Test des Sony Ericsson P1i

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 26.07.2007
Software Version: Symbian OS v9.1
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: WT dem Autor Feedback senden
 
Sony Ericsson P1i: Draufsicht

Sony Ericsson ersetzt sein bisheriges Topmodell P990i durch das neue Modell P1i. Der Marktstart dieser vielversprechenden Smartphone-Neuheit ist für diese Tage angekündigt. Optisch eine Mischung aus den Modellen P990i und M600i setzt das P1i einige neue Akzente in diesem Phone-Segment. Ein Smartphone im besonderen Barren-Design mit einem Touchscreen, einem Tastaturkonzept, das bereits vom M600i bekannt ist und dem neuen Betriebssystem Symbian OS v9.1, auf das die brandaktuelle Bedienplattform UIQ3.0 aufgesetzt wurde. Dieses PDA-Phone von SE als „Business in der Tasche“ angepriesen, soll die Geschäftsfunktionen mit einer eleganten, kompakten Verpackung verbinden. Ist das P1i von Sony Ericsson ein echter Konkurent im immer größer werdenden Smartphone-Segment? Kann es die Leistungen der Vorgängermodelle übertreffen? Die Messlatte liegt hoch im Vergleich zu Business-Smartphones wie Nokias E61i, E90 und WinMobile-Geräten von Samsung (SGH-i600). Unser ausführlicher inside-handy-Test zeigt Licht und Schatten dieses neuesten Smartphone-Spezialisten von Sony Ericsson.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson P1i: Verpackung

Das P1i wird in einer einfachen grauen Box geliefert. Die Aufmachung des Kartons ist für ein Spitzenmodell eher etwas schlicht.
Der Lieferumfang ist sehr guter Standard. Neben dem Serien-Akku BST-40 mit 1120mAh und einem Netzladeteil hat SE dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset und eine M2-Karte (Memory Stick Micro) mit 512 MB beigelegt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform, eine CD mit Synchronisationssoftware, Treibern und Zusatzprogrammen, ein Quick-Guide und ein USB-Verbindungskabel runden den Lieferumfang ab. Sony Ericsson hat seinem neuen Topmodell auch noch eine Dockingstation und eine kleine Samttasche zur Aufbewahrung des Phones als Serienausstattung mit auf dem Weg gegeben.
Alles ist sauber verpackt in einer Plastikschale mit zwei Innenkartonagen untergebracht.

Sony Ericsson P1i: Lieferumfang
 
Die inside-handy Wertung: 77%

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson P1i: zerlegt in Bestandteile
Sony Ericsson P1i: Tastatur

Das SE P1i Smartphone liegt bereits beim ersten Anfassen sehr gut in der Hand. Für ein Smartphone mit (fast) vollwertiger QWERTZ-Tastatur wirkt das P1i sehr kompakt und leicht. Das schwarzgraue Finish mit dem Gehäuse-Rahmen in alugebürsteten Look verleiht dem Handy einen sportlichen Charakter. Die abwechselnd in matt und hochglänzend gehaltene Oberflächenstruktur vermittelt einen edlen Eindruck und ist relativ unempfindlich gegen Fingerabdrücke u.ä..

Das Gehäuse wirkt sehr hochwertig – Spaltmaße, Tasten und sonstige Bedienelemente sind sehr passgenau eingearbeitet. Nichts knarzt oder wackelt, hier ist die SE-typische hochwertige Verarbeitung vorzufinden. Vor allem die besondere QWERTZ-Tastatur unterhalb des sehr großen Bildschirms wirkt optisch gefällig.

Sony Ericsson P1i: Größenverhältnis

Das Einlegen der SIMKarte gestaltet sich sehr einfach – die SIMKarte kann ohne Werkzeug in den Kartenleser oberhalb des Akkus eingeschoben werden. Dann den Li-Polymer-Akku einsetzen – die passgenaue Akkuabdeckung aufschieben - fertig! Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das PDA-Phone sehr handlich und ansprechend. Das hochwertige Plastikmaterial des Gehäuses hinterlässt einen stabilen Eindruck.

An den Außenseiten befinden sich der SE-typische Jog-Dial (allerdings nur noch als Drehrad mit 3-Wege-Funktion), eine Escape-Taste, der Schacht für die M2-Karte mit einer etwas fummeligen Plastikabdeckung, eine Starttaste, die wahlweise mit dem Hauptmenü, dem Media-Player, dem Internet-Browser, der Standby-Funktion, dem Task-Manager, der Tonaufzeichnungs-Funktion oder mit der Videotelefonie belegt werden kann, die Auslösetaste der Kamera und eine Öse für die Befestigung einer Trageschlaufe. Am oberen Gehäuserand befinden sich der Ein-/Ausschalter, das Infrarot-Auge und der Einschub für den Plastikstift zur Bedienung des Touchscreen´s. An der Unterseite ist die Buchse für das Netzladekabel und dem Headset angebracht, darüber befindet sich eine LED-Leiste, die verpasste Anrufe, ungelesene Nachrichten etc. signalisiert.

Sony Ericsson P1i: Beleuchtung

Auf der Vorderseite dominiert ein Bildschirm mit 240 x 320 Pixel und darunter die QWERTZ-Tastatur, mit 2-fach-Belegung jeder Taste. Die einzelnen Tasten wirken auf den ersten Blick etwas klein mit einem nur minimalen Abstand.
Oberhalb des Displays befindet sich das kleine Objektiv der zweiten Kamera für die Videotelefonie und rechts davon der interne Gerätelautsprecher.

Die Bedienung der Tastatur ist bedingt durch die geringe Größe und der Doppelbelegung anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und lässt eine präzise Nutzung ohne Fehleingaben auch nach längerem Gebrauch nicht generell zu. Sowohl die Doppelbelegung der Tasten mit zwei Buchstaben bzw. Zeichen als auch der etwas schwammig wirkende Druckpunkt führen bei flotter Eingabe immer wieder zu Fehleingaben. Prinzipiell ermöglicht diese Art der QWERTZ-Tastatur eine sehr geringe Bauweise. Jedoch erfordert die Bedienung eine längere Gewöhnung, um zielgerichtet nach links oder rechts den jeweiligen Buchstaben der Tastatur zu erreichen.

Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

 
Die inside-handy Wertung: 73%
 
 

Falsche oder fehlende Angaben zum Sony Ericsson P1i Test?

Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.

Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung