Test des Sony Ericsson Satio
| Test-Datum: | 04.11.2009 |
| Software Version: | Eigenentwicklung |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() Es ist soweit: Genau wie Samsung mit seinem Pixon12, begibt sich nun auch Sony Ericsson, mit dem im Herbst erscheinenden Satio, in die Liga der 12-Megapixel-Kamerahandys. Anders als beim Pixon12 handelt es sich beim Satio nicht um ein Gerät mit geschlossenem Betriebssystem, sondern um ein Smartphone mit Symbian S60-Firmware, welche Sony Ericsson mit eigenen Oberflächensymbolen versehen hat. Für guten Durchblick sorgt ein 3,5 Zoll großer Widescreen-Bildschirm und für gute Connectivity WLAN, UMTS, HSDPA und sogar A-GPS. Hat das Sony Ericsson Satio gegenüber dem Samsung-Neuling die Nase vorn oder reicht es womöglich nur für ein mühsames Hinterherhecheln? Das verrät Ihnen der Praxistest auf inside-handy.de. Es ist soweit: Genau wie Samsung mit seinem Pixon12, begibt sich nun auch Sony Ericsson, mit dem im Herbst erscheinenden Satio, in die Liga der 12-Megapixel-Kamerahandys. Anders als beim Pixon12 handelt es sich beim Satio nicht um ein Gerät mit geschlossenem Betriebssystem, sondern um ein Smartphone mit Symbian S60-Firmware, welche Sony Ericsson mit eigenen Oberflächensymbolen versehen hat. Für guten Durchblick sorgt ein 3,5 Zoll großer Widescreen-Bildschirm und für gute Connectivity WLAN, UMTS, HSDPA und sogar A-GPS. Hat das Sony Ericsson Satio gegenüber dem Samusung-Neuling die Nase vorn oder reicht es womöglich nur für ein mühsames Hinterherhecheln? Das verrät Ihnen der Praxistest auf inside-handy.de. |
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Anders als von anderen Sony Ericsson Modellen gewohnt, verfügt das Satio erfreulicherweise nicht mehr über einen Memory Stick Micro (M2)-, sondern über einen MicroSD-Karten-Steckplatz, kann somit mit den deutlich günstigeren MicroSD-Speicherkarten ausgestattet werden. Im Testgerät steckte eine 8 GB MicroSD-Speicherkarte schon bei der Lieferung im Kartenslot. Eine Software-CD mit Synchronisationssoftware sucht man zunächst vergebens – beim Lesen der Bedieungsanleitung erfährt man jedoch, dass das Satio sehr wohl eine Synchronisations-Software im Gepäck hat – mehr dazu im Kapitel „Connectivity“. Beim Nutzer werden offensichtlich vom Hersteller gute Kenntnisse im Umgang mit einem S60-Betriebssystem vorausgesetzt, denn die Bedienungsanleitungen sind im knappen Faltkartenformat angelegt – die Beschreibungen der Handyfunktionen beschränken sich nur auf das Nötigste. Wer es ausführlicher haben will, muss sich die umfangreichere Bedienungsanleitung von der Sony Ericsson Website herunterladen. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 83% |
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![]() Die Akkuabdeckung nimmt in etwa die Hälfte der Handyrückseite ein. Zum Entfernen muss man nur leichten Druck ausüben und sie nach unten schieben. Um die Simkarte einzulegen muss auch der Akku aus seiner Halterung befreit werden. Das Einlegen der Simkarte gestaltet sich ein wenig frickelig, denn sie wird in eine Art Schublade eingelegt, die sich unter der großen Kameraabdeckung befindet. Der dünne und wackelige Schub lässt sich mit einer kleinen Plastiklasche herausziehen und macht einen nicht wirklich stabilen Eindruck. Während das Einlegen der Simkarte noch einigermaßen unkompliziert vonstatten geht, ist der Nutzer während des Entfernens damit beschäftigt, gleichzeitig irgendwie die SIM-Karte zwischen Daumen und Zeigefinger zu bekommen, während er mit der anderen Hand den Schub mit der Plastiklasche daran hindern muss, sich während des Angelns nach der Simkarte nicht selbständig wieder in seinen Slot hineinzuschieben. Komfortabel geht anders. Das Einlegen des Akkus und Aufsetzen der Abdeckung geht glücklicherweise wieder leicht. Die Akkuabdeckung sitzt auch erfreulich fest in ihrer Verankerung und knarzt oder knackt, ebenso wie die restlichen verbauten Handyteile, auch bei festerem Zufassen, nicht.
Über dem Display sieht man einen dezent silbernen Sony Ericsson-Schriftzug, einen kleinen Lautsprecher, die Linse für die Videoanrufkamera, einen Abstandssensor (sehr praktisch, da dieser das Display während eines Telefonats abschaltet, so dass man es nicht aus Versehen mit der Wange „bedient“), einen Lichtsensor und eine kleine Lade- und Nachrichtenanzeige-LED. All diese Komponenten sind so angenehm dezent gestaltet, dass sie erst beim genaueren Hinsehen überhaupt auffallen. Auf der Rückseite fällt der Blick sofort auf eine recht bullig geratene Kameraabdeckung, unter der sich Kamalinse, Xenon-Blitz, Fotoleuchte, Videolicht und Helligkeitssensor der Kamera verbergen – auch die Abdeckung wird von einem silbernen Sony Ericsson-Schriftzug verziert. Nur ein kleines traditionelles SE-Logo ist ansonsten noch auf der Rückseite zu sehen.
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| Die inside-handy Wertung: | 82% |
| >> weiter zum 2. Teil des Sony Ericsson Satio Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Die Verpackung des SE Satio präsentiert sich, je nach Handyfarbe, in unterschiedlicher Farbgebung. So geht der dominierende Farbton der Verpackung des schwarzen Handymodells eher ins Pink/Violette, während sich die Verpackung des bordeauxfarbenen Smartphones in knalligem Rot präsentiert. Auf einer Banderole, von der die quadratische Pappschachtel eingefasst ist, sind zudem bunte Bilder vom schicken Fotohandy zu sehen. Der Karton selber wirkt stabil und modern. Das runde Sony Ericsson-Logo präsentiert sich auf der Kartonseite nicht wie sonst gewohnt in grün/silber, sondern in rot/silber beim roten- und in violett/silber beim schwarzen Handymodell. Klappt man den Deckel der Schachtel auf, kommt das Satio zutage, welches in eine weiße Papphalterung eingebettet ist, die von einem fließenden roten Designelement verziert wird. Um das Handy besser aus der Halterung heben zu können, gibt es eine Papplasche. Auch die weiße Halterung kann aufgeklappt werden, um an das mitgelieferte Zubehör zu gelangen. Mitgeliefert werden:

Das sehr gut verarbeitete Handy gibt es in den Farben Bordeaux, Schwarz und Silber. Während das rote Smartphone sehr gewagt und modern wirkt, kommen bei den schwarzen und silbernen Modellen eher die die edlen Aspekte des neuen SE-Handys zur Geltung. Das Handyfeel ist gut und hochwertig. Einziges Manko sind die nicht sehr weich abgerundeten Außenkanten, so dass die unteren Ecken beim Halten und Bedienen des Handys deutlich in die Handinnenfläche drücken. Zu einem bulligen Feeling in der Handhabung tragen die nicht allzu zierlichen Ausmaße von 112.0 Höhe x 55.0 Breite x 13.3 mm Tiefe bei. Die Front wird vom großen schwarzen Display beherrscht das sehr schick wirkt, jedoch nach einiger Zeit der Benutzung förmlich nach einem Putztuch schreit – was es, das sei hinzugefügt, durchaus mit den meisten großen Touchscreens zeitgemäßer Handys gemeinsam hat. Anfänglich mag es einem passieren, dass man das Display des Satio versehentlich beim Halten des Handys auf den Kopf dreht, denn die Fläche über dem Display ist, anders als bei den meisten Touchscreens, breiter als die unter dem Display, obwohl unter dem Screen noch drei schmale Tasten angeordnet sind.
An der Oberkante befindet sich ein kleiner Außenlautsprecher und die Ein-/Aus-Taste. Linke und rechte Außenseite sind in mattsilber gehalten. Einen kleinen Schandfleck, in dem ansonsten so homegen gestalteten Handyäußeren, stellt der große und leider nicht abgedeckte Multifunktionsslot dar, der in der Mitte der linken Außenseite prangt. Darüber befindet sich eine silberne Schiebetaste zum Sperren und Entsperren des Displays und darunter, praktischerweise an der Handyaußenseite angebracht, der Slot für die MicroSD-Speicherkarte. Diesen hat der Hersteller mit einer Abdeckung versehen, so dass Staub kaum eine Chance hat hier einzudringen. Eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung findet man oben an der rechten Außenseite, darunter eine Kameraansichtstaste und eine Kameramodustaste. Eine große Auslösertaste bildet den Abschluss. Auch der Freund der Handschlaufe wird mit einer Öse an der Unterkante des Smartphones zufrieden gestellt. USB-Datenkabel und Netzteil sitzen in dem großen Multifunktionsslot, wie auch nicht anders von Sony Ericsson-Handys gewohnt, fest und wackelfrei, dank seitlicher Verankerungen. Bis auf den unabgedeckten Multifunktionsslot lässt sich über die Spaltmaße des Satio nicht meckern. Alles wurde passgenau und penibel verarbeitet und somit einer Staubeindringung wirkungsvoll der Kampf angesagt.
Unter dem Display befinden sich nebeneinander die drei breiten, aber sehr schmalen Tasten für Anruf, Menü und Beenden-/Aus. Grundsätzlich lassen sich diese Tasten aufgrund ihrer Breite sehr gut auch mit dickeren Fingern bedienen. Da sie aber sehr dicht am Display angesiedelt sind, passiert es des öfteren, dass man versehentlich von ihnen herunter, auf die an der Displayunterkante angesiedelte Menüleiste rutscht, und somit ungewollt Anwendungen öffnet. Da das Touchphone nicht über eine reale Tastatur verfügt, erfolgt die Texteingabe sowohl beim Halten des Handys im Hoch- als auch im Querformat, über ein virtuelles Tastaturfeld. Im Querformat hat man die Wahl zwischen einer alphanumerischen Tastatur, einer kleinen QWERTZ-Tastatur zur Bedienung mit dem Stylus oder einer großen QWERZT-Tastatur zur Bedienung mit dem Finger. Blinde Eingabe ist fast unmöglich, da sich die Tasten nicht fühlbar voneinander abgrenzen lassen. Dickeren Fingern wird aber zumindest das alphanumerische Tastenfeld, dank großer Darstellung, gerecht. Der Vibrationsalarm des Satio ist in seiner Lautstärke erfreulich dezent und dennoch in Hemden- oder Hosentasche gut spürbar. Er kann für sich alleine oder zusammen mit einem Rufton eingestellt werden.
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)


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