Test des Sony Ericsson K750i

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 05.08.2005
Software Version: R1L002
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: SB dem Autor Feedback senden
 
Heiß ersehnt, und lange erwartet, der Nachfolger des so erfolgreich verkauften Sony Ericsson K700i. Nicht nur mobiler Wegbegleiter, sondern Digitalkamera und Handy, vereint in einem Gerät. Konnte das K700i noch nicht mit großen Extravaganzen aufwarten, entzückt uns das K750i mit allen erdenklichen Features, die den Handybesitzer begeistern. Multimedia pur! Ob das K750i das halten kann, was alle Welt von ihm erwartet, das zeigt unser Testbericht.

Verpackung & Lieferumfang

Sony-Ericsson K750i - VerpackungDie Verpackung ist bei diesem Modell sehr gut gelungen. Das schlichte, aber schöne Design überzeugt mit grün-weißen Abschlüssen. Das Gerät ist auf der Verpackung in verschiedenen Varianten abgebildet und weckt die Neugier auf den Inhalt, gleichzeitig ist sie robust und schützt den wertvollen Inhalt sicher vor Stößen.

Sehr viel interessanter als die Verpackung ist allerdings der Inhalt. Dazu zählen: Das Handy, ein Akku, ein Akkudeckel, ein Ladekabel, ein Headset, ein Datenkabel, ein Memory Stick mit 64 MB und ganz wichtig, einen Adapter der es ermöglicht, andere Speichermedien (wie zum Beispiel MMC/SD-Karten) im K750i zu verwenden, eine Bedienungsanleitung in drei Sprachen und natürlich die PC-Software.

Sony-Ericsson K750i - Lieferumfang
 

Verarbeitung & Handhabung

Sony-Ericsson K750i - Akku locker
Sony-Ericsson K750i - Sim Schacht
Das K750i auseinander- und wieder zusammenzubauen gelingt ohne Probleme, denn die einzelnen Teile werden einfach nur zusammengesetzt, und schon ist das Handy einsatzbereit. Allerdings erfordert das Einsetzen der SIM-Karte geschick und lange Fingernägel. Aber auch der Unerfahrene kann das Gerät, ohne dem zutun anderer Hilfsmaterialien, wie Werkzeug, kinderleicht auseinandernehmen und zusammenbauen.

Designtechnisch ist nichts besonderes an diesem Gerät zu bemerken, denn es ähnelt seinem Vorgänger in der Form, lediglich die verschiebbare Kameraschutzklappe bietet eine willkommene Abwechslung. Farblich ist es in einem aktuellen anthrazit (genaue Farbbezeichnung: Oxidized Black) gehalten. Vielleicht ist das gerade die Absicht von Sony Ericsson, einen schlichten Barren herzustellen, und ihm dann die Funktionalität eines multimedialen Genies zu geben.
Mit den Maßen von 100x46x19,5 mm liegt es gut in der Hand und bei einem Gewicht von 99 g kann man auch nicht behaupten, dass es unbedingt zu schwer ist.

Sony-Ericsson K750i - DraufsichtDie Front des K750i besticht mit seinem hochwertig verarbeitetem Kunststoffgehäuse, das in zwei Variationen vorliegt, nämlich aus einem matten und einem glänzenden Teil, während das Backcover nur aus dem matten Kunststoff gefertigt wurde, welches ein leicht raues Feeling verursacht.
Ungewöhnlich ist, dass das Display von der Fläche betrachtet, die gleichen Proportionen besitzt, wie die Tastatur, was keinesfalls einen Nachteil darstellt, sondern einfach mal nur angemerkt werden sollte.
Das Gerät macht einen robusten Eindruck, sollte aber allerdings nicht zu sehr belastet werden, denn so robust, wie ein Outdoor-Handy, ist es dann doch nicht.

Zu den Spaltmaßen ist zu sagen, dass sie an der Tastatur etwas zu groß geraten sind, und somit leichtes Spiel für Staub uns Schmutz bieten. Lediglich die Anschlussstellen für den Memory-Stick und das Kamera-Objektiv sind durch Abdeckungen geschützt.
Die mitgelieferten Anbauteile (Datenkabel, Ladegerät und Headset), stellen auch keine schwere Überwindung in der Anbringung dar. Alles lässt sich leicht an die dafür vorgesehenen Buchsen stecken, und ebenso genauso leicht wieder entfernen.

Sony-Ericsson K750i - KameraabdeckungEine bemerkenswerte Besonderheit am K750i ist die Kameraabdeckung, an der Rückseite des Geräts. Sie ist aus Kunststoff gefertigt worden, was man sich im Hause Sony Ericsson vielleicht noch einmal hätte überlegen sollen, da diese Abdeckung relativ leicht zerkratzt, und unter Umständen sogar leicht brechen könnte, da das Gerät ja überwiegend auf dieser Abdeckung liegt. Ein anderes, standhafteres Material wäre an dieser Stelle besser aufgehoben gewesen. Dennoch zieht diese Abdeckung magisch an. Durch den Schiebemechanismus ist man angehalten, ständig an diesem rumzuspielen.
Auch noch zu erwähnen sind die Taste zum Auslösen der Kamera, die sich an der rechten Seite des Handys befindet, und nicht stur im normalen Nummernblock angebracht ist, sowie die links angebrachte Audio-Taste, die das Zugreifen auf den MP3-Player oder das Radio in sekundenschnelle zum Kinderspiel machen.

Sony-Ericsson K750i - TastaturDas Tastenfeld, das sich im unteren Teil des Gerätes befindet, ist standardmäßig angelegt. Der Nummernblock ist übersichtlich angeordnet und kurz darüber befindet sich der Navigations-Joystick. Rechts und links von diesem befinden sich die C- und die Sony Ericsson übliche Rücktaste.
Über diesen Tasten befinden sich noch einmal drei Tasten, die direkt unterhalb des Displays angebracht wurden. Diese Tasten führen die Funktionen Anrufen, Aktivitäten, und Menü aus.
Leider liegen die Tasten nicht besonders fest im Gerät, so das sie ein leichtes Spiel haben, und bei ihrer Betätigung ein leises knarzen von sich geben.
Der Druckpunkt liegt genau mittig, was bei den kleinen Tasten nicht immer leicht zu bewerkstelligen ist, genau diesen Punkt zu treffen.
Der Navigations-Joystick ist leicht zu handeln und leistet präzise Arbeit beim Navigieren im Menü.
Das Blind-SMS-schreiben gestaltet sich beim K750i zu einer Herausforderung. Durch die leicht wackelnden Tasten fällt es einem nicht ganz so leicht, immer den richtigen Buchstaben zu finden. Aber mit ein wenig Übung, sollte auch das mit der Zeit ein überwindbares Problem sein.

Der Vibrationsalarm ist leider nicht unbedingt sehr deutlich zu spüren, daher ist es empfehlenswert, dennoch den Rufton aktiviert zu lassen.

An der kompletten Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, bis auf den winzigen Detailpunkt, der das Tastenfeld angeht.
 
 

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