt lediglich Buchstaben, eine Leer- und eine Zurück-Taste dar. Zur Eingabe von Sonderzeichen oder Nummern gibt es entsprechende einzelne Sondertasten. Mit dem Stylus können Nachrichten in Handschrift verfasst werden. Im Test erkannte die Software mit dem Stift eingegebene Zeichen sehr zuverlässig. Über Sprachwahl und Spachsteuerung verfügt das Vivaz leider nicht. |
|
| >> weiter zum 2. Teil des Sony Ericsson Vivaz Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
Kommentare Kommentar schreiben
Falsche oder fehlende Angaben zum Sony Ericsson Vivaz Test?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.
Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung
MOBILE










Die Spaltmaße zwischen den einzelnen Bauteilen sind gering und auch an eine Abdeckung über der Multifunktionsbuchse wurde gedacht. Einzig die auf der Rückseite liegende Kameralinse dürfte aufgrund fehlender Abdeckung nach einiger Zeit der Nutzung Kratzer durch das Ablegen auf harten Flächen aufweisen. Das USB-Datenkabel sitzt sehr locker und wackelig im Multifunktionsslot, so dass hier auf Dauer Wackelkontakte entstehen können. Löblich ist das Vorhandensein einer 3.5 Millimeter Klinkenbuchse, die das Anschließen eines eigenen Headsets ermöglicht.

Klar, manchmal mecker ich drüber weil der Akku oft (aber nicht immer) schneller leer ist als mein altes Handy, oder das sich die Tastatursperre gerne mal selbstständig macht wenn's in der Handtasche liegt und irgendeine Anwendung angewählt hat (das nervt dann aber auch wirklich!), aber im ...[mehr]Großen und Ganzen bin ich noch jetzt damit zufrieden. Internetmäßig klappts in der Regel auch immer. Problematisch sind nur manche Seiten, die keine Mobil-Seite haben. Aber das ist für mich ok, da ich ja nun wirklich nicht nur mit meinem Handy surfen will. Ich habe keine Probleme mit den Anschlüßen, der Kamera, Musik oder sonst.
Wenn ich das alles mal so lese, kann ich nur sagen, auch wenns das gleiche Modell ist, die Software ändert sich ja ständig. Meine Vorgänger-Software hatte zum Beispiel das Problem, dass sie sich automatisch Updates übers Internet geladen hat. Das hab ich gar nicht. Also von daher, muss das Vivaz ja nicht generell schlecht sein. Wie gesagt, ich bin damit zufrieden.
viele der hier beschrieben probleme traten auch bei mir auf. vor allem wenn es sich aufgrund des leeren akkus selber abgeschaltet hat ist es manchmal ein kampf, es wieder anzubekommen.
Dazu rea...[mehr]giert es sehr langsam und es dreht manchmal selbsttätig völlig uungewollt den bildschirm.
das schlimmste ist aber der wackelkontakt der usb buchse, man kann es nichit gleichzeitig laden und nutzen weil sonst der strom weg ist. sehr nervig!
anders als im test angegeben reagiert auch der touchscreen nicht sonderlich gut...
also finger weg, egal ob alt und daher günstig!
Es sieht so toll aus, es liegt super in der Hand und hat viele tolle Extras doch es geht die ganze Zeit kaputt.
Der Akku spinnt bei mir oft, das Aufladegerät wird nicht immer vom Handy akzeptiert und vor 2 Tagen ist der Touchscreen kaputt gegangen. Das dümmste an der Sac...[mehr]he: Es ist mir noch nie runtergefallen. Es geht immer von allein kaputt.
Für jeden, der an diesem Handy interessiert ist: Hol dir ein anderes!
Bei mir funktioniert alles tadellos seit 1,5 Jahren und ich bin mit dem Handy sehr zufrieden. Ist trotz einigen Stürzen unversehrt geb...[mehr]lieben und ich hatte auch noch kaum einen Absturz, außer ich wollte zu viel, zu schnell auf einmal machen.
Es kommt wohl immer darauf an wie man sein Handy behandelt und natürlich muss man auch mit dem Pech rechnen, ein fehlerhaftes Modell zu erhalten.
2 meiner Freundinnen haben auch das vivaz und vivaz pro und hatten auch noch nie gravierende Probleme.
liebe Grüße