| Testdatum: | 16.10.2007 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Autor: | HH ![]() |
![]() Konnte man vor wenigen Jahren noch die Handys des japanisch-schwedischen Joint-Ventures Sony Ericsson an einer Hand abzählen, reiht sich mittlerweile der Handyhersteller locker bei den ganz großen Anbietern ein. Praktisch jede Form und Ausstattung hat man im Angebot, und dabei oft Handys, die sich technisch stark ähneln, jedoch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Das jüngste Mitglied ist das Sony Ericsson K530i, das man optisch und technisch am ehesten mit dem erfolgreichen Mittelklasse-Barren K610i vergleichen kann, was wir auch in unserem Testlabor getan haben. |
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Einmal die Handyhalt-Pappe gelupft, erspäht man direkt das mitgelieferte Zubehör: Ein Stereo-Headset mit Rufannahmetaste und einem Anschluss für ein anderen Kopfhörer, das Datenkabel, die 512 Megabyte-Speicherkarte, einen Berg Kurz- und Langanleitungen sowie die obligatorische Software.
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| Die inside-handy Wertung: | 100% |
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Ein paar durchweg positive Verbesserungen lassen sich dennoch finden, und eine von denen ist haptischer Natur: Die Rückseite des Handys besteht aus einer Soft-Touch-Oberfläche, welche sehr griffig ist und das Abziehen des Akkudeckels kinderleicht gestaltet. Ein leichter Druck auf die Klappe, ein vorsichtiges Schieben, und schon ist der Akku befreit.
Ebenfalls ein Einfaches ist das Entfernen der SIM-Karte: Wie zum Beispiel beim K800i ist das Entfernen mit nur einem Finger möglich. Ein langwieriges Fummeln, wie bei anderen Handy üblich, entfällt damit.
Auch die Elemente der Vorderseite sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Ein großes, dunkles und nur leicht spiegelndes Display, gleich darunter die gut aufeinander abgestimmten Bedientasten. Der Rahmen um das Display ist in dunkler Rauchglas-Optik gehalten, das restliche Handy in bronzefarbenem (oder eben Champagner-Silver) Kunststoff.
Anschlüsse findet man da, wo man sie bei Sony Ericsson gewohnt ist: An der linken Seite des Handys befinden sich das geschützte Schubfach für den Memory Stick sowie die Ein- und Ausschalttaste für den Walkman, rechts die Lautstärketasten sowie die Kamerataste. An der Oberkante befindet sich noch ein etwas zu klein geratener An- und Ausschalter, den man leider nur mit Fingerspitzengefühl bzw. einem Stift gut bedienen kann. Unten wartet, auch das ist keine große Überraschung, der Anschluss für das Ladegerät oder aber das Datenkabel. Die Spaltmaße sind sehr gering und die Tasten weisen keinerlei Angriffsflächen für Schmutz und Staub auf. Das Handy wirkt sehr robust. Es scheint auch einen Sturz ohne größere Schäden überstehen zu können. Die Anschlussstelle für Headset, Ladekabel und USB-Kabel lässt sich das Anschließen von Zubehör konfliktfrei gefallen. Es hält gut und kann nicht unbeabsichtigt, etwa in der Tasche, herausrutschen.
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| Die inside-handy Wertung: | 97% |
| >> weiter zum 2. Teil des Tests (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Eine Überraschung ist es nicht, was man bekommt: Die Schachtel, inzwischen bei Sony Ericsson einheitlich in quadratischer Boxenform, hat gleich ab Werk mit einem bronze-silbernen Muster (das sich später als Champagner-Silber herausstellt) die Farbe des Handys übernommen. Das Handy liegt gleich obenauf, und zwar, ohne aus Versehen das falsche Handy zu verkaufen, praktisch und gut sichtbar unter einer Klarsichtfolie. 
Wer die Geschichte der hierzulande im Handel befindlichen Sony Ericsson-Handys ein wenig verfolgt, und noch das eine oder andere Handydesign vor Augen hat, erkennt einmal mehr die Parallelen zum K610i: Flaches Gehäuse, große Tasten (die in letzter Zeit nur noch sporadisch bei Sony Ericsson zu finden sind), die auch auf den zweiten Blick dem „Original" verdächtig ähnlich sehen, und ein in der Mitte angebrachter, dezenter Navi-Key.
Nun aber los, der Akkudeckel sitzt, und schon hält man ein wirklich formschönes Gerät in der Hand, das einen unweigerlich an das K610i erinnert. Das Gehäuse ist dank Softtouch auf der Rückseite griffig, es schmeichelt geradezu der Hand. Alles macht einen durchdachten und stimmigen Eindruck.
Mit seinen 92 Gramm liegt das K530i in einer guten Handy-Gewichtsklasse. Sehr positiv: Es liegt hervorragend in der Hand, die Tasten sind ohne große Verrenkungen erreichbar und auch im Dunkeln gut zu erfühlen. Blind SMS-Tippen ist möglich, zumal man die kleinen Erhöhung auf der Taste „5" deutlich spürt. Ebenfalls gut angelegt sind die Funktionstasten, ist doch zwischen diesen ausreichend Platz, um nicht aus Versehen falsch zu drücken. Der Vibrationsalarm ist gut spürbar, funktioniert auch mit Klingelton und ist zudem dezent genug, um nicht in einer ruhigen Umgebung zu sehr zu stören. Das Navigieren in den verschiedenen Menüs und das Steuern der Musik erleichtert das leicht bedienbare Steuerelement in der Mitte des Gerätes erheblich.


















