Test des Sony Ericsson T630

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Einführung

Test-Datum: 09.10.2004
Software Version: ?
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: JF dem Autor Feedback senden
 
Als Nachfolger des Erfolgsmodells T610 hat SonyEricsson bereits im Februar 2004 den Nachfolger T630 vorgestellt. Ob der Nachfolger eine echte Verbesserung ist, zeigt der inside-handy-Test.

Verpackung & Lieferumfang

Das Gerät ist im Standard SonyEricsson Paket verpackt, der in erster Linie funktionell gestaltet ist. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem T630 ein Ladekabel, die Bedienungsanleitung und eine Software CD sowie eine Broschüre zum Thema „Service und Support“.

Sony-Ericsson T630 - Lieferumfang
 
Die inside-handy Wertung: 67%

Verarbeitung & Design

Mit wenigen Handgriffen lässt sich das T630 in einen betriebsfähigen Zustand versetzen. Der SIM Kartenhalter wirkt hochwertig, ist allerdings fingernagelmordend beim wieder herausnehmen der SIM-Karte. Einfach den Akkudeckel aufschieben und: Voilá, fertig ist das T630.

Sony-Ericsson T630 - FrontalansichtIm Gegensatz zum T610, das ja besonders durch den gebürsteten Alu-Look auffiel, wirkt das T630 doch etwas „spaciger“ und dadurch jünger und etwas weiblicher. Insgesamt wirkt das Handy sehr robust und hochwertig.

Nicht einmal soviel wie eine Tafel Schokolade wiegt das „riegelförmige“ Handy und liegt gut in der Hand. Alle Tasten und Knöpfe sind für Rechts- wie Linkshänder gut mit einer Hand zu bedienen.

Das Spaltmaß ist beim T630 sehr klein und gleichmäßig – ein wichtiges Indiz für hohe Verarbeitungsqualität und Lebensdauer, da wenig Staub eindringen kann. Lediglich die Gehäuseöffnungen an den seitlichen Lautstärketasten trüben diesen Eindruck.

SonyEricsson bedient sich des guten alten Ericsson Standardsteckers – der bei allen Geräten schon seit Generationen der selbe ist. Das hat den Vorteil, dass das T630 Ladekabel zB auch bei den SE Bluetooth-Headsets verwendung finden kann. Gerade im KFZ ein großer Vorteil. Noch ein kleiner Trick für das lösen des Ladekabels vom Gerät: Nicht ziehen, einfach den Stecke nach vorne „abknicken“.

Die Tastatur bedient sich dem selbe Tastenlayout, dass schon beim T610 zu Einsatz gekommen ist. Neben der Zifferntastatur gibt es zwei Softkeys mit jeweils unterschiedlichen Funktionen – eben je nach Menüpunkt – sowie eine „Zurück“- und eine „Korrektur“-Taste. An den Seiten befinden sich eine Kamera- und eine Online-Direktzugriffstaste sowie die Lautstärkeregler „+“ und „-“.

Sony-Ericsson T630 - TastaturVor allem durch das transparente Plastik wirkt die Tastatur nicht so hochwertig wie beim Vorgänger T610. Bei der Bedienung knarzt und knirscht die Tastatur ganz gerne mal.

Doch der Anschein trügt. Die Tastatur lässt sich erstaunlich präzise bedienen und der Druckpunkt deutlich fühlen.

Auch das blind-SMS-schreiben geht mit dem T630 hervorragend. Die Tasten sind leicht gewölbt, so daß die unterschiedlichen Tasten deutlich zu fühlen sind. Etwas mehr Übung bedarf da die Handhabung des Navigations-Joysticks. Zwar hat auch dieser einen deutlichen Druckpunkt, dennoch neigt man beim drücken zu gleichzeitigen Richtungsänderungen. Ein Phänomen, dass allerdings noch aus T68er Tagen bekannt ist.

Eine hervorragende Idee sind die Direktzugriffs-Knöpfe an den beiden Seiten des T630. Mit einem Knopfdruck lässt sich die Kamera aufrufen oder surft man via Wap im Internet. Das ist einfach un unkompliziert und deswegen genau richtig. Ausserdem verfügt das T630 über einen kleinen Spiegel, der auf der Rückseite unterhalb der Kamera angebracht ist. Wer gerne selbstverliebte Eigen-Portraits schiesst, wird diesen schnell zu schätzen wissen.

Der Vibrationsalarm arbeitet sehr gut und an sich ziemlich leise. Besonders gut hat uns die Idee gefallen, dass man die Einstellung vornehmen kann, ob der Vibra-Alarm bei jedem Signal arbeiten soll oder nur, wenn die Signaltöne ausgeschaltet sind.
 
Die inside-handy Wertung: 90%
 
 

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