Test des Sony Ericsson G700

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 30.06.2008
Software Version: 1203-6566 R9L004
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CD dem Autor Feedback senden
 
Sony Ericsson G 700
Was verbirgt sich hinter dem „G" der 700er-Serie von Sony Ericsson? Steht es für die Farbe des Modells, das einzig in Goldbraun ausgeliefert wird? Nicht ganz, der Buchstabe ist eine Abkürzung für „Generation Web", also Menschen, die täglich mehr mit ihrem Handy machen wollen als nur zu telefonieren und Kurznachrichten schreiben. Interessenten von Business-Handys dürften sich aber auch angesprochen fühlen.

Wie schlägt sich das Handy im Alltagstest? Hält es alle Versprechen des Herstellers und erweist sich als ein praktisches Smartphone, der auch Business-Nutzer zufrieden stellen wird oder ist die goldene Farbe nur ein täuschender Schein? Lesen Sie mehr im Gesamten inside-handy.de Handy-Test zum Sony Ericsson G700.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson G 700Die 80er Jahre sind zurück! Unter diesem Motto entstand wohl das Farbdesign des Sony Ericsson G700. Im schillernden goldbraun Ton, Weiß und Pastellfarben erstrahlt die Verpackung bereits vor dem Öffnen. Der erste Eindruck eines Glamour-Handys verfestigt sich beim Aufmachen der Verpackung und so überrascht die Farbe des Handys gar nicht mehr so sehr, wie man es sonst vermutet hätte - Fans von Diskokugelschein und Glitzerfreunde werden sich freuen. Sollte es nicht ein Business-Telefon werden?

Das Standardzubehör, also Handy, Akku plus Batterieverschluss, Ladekabel und Bedienungsanleitung befinden sich wohl geordnet im Karton. Die Bedienungsanleitung wird in vier Sprachen mitgeliefert, allerdings ohne äußere Kennzeichnung der Sprachen. Die Tatsache, dass es sich um eine Bedienungsanleitung handelt, muss man auch erahnen, um sich zu vergewissern, ob es eine ist und, ob man die richtige Spracheversion der Anleitung hat, ist man gezwungen zu blättern.

Ein Verbindungskabel samt Software (PC Suite) ist zur Datensynchronisation mit dem heimischen Computer in der Verpackung ebenfalls enthalten. Für das Auto oder für Menschen die ihr Telefon nicht gerne bei jedem Anruf rausholen liefert Sony Ericsson auch ein Headset inklusive weichem Ohrschutz. Für zielorientierte Bedienung des Telefons ist auch der so genannte „Stylus" dabei - ein kleiner Stift den man von Palm-Geräten zur Bedienung des Touchscreens kennt. Dieser wird gleich in zweifacher Version ausgeliefert.

 

Sony Ericsson G 700

 

 
Die inside-handy Wertung: 93%

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson G 700
Das goldbraune Design der Verpackung wird beim Telefon konsequent mit schlichter Ausschmückung der Oberflächen und Tasten sowie mit dezenten schwarzen Seitenteilen verarbeitet. Die geriffelte Rückseite erweckt den Eindruck, dass das Telefon gut in der Hand liegt und sich dabei auch gut anfühlt. Die ebenfalls hinten eingebaute 3,2-Megapixel-Kamera ist minimal ins Gehäuse eingelassen und von einem edel verarbeiteten Ring umgeben. Zwei leuchtstarke Xenonlampen oberhalb der Linse fungieren sowohl als Blitzlicht als auch als Taschenlampe, wenn es sein muss.

Sony Ericsson G 700Das große entspiegelte Display auf der Oberseite nimmt viel Platz ein und wird von der numerischen Tastatur durch mehrere schwarze Tasten sowie einem Steuerknopf optisch schön getrennt. Die mittleren Kommunikationstasten bilden neben dem Touchscreen die Bedienungsbasis des Telefons.

Ein Steuerknopf mit anthrazitfarbener Umrandung und Bestätigungsknopf in der Mitte ist dabei das Herzstück. Dieser ermöglicht eine präzise Navigation durch die Menüebenen des G700.

Die Tasten für „Zurück" und „Löschen" befinden sich links und rechts unterhalb zweier Softkeys - die beim ankommenden Anruf zur Gesprächsannahme und zum Abweisen/Auflegen fungieren. Jeweils links und rechts zwischen den Softkeys und den darunter liegenden Knöpfen befinden sich zwei besondere Kommunikationstasten für das Verfassen von Mitteilungen und Notizen.

Die zwölf numerischen Tasten sind klassisch angeordnet und schließen das untere Design des Telefons ab. Für Videogespräche ist oben neben dem Ohrlautsprecher eine kleine Kamera eingebaut, die neben der Megapixel-Kamera das Verwenden der Telefonmenüs und samt Funktionen und eine Gesprächsführung zeitgleich ermöglicht.

Sony Ericsson G 700An der linken Seite des Telefons befindet sich ein kleiner Knopf mit dem man per Knopfdruck die Tastensperre ein- und ausschalten kann - eine nützliche Funktion, wenn das Handy schnell weggepackt werden soll. Zusätzlich wird auch noch der Akku geschont. Etwas tiefer ist auch der Steckplatz für das Lade- beziehungsweise USB-Kabel mit integrierter Leuchtdiode, welche die Verbindung der Kabel zum Telefon bestätigt.

Den Steckplatz für den Memory-Stick Micro, der mit Karten bis zu 8GB kompatibel ist, befindet sich gleich neben an. Auf der rechten Seite befindet sich der Auslöser für Kamera, der bei Knopfdruck automatisch in den Kamerabetrieb wechselt.

Der Lautstärkeregler in Form von zwei Plus/Minus-Tasten ist rechts oben angebracht. Betätigt man ihn, öffnet sich ein Menü, in dem man sämtliche Lautstärkepegel (Multimedia, Alarme, Rufton, Nachrichtensignale) und auch die Stummschaltung einstellen kann. Diese lässt sich auch durch längeres Drücken der Rautetaste aktivieren. Die Lautstärkeregulierung lässt sich auch während eines Gesprächs betätigen, allerdings sind die Tasten klein ausgefallen und tief eingelassen, sodass man erst den Hörer vom Ohr entfernen muss, um den richtigen Knopf zu treffen.

Auf der Oberseite ist rechts der An- und Ausschaltknopf und links in einer Fassung der Stylus - der Stift, der für große Finger Abhilfe beim Touchscreen schafft.

Die Verarbeitung des Handys wirkt sehr präzise und robust. Sämtliche Tasten sind edel verarbeitet und bilden eine natürliche Symbiose mit dem Chassis des Telefons. Die Spaltmaße sind sehr gering und bieten Staub keine Angriffsfläche.

Sony Ericsson G 700Der einfache Zusammenbau des Telefons ermöglicht schnellen Zugriff auf sämtliche austauschbaren Teile wie SIM-Karte, Akku oder Speicherkarte: Der Akkudeckel löst sich beim herausdrücken der unteren Seite und gibt den Akku und den Steckplatz für die SIM-Karte frei, die sich ebenfalls problemlos einsetzen lässt. Da der Steckplatz für die optionale Speicherkarte an der Seite des Telefons ist, kann diese ohne das Öffnen des Telefons einfach ausgetauscht werden. Dazu muss lediglich eine kleine Blende entfernt werden, die an einem Gummistift vor Verlust sicher ist. Wie bei den anderen Teilen auch, war das Herauslösen des Stylus auch keine Schwierigkeit. Der Stift gleitet ohne anzuecken in die dafür vorgesehene Fassung und rastet ein, sodass ein herausfallen nicht möglich ist. Sollte es dennoch mal passieren, hat Sony Ericsson ein zweites Exemplar mitgeliefert.

 

 

 
Die inside-handy Wertung: 89%
 
 

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