| Testdatum: | 12.10.2005 |
| Software Version: | ? |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Autor: | ML ![]() |
| Beworben wird das K600i als Business-Gerät im edlen Design. Es soll laut Sony Ericsson dem Nutzer den beruflichen Alltag erleichtern und sich somit von dem ähnlich ausgestatteten K750i abgrenzen. Dabei setzt das K600i voll auf UMTS und das mobile Büro. Sony Ericsson hofft mit diesem Gerät die lukrative Gruppe der Businessnutzer zu erreichen und dort weitere Marktanteile zu gewinnen. Ob das K600i all diese Kriterien erfüllen kann, oder doch nur edel aussieht, aber seinen Erwartungen nicht gerecht wird, soll unser Test klären. | |
| Schon bei der Verpackung setzt Sony Ericsson, wie üblich, voll auf Understatement. Die Verpackung ist in schlichten weiß gehalten nur die Seiten sind in bekanntem „Sony Ericsson grün“. Auf dem Deckel sieht man nur ein Photo des K600i, das Firmenlogo und die Typenbezeichnung. Bereits hier wird deutlich, dass es sich bei diesem Gerät wohl nicht um ein Fun-Handy handelt sondern eher für den gehobenen Anspruch geschaffen ist. Die Verpackung ist aus Pappe, wirkt aber sehr robust und sollte das Handy gut schützen. Im Inneren der Verpackung befinden sich das Handy mit Akku, Akkudeckel und Ladekabel, ein Headset, ein USB-Datenkabel, eine CD mit der Sony Ericsson PC Suite und das Benutzerhandbuch in mehreren Sprachen. Da bleiben wirklich keine Wünsche mehr offen. Hier ist der Besitzer gleich beim Kauf des Gerätes voll ausgestattet. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 93% |
Vom Design her wendet sich Sony Ericsson ganz klar an die Businessnutzer. Das Design ist sehr schlicht, aber trotzdem hochwertig. Man hat versucht, eine fast glatte Oberfläche zu erhalten. Man nennt das auch „gecleant“. Das gesamte Gerät ist in den Farben Schwarz und Silber gehalten und setzt daher voll auf ein hochwertiges Äußeres, nur auf der Rückseite ist das Sony Ericsson Logo eingelassen und bricht mit seinem Grün die silberne Rückseite. Das Gerät ist relativ schwer, wirkt dadurch jedoch auch sehr robust und dürfte auch einige Stöße unbeschadet überstehen. Durch seine fast glatte Oberfläche liegt es sehr gut und in der Hand und der Schwerpunkt liegt eher tief, was der Handlichkeit zu Gute kommt.Die Verarbeitung ist gut gelungen und besonders die Spaltmaße sind sehr klein, so dass sich kaum Staub hinters Gehäuse verirren sollte. Die Kamera-Linse wird durch einen drehbaren Verschluss vor Kratzern geschützt, jedoch ist hier auch eine Schwachstelle im Gehäuse. Denn bereits nach kurzer Zeit setzt sich Staub dahinter ab. Da diese sich jedoch im Akkudeckel befindet, ist die Reinigung sehr einfach. Als Schwachstelle erweist sich auch das etwas aus dem Gehäuse hervorstehende Displayglas, was schnell Kratzer aufweisen dürfte. Als weiterer Nachteil erweisen sich die die Anschlüsse für Zubehör wie Ladekabel und Headset. Leider ist hier kein Staubschutz vorhanden. Zwar fügt sich alles passgenau in die dafür vorgesehenen Anschlüsse, jedoch sitzen die Stecker nicht fest im Gehäuse. Dies ist besonders bei dem mitgelieferten Headset im alltäglichen Gebrauch sehr störend. Beim Telefonieren über das Headset kann es passieren, dass sich der Stecker löst und man plötzlich seinen Gesprächspartner nicht mehr über die Kopfhörer hört. Ganz anders verhält sich dagegen wieder der Anschluss für das USB-Kabel. Hier wurde ein Gummideckel gegen Staub eingebaut und auch der Sitz des Steckers ist gut. Besonders auffällig ist an dem Gerät die Kamera auf der vorderen Seite, direkt neben dem Hörer. Sie ist für die Videotelefonie gedacht. Einen Video-Anruf startet man über eine Schnellstarttaste direkt links neben dem Display. Auf der gegenüberliegenden Seite ist noch ein Knopf, mit dem man in ein Informations- und Schnellstartmenü gelangt, wo z.B. über die letzten verpassten Anrufe informiert wird. An der rechten oberen Seite befinden sich zwei Tasten, die unterschiedlichen Funktionen dienen. Im MP3-Player sind sie für die Lautstärke und das Springen zum nächsten Titel zuständig. Beim Fotografieren kann über sie gezoomt werden. Unter diesen Tasten befindet sich der Auslöser für die Kamera. Da das Handy im Kameramodus um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, befindet sich dann der Auslöser, wie bei Digitalkameras üblich, oben. Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich die Kameralinse, geschützt durch einen drehbaren Schutz und daneben befindet sich das Blitzlicht, welches auch als Taschenlampe genutzt werden kann. Die Anschlüsse für Headset und Ladekabel befinden sich auf der unteren Seite des Handys und das Datenkabel wird oben links am Gerät angeschlossen.Unter dem Display befindet sich das Tastenfeld mit den üblichen zwölf Telefontasten. Dazwischen sind ein Steuerjoystick, sowie jeweils zwei Tasten rechts und links daneben. Die beiden oberen sind Sondertasten, die je nach Menüebene unterschiedlich belegt sind. Die zwei Unteren sind die C- und die Zurücktaste. Der Knopf zum An- und Ausschalten des Handys befindet sich auf der oberen Seite. Wie bei vielen Handys, sind im normalen Modus die vier Richtungen des Joysticks ebenfalls mit Schnellzugriffsfunktionen belegt. Die Tasten stehen gar nicht aus dem Gehäuse heraus und sind sehr klein geraten. Es gibt auch kein zusammenhängendes Tastenfeld, jede Taste ist einzeln in das Gehäuse eingelassen. Dadurch ergibt sich eine sehr glatte Oberfläche. Problematisch wird dadurch das Bedienen der Tastatur, besonders für Menschen mit dickeren Fingern, da man die Tasten in das Gerät hineindrücken muss. Dies ist besonders beim SMS-Tippen zu merken, da einige Buchstaben nicht ankommen werden. Auch der Druck auf den Joystick, der manchmal zum Bestätigen betätigt werden muss, gelingt nicht immer fehlerfrei. Beim Drücken passiert es z.B., dass man dann, anstatt zu bestätigen, den Joystick nach oben bewegt. Zwar wirken die Tasten langlebig und passen sich sehr gut in das gesamt Design des Gerätes ein, jedoch sind sie für die schnelle Bedienung schlecht zu gebrauchen. Dieses Problem setzt sich natürlich beim Blind-SMS-Tippen fort und führt daher nicht zu einem passablen Ergebnis, da einem ab und zu mal ein Buchstabe „verloren“ geht, was natürlich gerade mit T9 zu keinem lesbaren Ergebnis führt. Wer wirklich sicher eine SMS schreiben will, braucht den Blick auf das Display.Der Vibrationsalarm des K600i ist sehr stark und auch durch eine Jeans spürbar. Er ist optional dazu- oder abschaltbar und kann sowohl mit einem Klingelton, als auch alleine, genutzt werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gerät eine klare Designlinie fährt, mit klaren Formen und Farben. Leider ist dadurch jedoch die Bedienbarkeit auf der Strecke geblieben. |
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| Die inside-handy Wertung: | 72% | |
| >> weiter zum 2. Teil des Tests (u.a. Display & Kamera) >> | ||
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Das Gerät ist relativ schwer, wirkt dadurch jedoch auch sehr robust und dürfte auch einige Stöße unbeschadet überstehen. Durch seine fast glatte Oberfläche liegt es sehr gut und in der Hand und der Schwerpunkt liegt eher tief, was der Handlichkeit zu Gute kommt.
Als weiterer Nachteil erweisen sich die die Anschlüsse für Zubehör wie Ladekabel und Headset. Leider ist hier kein Staubschutz vorhanden. Zwar fügt sich alles passgenau in die dafür vorgesehenen Anschlüsse, jedoch sitzen die Stecker nicht fest im Gehäuse. Dies ist besonders bei dem mitgelieferten Headset im alltäglichen Gebrauch sehr störend. Beim Telefonieren über das Headset kann es passieren, dass sich der Stecker löst und man plötzlich seinen Gesprächspartner nicht mehr über die Kopfhörer hört. Ganz anders verhält sich dagegen wieder der Anschluss für das USB-Kabel. Hier wurde ein Gummideckel gegen Staub eingebaut und auch der Sitz des Steckers ist gut.
Besonders auffällig ist an dem Gerät die Kamera auf der vorderen Seite, direkt neben dem Hörer. Sie ist für die Videotelefonie gedacht. Einen Video-Anruf startet man über eine Schnellstarttaste direkt links neben dem Display. Auf der gegenüberliegenden Seite ist noch ein Knopf, mit dem man in ein Informations- und Schnellstartmenü gelangt, wo z.B. über die letzten verpassten Anrufe informiert wird. An der rechten oberen Seite befinden sich zwei Tasten, die unterschiedlichen Funktionen dienen. Im MP3-Player sind sie für die Lautstärke und das Springen zum nächsten Titel zuständig. Beim Fotografieren kann über sie gezoomt werden. Unter diesen Tasten befindet sich der Auslöser für die Kamera. Da das Handy im Kameramodus um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, befindet sich dann der Auslöser, wie bei Digitalkameras üblich, oben. Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich die Kameralinse, geschützt durch einen drehbaren Schutz und daneben befindet sich das Blitzlicht, welches auch als Taschenlampe genutzt werden kann. Die Anschlüsse für Headset und Ladekabel befinden sich auf der unteren Seite des Handys und das Datenkabel wird oben links am Gerät angeschlossen.
Die Tasten stehen gar nicht aus dem Gehäuse heraus und sind sehr klein geraten. Es gibt auch kein zusammenhängendes Tastenfeld, jede Taste ist einzeln in das Gehäuse eingelassen. Dadurch ergibt sich eine sehr glatte Oberfläche. Problematisch wird dadurch das Bedienen der Tastatur, besonders für Menschen mit dickeren Fingern, da man die Tasten in das Gerät hineindrücken muss. Dies ist besonders beim SMS-Tippen zu merken, da einige Buchstaben nicht ankommen werden. Auch der Druck auf den Joystick, der manchmal zum Bestätigen betätigt werden muss, gelingt nicht immer fehlerfrei. Beim Drücken passiert es z.B., dass man dann, anstatt zu bestätigen, den Joystick nach oben bewegt. Zwar wirken die Tasten langlebig und passen sich sehr gut in das gesamt Design des Gerätes ein, jedoch sind sie für die schnelle Bedienung schlecht zu gebrauchen. Dieses Problem setzt sich natürlich beim Blind-SMS-Tippen fort und führt daher nicht zu einem passablen Ergebnis, da einem ab und zu mal ein Buchstabe „verloren“ geht, was natürlich gerade mit T9 zu keinem lesbaren Ergebnis führt. Wer wirklich sicher eine SMS schreiben will, braucht den Blick auf das Display.



















