Test des Sony Ericsson K800i

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 18.08.2006
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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„Für den perfekten Moment – das erste Cybershothandy der Welt“ – so lautet der Slogan auf der offiziellen Sony Ericsson Homepage. Mit dem K800i bringt der Konzern nun den Nachfolger des erfolgreichen K750i auf dem Markt. Das K800i allerdings unterscheidet sich so gravierend von seinem Vorgänger, dass man fast sagen könnte, es wäre ein „Next Generation“-Handy. Wie es sich für ein würdiges Nachfolge-Modell gehört, bietet es einige Neuerungen. Dazu zählen unter anderem die 3,2-Megapixel-Kamera mit Xenon-Blitzlicht, volle UMTS-Funktionalität und ein verbessertes Display. Aber sind all diese neuen Funktionen wirklich ausgereift? Ist die Cybershotkamera sinnvoll für so ein kleines Gerät? Ob das K800i einen Bereicherung für Mobilfunk-Markt ist zeigt unser ausführlicher Test.

Verpackung & Lieferumfang

Geliefert wird das K800i in einem relativ kleinen, bunten Karton. Dieser ist sehr leicht und sieht ansprechend aus. Öffnet man die Verpackung, liegen oben die Anleitungen in deutsch, italienisch und französisch.

Gleich darunter befinden eine Garantiekarte und die Software für den PC. Daneben liegt gleich das Gerät selbst. Klappt man die darunter liegende Pappe auf, findet man das Ladegerät, den Akku, eine Trageschlaufe aus Leder, ein Datenkabel für die Verbindung zum PC und ein Stereo-Headset.

Das Ladegerät des K800i ermöglicht es, neben dem Ladekabel auch ein Datenkabel anzuschließen. Zudem lässt sich das Gerät auch über den USB-Anschluss laden.


Des Lieferumfang in der Übersicht:
  • Sony Ericsson K800i
  • Li-Polymer Akku mit 950 maH
  • Stereo-Headset
  • zwei Schutzpolster für das Headset
  • Datenkabel für die Verbindung zum PC
  • Trageschlaufe aus Leder
  • CD mit der Sony Ericsson PC Suite
  • Anleitungen in deutsch, französisch und italienisch
  • Kurzanleitungen in deutsch, französisch und italienisch
  • Garantiekarte
Leider hat Sony Ericsson diesmal keine Speicherkarte mit beigefügt. Diese wäre besonders für die digitale Kamera und den MP3-Player von Vorteil gewesen.
 
Die inside-handy Wertung: 83%

Verarbeitung & Design


Beim Zusammenbau des Telefons, sollte man erst einmal die Bedienungsanleitung zur Hand nehmen, da sich der Akkudeckel relativ schwer entfernen lässt. Erst ein leichter Druck auf die Mitte des Akkudeckels bei gleichzeitigem Schieben, lässt den Akkudeckel ausrasten. Die SIM-Karte lässt sich hingegen sehr einfach einlegen. Auch der Zusammenbau des Telefons ist einfacher. An der linken Seite kann eine Sony MemoryStick-Micro-Speicherkarte eingefügt werden. Hierzu klappt man einfach die Plastik-Abdeckung auf. Beim Einlegen der Karte rastet diese hörbar ein.

Die Front des K800i besteht größtenteils aus Aluminium. Einzig die Tasten, der Joystick und die Display-Umrandung bestehen aus Kunststoff. Die Seite des Telefons ist allerdings komplett aus Kunststoff. Dieser ist sehr gut verarbeitet. Die Rückseite dieses Handys besteht aus gummiertem Kunststoff, der sich sehr gut anfühlt und auch den ein oder anderen Kontakt mit einen Schlüssel oder ähnlichem gerne verzeiht.

Die Verarbeitung ist, wie man es von Sony Ericsson gewohnt ist, sehr gut. Nichts knarzt oder gibt nach. Die verschiedenen Materialien passen sehr gut zusammen. Andere Hersteller müssten selbst in dieser Preisklasse passen.

Auch das Feeling des Materials ist sehr hochwertig. Das Gerät liegt mit seinen 106 x 47 x 18 Millimetern sehr gut in der Hand. Es ist zudem nur minimal größer als sein Vorgänger. Das Gewicht von 115 Gramm ist für ein UMTS-Gerät ebenfalls gering. Viele Geräte mit vergleichbarer Ausstattung wiegen bedeutend mehr.

Absetzender Staub hat beim K800i von Sony Ericsson wenig Chancen. Die Spalten zwischen den einzelnen Materialien sind so gering, dass sich dort nichts absetzen kann. Einzig zwischen den einzelnen Tasten auf der Tastatur könnte sich das ein oder andere Staubkorn verirren. Dies lässt sich aber problemlos reinigen. Der Einschub für die Speicherkarte ist durch eine Plastikklappe geschützt. Die Buchse für das Ladegerät hat leider keinen Schutz. Dies wird aber auch nicht weiter stören. Das Headset findet ebenfalls an der Ladebuchse seinen Platz.

Die 3,2-Megapixel-Kamera ist durch eine Klappe geschützt. Schiebt man diese seitlich auf, wechselt das Telefon automatisch in den Kamera-Modus. Gut ist auch, dass Sony Ericsson einen Anschluss für eine Auto-Antenne eingebaut hat. Somit kann man das Gerät in Verbindung eines KFZ-Einbausatzes betreiben. Über der Kamera sieht man den Ausgang für den Lautsprecher. Selbst wenn das Telefon auf dem Tisch liegt, kann man alles gut hören, da das Gerät durch die Kamera-Verschlusskappe leicht schräg liegt.

An der Seite des Telefons befindet sich links eine Taste mit der man den integrierten Mp3-Player starten und stoppen kann. An der rechten Seite befindet sich der Infrarot-Port. Zudem ist hier auch die Auslösetaste für die Kamera untergebracht worden. Weiter oben findet man eine Wipp-Taste um die Lautstärke bei Gesprächen zu regeln.

Die Tastatur des K800i ist relativ klein, dafür aber sehr hochwertig ausgefallen. Die Tasten lassen sich selbst mit größeren Fingern leicht bedienen. Die einzelnen Tasten haben nur einen geringen Abstand und ragen leicht aus dem Gehäuse. Der Druckpunkt der Tastatur ist deutlich hörbar. Über der Tastatur wurde mittig der Joystick angebracht. Auch dieser lässt sich ohne Probleme bedienen. Zum Bestätigen einzelner Menüpunkte kann dieser gedrückt werden. Links neben dem Joystick befindet sich die Zurück-Taste, mit der man beispielsweise eine Menü-Ebene zurück gelangt. Auch die Browser-Taste findet hier seinen Platz. Bedient man diese, verbindet das Gerät ohne Rückfrage mit dem Internet. Zudem ist natürlich auch der linke Softkey dort zu finden. Auf der rechten Seite findet man die Löschtaste, den rechten Softkey und eine Taste, die man mit den meistgenutzten Applikationen belegen kann.

Durch den präzisen Druckpunkt der einzelnen Tasten, ist die Tastatur für das schreiben einer SMS sehr gut geeignet. Selbst das blinde Schreiben einer SMS ist sehr einfach, sodass sich kaum Schreibfehler einschleichen werden.

Der Vibrationsalarm ist ebenfalls deutlich spürbar. Er ist angenehm leise und macht sich selbst in einer Hemden-Tasche bemerkbar. Ist man in einer Besprechung, kann man das Telefon entweder komplett Stumm schalten oder auch auf Vibration stellen. Auch das Vibrieren beim Klingeln ist für das K800i kein Problem.
 
Die inside-handy Wertung: 90%
 
 

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