Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Testdatum: 12.04.2007
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Sony Ericsson K550i: Draufsicht

Fast ein Jahr lang war das Sony Ericsson K800i das Maß aller Dinge: Als einziges Cybershot-Handy auf dem deutschen Markt galt es als erster amtlicher Schritt für die Ablösung der guten alten Digitalkamera. Nun bekommt es Unterstützung, wenn auch mit kleinerer Auflösung und schmalerem Gehäuse: Das Sony Ericsson K550i soll nun auch dem Anwender mit dem kleineren Geldbeutel einen telefonischen Einstieg in die mobile Digitalfotografie ermöglichen. Als Vertreter der 2007er-Designlinie von Sony Ericsson kommt es außerdem mit neuer Optik, und dabei auffällig kleinen Tasten daher. Ob das japanisch-schwedische Konsortium ein überzeugendes Paket geschnürt hat, überprüfen wir in unserem inside-handy-Test.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson K550i: VerpackungBereits die Verpackung des K550i ist übersichtlich, schlicht und gut konzipiert: Die würfelförmige Pappe ist zwar dünn, doch funktional, das Handy ist durch eine Klarsichtfolie gleich obenauf und damit gut sichtbar für den Verkäufer und Käufer. Das ist schon deshalb praktisch, weil man bei verschieden farbigen Handys sonst immer die Schachtel öffnen muss, oder aber nach einer Farbbeschreibung auf der Außenseite schaut.

Öffnet man die Schachtel, bekommt man umfangreiche Funktionalität geliefert: Sie enthält alles, was man von einem Handy bzw. zu einem Handy heutzutage erwarten darf: Neben Handbuch und Ladegerät findet man ein Datenkabel, ein Headset sowie die passende Software. Alles, was der freundliche Handyhändler von nebenan noch drauflegen könnte, ist eine Handytasche oder ein Bluetooth-Headset.
Sony Ericsson K550i: Lieferumfang
 
Die inside-handy Wertung: 100%
 

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson K550i: zerlegt in Bestandteile

Sony Ericsson K550i: TastaturDer erste Zusammenbau des Handys geht locker von der Hand. Die SIM-Karte lässt sich ebenso leicht einlegen wie der Akku. Möchte man allerdings die Karte wechseln, bekommt man den Akku nur mit langen Fingernägeln wieder aus dem Gerät heraus operiert.

Der Akkudeckel schließt leicht und lässt sich ebenso leicht wieder öffnen. Jedoch bringt er direkt den ersten Kritikpunkt mit sich: er knarzt leicht, wenn man auf ihn drückt, und das tut man leider während praktisch jedes Telefonats. Das Testgerät macht einen sonst hochwertigen Eindruck, auch der Deckel lässt nicht vermuten, dass er Zicken machen könnte.

Das Handy macht ansonsten einen gut verarbeiteten Eindruck, das Gehäuse fühlt sich hochwertig an, auch schmeichelt die leicht aufgeraute Oberfläche der Hand. Sehr schick ist außerdem der um das Handy umlaufende Alu-Rahmen, der die Optik ein weiteres Mal aufwertet. Auffällig sind natürlich auch die Tasten des K550i – diese sind um einiges kleiner ausgefallen als bei den bisherigen Sony Ericsson-Handys und entsprechen damit der neuen Design-Linie des schwedisch-japanischen Joint-Ventures. Die Spaltmaße sind minimal, alles macht einen gut durchdachten Eindruck.

Sony Ericsson K550i: GrößenverhältnisDoch wo Licht ist, da ist auch Schatten: Seltsam wirkt der nun seitlich angebrachte Fastport, die Schnittstelle zu Ladekabel und Headset. Gerade wer es gewohnt ist, sein Handy auf eine Tischladestation zu setzen, dürfte damit arge Probleme bekommen.

Zur Kamerabedienung verfügt das Sony Ericsson K550i über eine Seitentaste, die das Telefon zum Fotografieren ins Querformat zwingt. Drückt man diese lange genug, so startet die Kamera. Ansonsten lassen sich alle Funktionen über die Handytastatur steuern.

Ein echtes Lob hat übrigens die Kamera-Abdeckung verdient: Diese wurde zum so entwickelt, dass sie richtig gut einrastet, was einige Vorgänger des K550i nicht wirklich beherrschten: Handys wie das k750i entriegelten sich auch gerne einmal in der Hosentasche. Ebenfalls positiv fällt auf, dass das Handy nicht durch seine zu dicke Abdeckung „Schlagseite“ bekommt, wie bestens vom Sony Ericsson K800i bekannt, sondern fauch auf der Oberfläche aufliegt.

Sony Ericsson K550i: BeleuchtungEbenfalls ein klares Plus ist das Steuerkreuz: Dieses kam erstmals beim W810i zum Einsatz und dürfte deutlich robuster sein als der Joystick des K750i, der seit Jahr und Tag für Ärger bei den Besitzern sorgt. Die anderen, oberhalb der normalen Tastatur angebrachten Menütasten sind schon von anderen Sony Ericsson-Handys bekannt und dürften keinerlei Probleme bereiten.

Magerkost, wenn auch primär optisch, bekommt der Anwender bei der Tastatur des K550i vorgesetzt: Die Tasten sind auf den ersten Blick sehr dünn ausgefallen, während sie ihre volle Breite behalten haben. Diese bei mehreren neuen Handys vorzufindende neue Designlinie ist allerdings nach kurzer Zeit erstaunlich einfach zu bedienen. Ob die Optik gefällt, ist Geschmackssache - die Bedienbarkeit leidet nicht darunter. Einzige Ausnahme: Blind-SMS-Tippen ist mit diesen Tasten nun endgültig zu Grabe getragen worden. Aber man kann ja nicht alles haben.

Insgesamt fällt die Bewertung der Verarbeitung positiv aus. Einziges Manko ist der knarzende Akkudeckel, welcher aber vielleicht eine Ausnahme darstellt: Andere Anwender berichten von einwandfrei verarbeiteten Geräten. Also sollte man das Handy am besten noch im Laden einmal testen, um sicher zu gehen.
 
Die inside-handy Wertung: 76%
 
 

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