Test des Sony Ericsson R300

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 13.08.2008
Software Version: R2AD009 1209-4481
Testversion mit Branding: nein
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Sony Ericsson R300i

Mit dem R300 bringt Sony Ericsson eine neue Gattung der Mobiltelefone auf den Markt: ein Radio-Handy. Der Begriff sagt es bereits - der Schwerpunkt liegt klar auf der Radiofunktion dieses Barrenhandys aus dem Einsteiger-Segment. Auch optisch will der kleine Entertainer zeigen was er unter seiner Schale hat: ein groß dimensionierter Lautsprecher auf der Rückseite lässt keine Zweifel an seinen „akustischen Absichten" aufkommen. Ist mit dem R300 von Sony Ericsson der akustische Genuss der Radiofunktionen so herausragend möglich wie es Sony Ericsson verspricht? Diese und auch andere Eindrücke des R300 werden wir in unserem inside-handy.de-Testbericht auf den Punkt bringen.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson R300iDas Sony Ericsson R300 wird in einer orange-weißen kleinen Box geliefert. Die Aufmachung des Kartons ist für ein Einsteiger-Phone durchaus angemessen. Der geringe Lieferumfang ist in diesem Segment Standard. Neben dem Serien-Akku BST-38 mit 930mAh und einem Netzladeteil hat Sony Ericsson dem R300 auch noch ein Stereo-Headset beigelegt. Eine relativ ausführliche Betriebsanleitung in Buchform in mehreren Sprachen und eine SAR Information runden den knappen Lieferumfang ab.
Alles ist gut verpackt in der Box untergebracht.

 

 


Sony Ericsson R300i
 
Die inside-handy Wertung: 60%

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson R300i

Spontan beim ersten „Anfassen" liegt das Barren-Phone gut in der Hand, die schlanke Bauform ist sehr angenehm. Das silberfarbene Finish der Frontseite mit der dunklen Rückseite in einem dezenten Grauton wirkt sehr ansprechend.

Sony Ericsson R300iSony Ericsson bezeichnet die Farbe als „Steel Black". Die Optik wird durch die kreisförmigen Linien der Lautsprecher-Umrandung optisch aufgelockert. Auch die beiden Tasten zur Rufannahme und Rufbeendigung im glänzenden Alu- Design und der zentrale 5-Wege-Nav-Key mit einer Alu-Umrandung setzen weitere interessante optische Akzente. Das gleichfarbig zur Frontschale gestaltete Tastaturfeld fügt sich harmonisch in die Gesamtoptik ein. Das R300 wirkt sehr solide - Spaltmaße, Tasten und sonstige Bedienelemente sind relativ passgenau eingearbeitet, was zumindest ein robustes Gehäuse vermuten lässt. Einzig der aufgesteckte Akkudeckel ist vor allem beim Entfernen etwas fummelig zu handhaben. Alles in allem ist beim R300 eine Sony Ericsson-typische solide Verarbeitung vorzufinden. Das Einlegen der SIM-Karte ist sehr einfach und erfordert keinen besonderen Aufwand. Der SIM-Kartenleser ist oberhalb dem Akku im Gehäuse untergebracht. Über einen festen Einschub kann die SIM-Karte eingeschoben und bei Bedarf wieder herausgezogen werden. Dann den Li-Polymer-Akku einsetzen, Akkudeckel draufsetzen - fertig! Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das Phone handlich und ansprechend. Das Plastikmaterial des Gehäuses hinterlässt einen relativ stabilen Eindruck.

Sony Ericsson R300iAn der linken Außenseite ist die Klangoptimierungstaste und eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung während des Gespräches angebracht. Außerdem ist auch der Sony Ericsson-Anschluss für das Netzladeteil und das Stereo-Headset vorhanden.  An der rechten, oberen und unteren Seite sind keine Tasten und Bedienelemente zu finden. Auf der Vorderseite ist ein TFT-Display mit 128 x 160 Pixel und darunter die herkömmliche 12er-Handy-Tastatur vorzufinden. Unter dem Display befinden sich ein Sony Ericsson-5-Wege-Nav-Key mit der zentralen Bestätigungs-Taste und je links und rechts davon eine längliche Taste für die Rufannahme (links) und Rufbeendigung (rechts). Letztere Taste dient auch als Ein- Ausschalttaste. Jeweils über und unter diesen beiden Tasten sind noch zwei halbkreisförmige Tasten pro Seite vorhanden: links oben die Softmenütaste für den Aufruf der Anrufliste, links unten die Taste mit der Verknüpfungsfunktion, rechts oben die Softmenütaste mit der Kontakt-Datenbank und rechts unten die C-Taste mit der Löschfunktion.

Sony Ericsson R300iDie Tasten sind etwas erhaben und abgerundet, was dem Bedienkomfort zugute kommt. Alle Tasten haben eine ausreichende Größe. Ein deutlicher Druckpunkt und ein sauberes Ansprechverhalten können diesem Sony Ericsson-Gerät durchaus attestiert werden. Eine Ausnahme in negativer Hinsicht stellt der Nav-Key dar, eine schwammige und ungenaue Bedienbarkeit hinterlässt eher einen negativen Eindruck - Fehlbedienungen sind hier vorprogrammiert. Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

 
Die inside-handy Wertung: 75%
 
 

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