Test des Sony Ericsson Hazel

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Einführung

Test-Datum: 07.05.2010
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
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Sony Ericsson Hazel

Kurz nach der Markteinführung des Sony Ericsson Elm, legt das schwedisch-japanische Jointventure mit dem Schwestermodell Hazel nach. Wie auch das Elm, besteht das Hazel aus recyceltem Kunststoff und unterstreicht dabei seine Zugehörigkeit in der Sony Ericssons GreenHeart-Familie. Zwar sparte der Hersteller an Verpackungsmaterial, aber nicht an der Ausstattungsliste. Neben UMTS mit HSPA, Wlan und GPS, gehört auch eine 5-Megapixel-Kamera zu den Leistungsmerkmalen. Was die beiden Schwestern gemeinsam haben und wo die Unterschiede liegen, hat die Redaktion von www.inside-handy.de getestet.

Verpackung & Lieferumfang

Die Verpackung des Hazel besteht aus recyceltem Material. Die in weiß-blau gehaltene, kleine Schachtel, beherbergt das überschaubare Zubehör. Neben dem Handy, welches sich in einer weißen Textilhülle befindet, findet man das Ladekabel, den 1000 mAh-Akku, das Headset und die SAR-Information. Auf eine gedruckte Anleitung und die Software-CD wurde zur Schonung der Umwelt verzichtet – beides kann bei Bedarf heruntergeladen werden. Ein Datenkabel oder eine Speicherkarte sucht man ebenso vergeblich.

Sony Ericsson Hazel
 
Die inside-handy Wertung: 80%

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson Hazel

Das Entfernen des Akkudeckels geht sehr leicht von der Hand: Mit dem Fingernagel wird die Abdeckung am unteren Ende des Gerätes nach oben gezogen. Die SIM-Karte wird unter dem Akku arretiert. Positiv hervorzuheben ist, dass es für den Speicherkartenwechsel nicht das Entfernen des Akkus bedarf, da der MicroSD-Slot sich neben der Kameralinse befindet.

Sony Ericsson HazelDas Handy liegt mit seinen Maßen von 102.0 x 49.5 x 16.0 Millimetern und einem Gewicht von 120 Gramm sehr gut in der Hand und auch das geschwungene Design der Rückseite weiß zu gefallen. Der silberfarbene Akkudeckel, welche aus Kunststoff besteht, soll durch seine geriffelte Struktur für mehr Griffigkeit sorgen. Die Verarbeitung des Hazel hinterlässt einen gespaltenen Eindruck. Während das Gerät als solches, sehr gut verarbeitet und der Slider nur ein minimales Spiel im offenen Zustand auf weißt, kann die Rückseite nicht überzeugen. Der Akkudeckel hat aufgrund des weichen Kunststoffes ein Spiel, welches selbst bei leichtem Druck in einem unschönen Knarzen endet. Dies trübt den sonst guten haptischen Eindruck der verwendeten Materialen. Das Problem des zu weichen Akkudeckels und das damit verbundene Knarzen, konnte die Redaktion schon bei dem Sony Ericsson Xperia X10 feststellen. An dieser Stelle sollte der Hersteller unbedingt für zukünftige Geräte nachbessern.

 

Sony Ericsson HazelWie auch beim Elm befindet sich auf der linken Geräteseite der ungeschützte FastPort-Anschluss. An der rechten Seite findet man die Lautstärkewippe sowie die Kamerataste. Die Rückseite ziert eine kleine Kameralinse und ein LED-Fotolicht. Zudem befinden sich hier drei kleine Schlitze für den Lautsprecher. Auf einen 3.5-Millimeter-Klinkenanschluss wurde verzichtet. Unter dem Display befindet sich die 5-Wege-Navigation, welche von sechs weiteren Tasten umrandet wird. Unter den zwei Schnellstarttasten, welche mit den Kontakten und der Google-Suche vorbelegt sind, befinden sind zwei kleine farblich abgesetzte Tasten für die Anrufannahme und das –beenden. Letztere fungiert auch als An- und Aus-Schalter des Gerätes. Zudem wurden noch eine Zurück-Taste und eine Taste verbaut, welche für das Aufrufen von Verknüpfungen und aktiven Anwendungen zuständig ist. Die Tastatur ist im klassischen 3x4-Design. Die einzelnen Tasten sind nicht voneinander getrennt. Nur die Reihen als solches weisen eine minimale Trennung auf. Ein Blindschreiben ist damit nur schwer möglich. Alle Tasten haben einen weichen aber nicht schwammigen Druckpunkt und sind beim Betätigen nahezu lautlos.

 
Die inside-handy Wertung: 85%
 
 

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