| Testdatum: | 07.10.2008 |
| Software Version: | R1AA024 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Autor: | WT ![]() |
Die Familie der R-Serie (Radio-Phones) von Sony Ericsson wächst weiter. Das neue R306, ein einfaches aber funktionelles Klapphandy will auf diesem speziellen Segment um die Gunst der Käufer punkten. Wie in dieser Modellreihe von Sony Ericsson üblich, hat auch das R306 einen klaren Schwerpunkt auf die Radiofunktion. Sowohl von der Bedienung als auch von der Optik ist dieses Modell ganz auf den Musikgenuss per Radio eingestellt. Auch der Hersteller sieht sein neuestes R-Modell als „Radio zum Mitnehmen und zum Laut hören". Mittlerweile sind auch bei anderen Herstellern viele Modelle mit diesem Multimedia-Tool ausgerüstet. Kann Sony Ericsson mit dem R306 einen guten Platz in diesem Segment sichern? Ein ausführlicher inside-handy.de-Test wird diese Frage beantworten. |
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| Die inside-handy Wertung: | 52% |
![]() Der erste Eindruck des Klapphandys ist etwas gemischt. Die schlanke Bauform und die alupolierte große Platte auf der Deckel-Außenseite, in der die Tasten für die Radiobedienung im geschlossenen Zustand untergebracht sind, wirken sehr gefällig. Das Plastikgehäuse in „Lustrous White" des Testgerätes gibt einen eher billig wirkenden Eindruck vom R306 wieder. Wobei es an der Verarbeitung selbst nichts zu bemängeln gibt, Spaltmaße und Tastenfinish wirken gleichmäßig und sauber verarbeitet. Sony Ericsson kann auch beim R306 eine solide Verarbeitungsqualität vorweisen.
An der linken Außenseite ist die Klangoptimierungstaste und eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung während des Gespräches angebracht. Außerdem ist auch der Sony Ericsson-Anschluss für das Netzladeteil und das Stereo-Headset vorhanden. An der rechten, oberen und unteren Seite sind keine Tasten und Bedienelemente zu finden. Auf der Klappen-Vorderseite ist ein winziges Schwarz-Weiß-Display mit 18 x 6 mm in der Bedienplatte integriert, auf dem die notwendigen Grundinformationen des Handy- und Radiostatus abgelesen werden können. Die Rückseite des Folders ziert nur das kleine runde Kamera-Objektiv der 1,3 Megapixel-Kamera und der deutlich sichtbare grüne Sony Ericsson-Punkt.
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| Die inside-handy Wertung: | 69% |
| >> weiter zum 2. Teil des Tests (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Das Sony Ericsson R306 wird in einer türkis-weißen kleinen Box geliefert. Bereits die Beschriftung der Lieferbox gibt einen klaren Hinweis auf den Radio-Schwerpunkt dieses Modells. Die Aufmachung des Kartons ist für ein Einsteiger-Phone durchaus angemessen. Der geringe Lieferumfang ist in diesem Segment normaler Standard. Neben dem Serien-Akku Li-Polymer BST-38 mit 930mAh und einem Netzladeteil hat Sony Ericsson dem R306 auch noch ein Stereo-Headset mit einem sehr groß wirkenden Stecker beigelegt. Eine knappe Betriebsanleitung in Faltblattform in mehreren Sprachen, eine Garantieerklärung und eine SAR Information runden den knappen Lieferumfang ab. Alles ist gut verpackt in der Schachtel untergebracht.

Das mattweiße Gehäuse ist sehr unempfindlich, was Fingerspuren und Staub anbelangt. Nicht so die in Hochglanz polierte Bedienplatte der Radiofunktion und die Abdeckung des kleinen Außendisplays auf der Vorderseite, hier sind sehr schnell unschöne Fingerprints auf dem großen Bedienelement zu sehen. Die gesamte Klappen-Außenseite ist mit kleinen Löchern perforiert, unter denen die gut klingenden Gehäuselautsprecher untergebracht sind. Die fünf kleinen runden Einzeltasten für die Radiobedienung auf der Klappen-Vorderseite wirken sehr klein, sind aber relativ gut zu bedienen. Drei der fünf Tasten sind für Stationstasten der Radiosender vorgesehen, die beiden anderen Tasten sind für den Sendersuchlauf beziehungsweise die Weiterschaltung zwischen den einzelnen Sendern. Das Einlegen der SIM-Karte ist sehr einfach und erfordert keinen besonderen Aufwand und kein Werkzeug. Der SIM-Kartenleser ist oberhalb dem Akku im Gehäuse untergebracht. Über einen festen Einschub kann die SIM-Karte eingeschoben und bei Bedarf wieder herausgezogen werden. Dann den Li-Polymer-Akku einsetzen, Akkudeckel aufschieben - fertig! Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das Phone handlich und ansprechend. Das Plastikmaterial des Gehäuses hinterlässt einen stabilen Eindruck.
Nach dem Aufklappen des R306-Folders wird ein helles, jedoch etwas grob pixelig wirkendes TFT-Display mit 128 x 160 Pixel und in der unteren Gehäusehälfte die herkömmliche Zwölfer-Handy-Tastatur sichtbar. Das Display wirkt relativ klein auf der großen Klappen-Innenseite, hier hätte Sony Ericsson auch ein etwas größeres Display einbauen können. Der Klappmechanismus ist leichtgängig und das Spiel im Führungsscharnier ist kaum spürbar - eine solide und ausgereifte Mechanik. Auf der unteren Gehäusehälfte befinden sich ein Sony Ericsson-Fünf-Wege-Nav-Key mit der zentralen Bestätigungs-Taste und je links und rechts davon eine runde Taste für die Rufannahme (links) und Rufbeendigung (rechts). Letztere Taste dient auch als Ein- Ausschalttaste.
Jeweils über und unter diesen beiden Tasten sind noch zwei plan in der Tastaturmatte integrierte Tasten pro Seite vorhanden: links oben die Softmenütaste für den Aufruf der Anrufliste, links unten die Taste mit der Verknüpfungsfunktion, rechts oben die Softmenütaste mit der Kontakt-Datenbank und rechts unten die C-Taste mit der Löschfunktion. Alle Tasten sind rund und mit einer hauchdünnen Umrandung versehen, was dem Bedienkomfort durch eine gute „Fühlbarkeit" zugute kommt. Alle Tasten haben eine ausreichende Größe. Ein deutlicher Druckpunkt und ein sauberes Ansprechverhalten können dem R306 Sony Ericsson-Gerät durchaus attestiert werden. Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

















