Test des Sony Ericsson S700i
| Test-Datum: | 29.05.2005 |
| Software Version: | ? |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | JEF ![]() |
Das Sony Ericsson S700i ist eines der ungewöhnlichsten Handys, die neu auf dem Markt erschienen sind. Allein das Display ist größer als das manch anderer Handys insgesamt und nicht nur in puncto Größe schlägt es andere Displays um Längen. Die ungewöhnliche Anordnung der Funktions- und Navigationstasten außen am Gerät sind schon sehr auffallend, genau wie das gesamte Design. Spätestens die verschließbare Kamera auf der Rückseite, durch einen metallenen Ring noch besonders hervorgehoben, macht das Handy auch für Handymuffel zu einem Hingucker! Nicht nur die Bezeichnung S700i erinnert dabei stark an ein Vehikel der obersten Luxusklasse, sondern auch die Vielzahl der Features und der konzeptionell gute Gesamteindruck - der Preis - allerdings auch. Jetzt im Test… |
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Das Sony Ericsson ist in einer ansprechenden, in edlen, hellen Grautönen gehaltenen Verpackung erhältlich, wobei die dunkelgrünen Stirnseiten den Eindruck eines hochwertigen Kartons noch abrunden. Das Handy ist darauf groß und glänzend abgebildet und fällt sofort angenehm auf - schon das Foto auf der Verpackung macht neugierig auf mehr… ![]() Im Karton befindet sich ein schöner heller Innenkarton, der, obwohl beim Herausnehmen als Eierkarton enttarnt, zunächst einen hochwertigen Eindruck macht und das Handy + Zubehör schön präsentiert. In dem Karton finden sich, man höre und staune, neben dem Handy und einem Akku, ein Reiseadapter, eine englische Bedienungsanleitung, eine CD mit Software zum Anschluss des Handys an einen PC (PC-Suite), ein hochwertiges Headset und ein 32MB Memory Stick Duo. So macht schon das Auspacken wirklich Spaß! Irgendwie fehlt aber noch ein Kabel zum Anschluss and den PC - oder wie soll das funktionieren? Nachdem die anderen Teile so durchdacht erscheinen, zweifelt man hier eher an seinem eigenen Technikverstand als an der Vollständigkeit des Handyzubehörs. Zu recht… |
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| Die inside-handy Wertung: | 93% |
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Das Handy ist leicht zusammengebaut. Einfach nur die SIM-Karte in die passende Lasche schieben, den Akku drauflegen, den Deckel zuschieben und schon ist das Gerät startbereit. Genauso leicht lässt sich das Handy auch wieder zerlegen und die SIM-Karte entfernen. Alles passt gut und nur in einer (der richtigen) Position zusammen. Optisch macht das S700i einen ungewöhnlichen aber durchaus eleganten Eindruck. Ganz in Silber gehalten und in zugeklappten Zustand mit dem alles dominierenden Riesendisplay. Es ist allerdings dadurch auch sehr groß und obwohl das Display nur sehr flach ist – das merkt man beim Ausklappen der Tastatur- auch sehr tief und eher klobig. Für eine kleine Damenhandtasche ist das „Mobile“ jedenfalls definitiv ungeeignet und selbst die Tasche in der guten alten Jeans beult es deutlich aus. Beim ersten in die Hand nehmen bestätigt sich der Eindruck, dass das Handy ungewöhnlich tief ist, etwa wie eine Zigarettenschachtel. Das relativ hohe Gewicht überrascht nochmals, wobei hier das Display wirklich eine Mitschuld trägt. Trotz diesen Widrigkeiten liegt das „Mobile“ gut in der Hand. Der Klappenmechanismus lässt sich mit einer Hand allerdings nicht gut betätigen. Die Materialien fühlen sich hochwertig und angenehm an. Dieser Eindruck relativiert sich leider innerhalb kurzer Zeit, da rund um die Navigationstasten die silberne Farbe beginnt, langsam dünner zu werden und sich dann ganz auflöst, so dass das hässliche beige Plastik darunter hervorschaut. Aufgeklappt ist das Gerät ziemlich ausbalanciert. Alle Tasten und Bedienungselemente lassen sich gut erreichen. ![]() Betrachtet man die Spaltmasse des S700i, ist ein Staunen über die gute Verarbeitung kaum zu vermeiden. Da können sich andere Hersteller wirklich ein Beispiel nehmen, denn auf den ersten Blick gibt es gar keine Spalten mit Ausnahme des Schlitzes, der durch den Klappmechanismus entsteht. Auch alle Anschlüsse und Buchsen sind durch leider etwas auffällige, aber wirkungsvolle Plastikkappen verdeckt und selbst die Tastatur, die ja durch den Klappmechanismus eh gegen gröberen Schmutz gesichert ist, erscheint gut geschützt. Lediglich 4 sehr kleine Löcher (2 für den Lautsprecher und 2 für das Mikro) verbinden die Welt innerhalb des Handys mit der großen außenherum. Wackeln oder gar Klappern kennt dieses Gerät nicht. Beim Telefonieren ist das Handy ein Multitalent, das Rechts- wie Linkstelefonierer gleichermaßen glücklich macht. Das Zubehör lässt sich ziemlich einfach einstecken und wieder entfernen. Einfach die entsprechende Klappe öffnen, und schon kann man das Headset, Ladekabel etc. anschließen. Achtung, die Klappe ist schnell ausgerissen und dann im Nirwana eines nicht aufgeräumten Autos o.ä. verschwunden! Das Ladekabel hakt ziemlich und könnte etwas passgenauer sein, das Headset ebenso. Die Speicherkarte lässt sich dagegen einlegen „wie Butter“. Die Tastatur macht leider nur einen durchschnittlichen Eindruck. Tastengröße, Tastenabstand und Erreichbarkeit stimmen noch einigermaßen, auch wenn die Ziffernblocktasten durchaus hätten größer ausfallen dürfen - Platz genug wäre vorhanden. Auf dem oberen Teil des Geräts befinden sich unter dem Display diese Navigationstasten, mittig die OK Taste. Als ob die runden Tasten durch ein Rechteck eingezäunt werden sollten, liegen die 4 weiteren Tasten an den imaginären Ecken. Oben die beiden Softkey-Tasten und unten die „Zurück“ - sowie die „Löschen“ Taste. Auf dem unteren (einklappbaren) Teil liegen der übliche 4*3 Ziffernblock und darunter links noch eine Funktionstaste und rechts die An/Aus-Taste. Zusätzlich findet man auf dem Rand der unteren Schale links noch zwei Tasten zum justieren der Lautstärke beim Telefonieren und eine Taste um die Kamera auszulösen. Auch auf der rechten Seite entdeckt man noch einen weiteren Knopf zum betätigen der Tastatursperre. Die Tasten des Ziffernblocks fühlen sich, kaum spürbar bis gar nicht an. Da sie im Handy eingelassen sind und nicht hervorstehen, lassen sie sich nur sehr schwer ertasten. Auch einen Druckpunkt spürt man nicht, weil es gar keinen gibt. Die Softkey-Tasten sind ebenfalls kaum mit dem Tastsinn zu lokalisieren - immerhin spürt man hier das Auslösen durch den Druckpunkt deutlicher. Eine blind geschriebene SMS wird bei diesem Handy selbst bei hoher Fehlertoleranz zur Katastrophe. Da es jedoch mehrere Möglichkeiten gibt, eine fast fertige SMS per Knopfdruck für immer ins Jenseits zu befördern kann man ziemlich sicher sein, dass man eine blind geschriebene SMS sowieso nicht blind abschicken kann bzw. sie vermutlich irgendeinem Bewohner des Hades schickt - und da ist der Text quasi egal. Der Vibrationsalarm ist leise und doch stark genug. Die Laufzeit des Akkus könnte etwas länger sein. Vor allem aber wäre Wünschenswert, dass die Anzeige der Akkuleistung mehr den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Anstatt dessen zeigt die Anzeige im Display „voll“ bis ca. 80% des „Saftes“ aufgebraucht ist. Dann geht alles ziemlich schnell und wenn man kein Ladekabel parat hat, ist nach kurzer Zeit oder wenigen Minuten Telefonieren die Luft raus und das Handy meldet sich streikend vom Netz ab. |
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| Die inside-handy Wertung: | 73% |
| >> weiter zum 2. Teil des Sony Ericsson S700i Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Das Sony Ericsson S700i ist eines der ungewöhnlichsten Handys, die neu auf dem Markt erschienen sind. Allein das Display ist größer als das manch anderer Handys insgesamt und nicht nur in puncto Größe schlägt es andere Displays um Längen. Die ungewöhnliche Anordnung der Funktions- und Navigationstasten außen am Gerät sind schon sehr auffallend, genau wie das gesamte Design. Spätestens die verschließbare Kamera auf der Rückseite, durch einen metallenen Ring noch besonders hervorgehoben, macht das Handy auch für Handymuffel zu einem Hingucker! Nicht nur die Bezeichnung S700i erinnert dabei stark an ein Vehikel der obersten Luxusklasse, sondern auch die Vielzahl der Features und der konzeptionell gute Gesamteindruck - der Preis - allerdings auch. Jetzt im Test…
Das Handy ist leicht zusammengebaut. Einfach nur die SIM-Karte in die passende Lasche schieben, den Akku drauflegen, den Deckel zuschieben und schon ist das Gerät startbereit. Genauso leicht lässt sich das Handy auch wieder zerlegen und die SIM-Karte entfernen. Alles passt gut und nur in einer (der richtigen) Position zusammen. 
Betrachtet man die Spaltmasse des S700i, ist ein Staunen über die gute Verarbeitung kaum zu vermeiden. Da können sich andere Hersteller wirklich ein Beispiel nehmen, denn auf den ersten Blick gibt es gar keine Spalten mit Ausnahme des Schlitzes, der durch den Klappmechanismus entsteht. Auch alle Anschlüsse und Buchsen sind durch leider etwas auffällige, aber wirkungsvolle Plastikkappen verdeckt und selbst die Tastatur, die ja durch den Klappmechanismus eh gegen gröberen Schmutz gesichert ist, erscheint gut geschützt. Lediglich 4 sehr kleine Löcher (2 für den Lautsprecher und 2 für das Mikro) verbinden die Welt innerhalb des Handys mit der großen außenherum. Wackeln oder gar Klappern kennt dieses Gerät nicht. Beim Telefonieren ist das Handy ein Multitalent, das Rechts- wie Linkstelefonierer gleichermaßen glücklich macht.
Die Tastatur macht leider nur einen durchschnittlichen Eindruck. Tastengröße, Tastenabstand und Erreichbarkeit stimmen noch einigermaßen, auch wenn die Ziffernblocktasten durchaus hätten größer ausfallen dürfen - Platz genug wäre vorhanden. Auf dem oberen Teil des Geräts befinden sich unter dem Display diese Navigationstasten, mittig die OK Taste. Als ob die runden Tasten durch ein Rechteck eingezäunt werden sollten, liegen die 4 weiteren Tasten an den imaginären Ecken. Oben die beiden Softkey-Tasten und unten die „Zurück“ - sowie die „Löschen“ Taste. Auf dem unteren (einklappbaren) Teil liegen der übliche 4*3 Ziffernblock und darunter links noch eine Funktionstaste und rechts die An/Aus-Taste. Zusätzlich findet man auf dem Rand der unteren Schale links noch zwei Tasten zum justieren der Lautstärke beim Telefonieren und eine Taste um die Kamera auszulösen. Auch auf der rechten Seite entdeckt man noch einen weiteren Knopf zum betätigen der Tastatursperre.
Die Tasten des Ziffernblocks fühlen sich, kaum spürbar bis gar nicht an. Da sie im Handy eingelassen sind und nicht hervorstehen, lassen sie sich nur sehr schwer ertasten. Auch einen Druckpunkt spürt man nicht, weil es gar keinen gibt. Die Softkey-Tasten sind ebenfalls kaum mit dem Tastsinn zu lokalisieren - immerhin spürt man hier das Auslösen durch den Druckpunkt deutlicher. Eine blind geschriebene SMS wird bei diesem Handy selbst bei hoher Fehlertoleranz zur Katastrophe. Da es jedoch mehrere Möglichkeiten gibt, eine fast fertige SMS per Knopfdruck für immer ins Jenseits zu befördern kann man ziemlich sicher sein, dass man eine blind geschriebene SMS sowieso
nicht blind abschicken kann bzw. sie vermutlich irgendeinem Bewohner des Hades schickt - und da ist der Text quasi egal. 
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

