Test des Sony Ericsson C702

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 10.07.2008
Software Version: 1202-5800 R1D185
Testversion mit Branding: nein
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Sony Ericsson C 702
 
Die Erweiterung der Cyber-shot-Produktlinie von Sony Ericsson geht weiter. Mit dem neuen Modell C702 ist ein Multimedia-Phone mit einer besonderen Outdoor-Ausstattung und einem integrierten GPS-Empfänger auf dem Weg zu den Kunden.

Äußerlich ohne wenig spektakuläre Veränderungen zu den bisherigen Barren-Phones von Sony Ericsson wartet der neue Testkandidat in erster Linie nur mit seinen „inneren Werten" auf. Sony Ericsson preist seinen neuen Outdoor-Sprössling auch entsprechend an: „Vor Staub und Spritzern geschützt - das C702 bietet aktionsgeladenes Imaging." Das Ergebnis des ausführlichen Tests in unserem inside-handy-Testcenter wird zeigen, ob das C702 mit seinem Ausstattungspaket überzeugen kann.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson C 702Das Sony Ericsson C702 wird in einer schwarz-weißen Box geliefert. Die Aufmachung des Kartons entspricht dem üblichen Verpackungsdesign von Sony Ericsson. Auf der Verpackung ist ein großes Bild des Modells abgebildet, allerdings fehlt ein Hinweis auf die besonderen „inneren Werte" und Fähigkeiten des C702.

Der Lieferumfang ist gerade Standard. Neben dem Li-Ionen-Serien-Akku BST-33 mit 3,6 V und 950mAh, einem Stereo-Headset, ein USB-Datenkabel und einem Netzladeteil hat Sony Ericsson dem C702 nur noch eine Betriebsanleitung in verschiedenen Sprachen, eine Daten-CD mit der Sync-Software PC-suite und eine Kurzanleitung für die integrierte Kamera beigefügt. Als kleine Besonderheit ist noch ein Karabinerhaken mit einem kleinen Halteriemen als Ausstattungsergänzung beigefügt.

Alles ist gut verpackt in der kleinen Box untergebracht.

 

Sony Ericsson C 702
 
Die inside-handy Wertung: 72%

Verarbeitung & Design

Sony Ericsson C 702
Beim ersten „Anfassen" liegt das Barren-Phone sehr gut in der Hand. Auffällig ist bei diesem Modell der etwas „dickere" Formfaktor, der wohl auch wegen dem integrierten GPS-Empfänger etwas fülliger ausgefallen ist. Das Testgerät ist in der Farbe „Speed Black" in unserer Redaktion eingetroffen. Die schwarze Grundfarbe lässt das C702 etwas unscheinbar erscheinen.

Selbst der matt-alufarbene Gehäuserahmen und die obere Hälfte der Gehäuserückseite in dieser hellen Farbe können den etwas strengen und eintönigen Gesamteindruck nicht wirklich auflockern. Das auch in der Farbe „Cool Cyan" lieferbare Modell wirkt wesentlich frischer. Die gummierte Oberfläche ist sehr griffig, vermittelt aber keine wirkliche Eleganz.

Sony Ericsson C 702Das C702 wirkt insgesamt gut verarbeitet - Spaltmasse, Tasten und sonstige Bedienelemente sind relativ passgenau eingearbeitet, was zumindest einen durchaus robusten Gesamteindruck beim Gehäuse hinterlässt. Auch bei einem etwas kräftigeren Zupacken lässt sich dem Gehäuse kein Knirschen und Knacken entlocken. Die Sony Ericsson-typische gute Verarbeitung ist beim Cyber-shot-Modell C702 durchaus vorzufinden.

Das Einlegen der SIM-Karte ist sehr einfach und erfordert keinen besonderen Aufwand. Der SIM-Kartenleser ist unter dem Akku untergebracht.

Über einen festen Einschub kann die SIM-Karte in den Leser eingesetzt und bei Bedarf wieder herausgezogen werden. Dann den Li-Ionen-Akku einsetzen, den passgenauen Akkudeckel drauf, der noch über eine zusätzliche Schraube zum arretieren verfügt - fertig!

Sony Ericsson C 702Der Akkudeckel schließt nach dem Fixieren mit der Feststellschraube bombenfest mit dem Gehäuse ab, eine zusätzliche dünne umlaufende Gummidichtung gewährleistet die vom Hersteller versprochene Staub- und Feuchtigkeitsdichtigkeit, wie sie der Hersteller von diesem Outdoor-tauglichen Modell verspricht.

Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das Phone noch einigermaßen handlich, wobei die Bautiefe nicht unbedingt den aktuellen Status „slim" verdient hat. Der Materialmix des Gehäuses (Kunststoff und Metall) hinterlässt einen stabilen Eindruck. Durch die abgerundeten Kanten des Gehäuses ist eine handschmeichlerische Eigenschaft erzielt worden.

An den Außenseiten befinden sich eine Lautstärkewippe und der Knopf zur Aktivierung der Kamerafunktion (rechts) und der Schacht für eine M2-Memory Stick pro-Speicherkarte auf der linken Seite. Die Buchse ist mit einem gut sitzenden Plastikdeckel verschlossen, was der Staub- und Feuchtigkeitsdichtigkeit zugute kommt.

An der Unterseite ist der Fastport-Anschluß für das Netzladeteil und dem Stereo-Headset angebracht, der allerdings nicht wie man bei einem Outdoor-tauglichen Gerät vermuten könnte, mit einem Deckel verschlossen ist.

Die Vorderseite wird von dem 2,2 `` LCD-TFT-Display dominiert, das nicht sonderlich hell aber mit knackigen Farben (262.144 Farben) bei einer Auflösung von 240 x 320 Pixel erstrahlt.

In der unteren Gehäusefront ist eine herkömmliche Handy-12er-Tastatur vorhanden. Die Tastenbeleuchtung in einem dezenten Weiß ist nicht besonders hell, reicht aber für eine gute Erkennbarkeit der Tasten bei allen Umgebungsbedingungen aus. Die Taste 3, 6, 9 und # ist jeweils am Rande mit einem kleinen Zusatzsymbol für die Belegung der Funktionen im Kamerabetrieb versehen: 3: Aufnahmemodus, 6: Szenenauswahl, 9: Selbstauslöser, #: Blitzfunktion. Unverständlicherweise sind die Rufannahme- und Rufbeendigungs-Taste nicht beleuchtet.

Zwischen der Tastatur und dem Display ist noch ein zentraler 5-Wege-Nav-Key und je links und rechts davon eine Dreier-Taste vorhanden. Der Nav-Key hat eine dünne Alu-Umrandung und einen kleinen runden zentralen Bestätigungsknopf, ebenfalls in Alufarbe.

Sony Ericsson C 702Die linke Dreier-Taste beherbergt die Programmfunktion „Medien" (nach oben), das Verknüpfungsmenü mit frei wählbaren Programmaufrufen (nach unten) und dazwischen eine sehr kleine schwarze Taste mit der Funktion Rufannahme.

Die rechte Dreier-Taste ist mit der Programmfunktion „Kontakte" (nach oben), die Löschfunktion der C-Taste (nach unten) und dazwischen wieder eine sehr kleine Taste in schwarz mit der Funktion Rufbeendigung belegt. Da beide Tasten (für die Rufannahme- und für die Rufbeendigung) zu klein geraten sind, ist eine versehentliche Fehlbedienung durch das Drücken der benachbarten Tasten des öfteren vorprogrammiert.

Auf der Vorderseite befindet sich rechts oben das zweite Objektiv für Videotelefonate der 3.2 Mega-Pixel-Kamera, die kaum sichtbar neben dem Gehäusespalt für den Gerätelautsprecher integriert ist.

Am oberen Rand liegt eine kleine, versenkt angebrachte Ein-/Ausschalttaste, mit der auch die Situationsprofile aufgerufen werden können.

Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton eingestellt werden, die individuellen Einstellungen können über die Profile vorgenommen werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

 

 
Die inside-handy Wertung: 62%
 
 

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