Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Testdatum: 17.07.2008
Software Version: 1201-0083 R12A
Testversion mit Branding: - nein
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Sony Ericsson C902
 
Sony Ericsson erweitert die Cyber-shot-Linie um das neue Modell C902. Ein Barrenhandy in einem sehr schicken Outfit mit einer technischen Ausstattung, die einen klaren Multimedia-Schwerpunkt setzt. Von einer 5-Megapixel-Kamera bis zu einem brillanten Bildschirm (wenn auch etwas klein) ist in diesem Modell alles zu finden, was man bei einem Vertreter der Cyber-shot-Reihe erwarten kann. Auch vom Hersteller selbst wird das neue Modell mit dem Slogan „Personen im Fokus" beworben und auf die vielseitige Ausstattung der Kamera hingewiesen. Kann der Neuling im inside-handy-Testcenter auch in einem ausführlichen Praxistest überzeugen? Lesen Sie im folgenden Testbericht auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson C902Das C902 wird in einer auffälligen roten Box geliefert. Die Aufmachung des Kartons ist für ein trendiges „Kamera-Phone" ansprechend. Der durchschnittliche Lieferumfang ist Standard. Neben dem Serien-Akku BST-38 mit 930 mAh vom Typ Li-Polymer, einem USB-Verbindungskabel und einem Netzladeteil hat Sony Ericsson dem C902 auch noch ein Stereo-Headset (2-teilig) beigelegt. Das Headset hat einen herkömmlichen Klinkenstecker-Anschluss für den Adapterteil, was die Nutzung von anderen Headsets zulässt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform in mehreren Sprachen, eine CD mit der SE-Synchronisationssoftware PC-Suite und Multimedia-Programmen, eine detaillierte Funktionsbeschreibung der Kamera in mehreren Sprachen und eine SAR-Information runden den Lieferumfang ab. Eine Speicherkarte, die in dieser Geräteklasse durchaus üblich ist, fehlt in dem Lieferumfang des C902. Alles ist gut verpackt in dem Karton untergebracht.
 
Sony Ericsson C902
 
Die inside-handy Wertung: 69%
 

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson C902
 
Beim „ersten Anfassen" des C902 kommt durch den schlanken Formfaktor und die fühlbare hochwertige Verarbeitung sofort Begeisterung auf. Die Farbe des Testgerätes in „Luscious Red" mit der schwarzen, glänzenden Oberflächenstruktur der Tastatur harmoniert in einem gefälligen Farbenspiel. Die schwarzglänzende Front des C902 wirkt sehr edel. Die dunkelrote Gehäusefarbe, die einen interessanten Akzent durch eine 3-fach umlaufende, alufarbene Linien-Applikation erhält, wirkt absolut ansprechend. Die Gehäuserückseite ist ebenfalls in dem schicken Rot gehalten.

Sony Ericsson C902Das Gehäuse wirkt sehr gut verarbeitet - Spaltmasse, Tasten und sonstige Bedienelemente sind sehr passgenau eingearbeitet. Nichts wackelt oder knirscht, hier ist die Sony Ericsson-typische hochwertige Verarbeitung vorzufinden. Für die Größe und die schlanke Bauform des Gerätes wirkt das Gerät erstaunlich „gewichtig". Hier erhöht das verwendete Metallgehäuse spürbar das Gewicht des C902. Das Einlegen der SIM-Karte ist einfach und ohne Werkzeug zu bewerkstelligen, die SIM-Karte wird in den Schacht des Kartenlesers eingeschoben, der unterhalb des Akkus in einem Gehäusespalt platziert ist. Dann den Li-Polymer-Akku einsetzen, der nur in der richtigen Lage einrastet, den passgenauen Akkudeckel aufsetzen und einrasten lassen - fertig! Der Akkudeckel ist übrigens auch aus Metall, was den hochwertigen Gesamteindruck des Phones noch unterstreicht.

Neben dem SIM-Kartenleser gibt es noch einen Speicherkarten-Leser für die M2-Memory Stick Micro-Karte. Leider muss zum Wechsel der Karte erst der Akkudeckel abgenommen werden, da von außen kein Zugriff auf die Karte möglich ist. Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das Phone außergewöhnlich handlich. Das Metallmaterial des Gehäuses hinterlässt einen stabilen Eindruck. An der linken Außenseite findet man nur die Buchse für das Lade-Netzteil. An der rechten Außenseite ist eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung und bei aktivierter Kamera für die Funktion des digitalen Zooms zu finden. Über dieser Taste gibt es eine weitere Taste zur Aktivierung der Kamera bzw. zur Betätigung der Auslöser-Funktion.

Sony Ericsson C902Die Rückseite ist wenig spektakulär, im geschlossenen Zustand des Objektivschutzes bleibt auch das Hauptobjektiv der 5-Megapixel-Kamera völlig verborgen. Der Objektivschutz lässt sich öffnen und schließen, indem man den oberen Gehäuseteil wie mit einem Slider nach oben schiebt und dadurch auch die Kamerafunktion aktiviert. Eine sehr funktionale und auch optisch sauber integrierte Lösung. Kritiker könnten zu recht anmerken, dass bei dieser Schieberkonstruktion eine größere Staubanfälligkeit besteht. Auf jeden Fall ist diese Art des Schutzes der Kameralinse sehr schick und steht dem C902 sehr gut zu Gesicht. Nach dem Öffnen des Schiebers für den Objektivschutz erscheint auf der Rückseite das Objektiv der 5-Megapixel-Kamera, rechts daneben ein kleiner Selbstportrait-Spiegel und links vom Objektiv eine Foto-LED. An der Unterkante zum Akkudeckel ist noch eine sehr dünne LED-Leiste vorhanden, die beim Öffnen des Objektivschutz-Sliders kurz zum Leben erwacht und in einem kräftigen Blau erstrahlt.

Auf der Vorderseite befindet sich der TFT-QVGA-Bildschirm mit 240 x 320 Pixel bei 262.144 Farben und darunter eine herkömmliche Handy-12er-Tastatur. Das Tastenfeld besteht aus relativ großen, leicht angeschrägten Tasten, die schwarzglänzend lackiert sind. Die direkt unter dem Display angeordneten zusätzlichen Haupttasten zur Steuerung einzelner Funktionen sind um einen großen 5-Wege-Nav-Key mit einer dünnen alufarbenen Umrandung gruppiert. Der Nav-Key hat in der Mitte eine kleine zentrale, schwarzfarbene Taste. In jeder der Richtungen kann wahlweise ein individueller Programmaufruf programmiert werden. Die zentrale quadratische Taste dient als Bestätigungstaste.

Sony Ericsson C902Direkt unter dem Display sind zwei Tasten, die mit den festen Funktionen „Medien" (links) und „Kontakte" (rechts) statisch vorbelegt sind. Jeweils unter diesen Tasten findet man die Rufannahme-Taste (links) und die Rufbeendigungs-Taste (rechts). Letztere beinhaltet zugleich die Funktion der Ein-/Ausschalttaste. Die letzte Taste vor dem Beginn des eigentlichen Handy-Tastenfeldes ist links die Taste zum Aufruf der „Verknüpfungsfunktion" und rechts die C-Taste mit der „Löschfunktion". Alle Tasten haben einen sehr deutlichen Druckpunkt und wirken generell etwas schwergängig. Oberhalb des Displays befindet sich das zweite Kameraobjektiv für Video-Telefonate und ein Lichtsensor. Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

 
Die inside-handy Wertung: 76%
 
 

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