Test des Sony Ericsson S500i

Einführung

Test-Datum: 07.08.2007
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Sony Ericsson S500i: Draufsicht

Der Aufstieg von Sony Ericsson war in den vergangenen Jahren beeindruckend: Bereits kurze Zeit nach der beschlossenen Zusammenarbeit belegte das Unternehmen mit seiner Cybershot-Serie das Thema mobile Fotografie sowie die mobile Musik mit seiner Walkman-Serie. Ein bislang noch unerobertes Feld stellen noch ausgewiesene Designhandys dar. Diesen Markt möchte man nun auch erobern, ein erstes Handy ist dabei das auffällig bunte S500i. Wir haben den farbigen Slider auf den Prüfstand geschickt.

Verpackung & Lieferumfang

Sony Ericsson S500i: Verpackung

Das fängt gut an: An der Verpackung wurde nicht gespart. Genau so bunt wie das Telefon kommt sie daher, ein Foto auf Vorderseite verrät seinen Inhalt. Ansonsten wurde auf Details verzichtet. Keine technischen Daten oder herausragende Features – doch warum sollte man das auch tun? Bei diesem Telefon geht es schließlich nicht um Technik (zumindest nicht nur), sondern auch auf das stylische Äußere. Da ist dann weniger mehr, und eine derartige Schachtel macht natürlich umso neugieriger auf das, was einen erwartet.

Einmal geöffnet, sieht man sich zunächst dem in Pappe eingebetteten Telefon gegenüber. Direkt darunter findet man das mitgelieferte Zubehör: Ein Stereo-Headset mit Rufannahmetaste, jedoch leider ohne Anschluss für ein anderen Kopfhörer.

Sony Ericsson S500i: Lieferumfang

Verarbeitung & Handhabung

Sony Ericsson S500i: zerlegt in Bestandteile
Sony Ericsson S500i: Tastatur

Einfachheit predigten anscheinend die Designer auch beim Verschluss der Akkuklappe: Diese nach Einschieben der SIM-Karte und Auflegen des Akkus zu verschließen ist ein Kinderspiel. Nicht erhört wurde hingegen der Wunsch, diese auch wieder leicht zu öffnen: Das ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Der gut gemeinte Tipp, man möge oben beidseitig mit dem Fingernagel drücken, führt zwar zum Ziel, aber eher aus Versehen als mit Vorsatz.

Ebenfalls einen Minuspunkt erhält Sony Ericsson für die Platzierung der SIM-Karte, heißt es doch auch hier wieder: Rein geht, raus nicht wirklich. Welche Art des Werkzeugs sich das schwedisch-japanische Entwicklerteam zunutze macht, ist gänzlich unklar. Im Handel gibt es dafür jedoch nichts Entsprechendes.

Nichts desto trotz: Ist der Akkudeckel einmal aufgeschoben, hält man ein formschönes Gerät in der Hand. Das Gehäuse ist griffig und liegt gut in der Hand, der Slider lässt sich kinderleicht aufschieben und auch wieder schließen. Leider hat der obere Teil etwas viel Spiel, was zur Folge hat, dass sich das Handy etwas instabil anfühlt.

Sony Ericsson S500i: Größenverhältnis

Die Elemente der Vorderseite sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Ein großes, schwarzes und doch verspiegeltes Display, gleich darunter die gut aufeinander abgestimmten Bedientasten.

Auch die Farbe des Testhandys, die den offiziellen Titel „Spring Yellow“, aber im Testlabor die ganz unwerbliche Bezeichnung „Hellgrün-Metallic“ trägt, wirkt angenehm. An der linken Seite des Handys befindet sich der geschützte Anschluss für ein Lade- oder Datenkabel, oben am Slider können M2-Speicherkarten eingeschoben werden, der Rest des Handys ist frei von Anschlüssen.

An der Oberkante befindet sich noch ein etwas klein geratener An- und Ausschalter, den man nur mit Fingerspitzengefühl gut bedienen kann. Auf der linken Seite wurde der zu erwartende Kippschalter für die Lautstärke angebracht. Die Spaltmaße sind sehr gering und die Tasten weisen keinerlei Angriffsflächen für Schmutz und Staub auf. Das Handy wirkt sehr robust. Es scheint auch einen Sturz ohne größere Schäden überstehen zu können, das zu Testen liegt allerdings an Ihnen.

Sony Ericsson S500i: Beleuchtung

Die Anschlussstelle - für Headset, Ladekabel und USB-Kabel auf der linken Seite - lässt sich das Anschließen von Zubehör konfliktfrei gefallen. Es hält gut und kann nicht unbeabsichtigt, etwa in der Tasche, herausrutschen.

Mit seinen 94 Gramm liegt das S500i in einer guten Handy-Gewichtsklasse. Es liegt hervorragend in der Hand, die Tasten sind ohne große Verrenkungen erreichbar und auch im Dunkeln gut zu erfühlen. Blind SMS-Tippen ist damit gar kein Problem.

Ebenfalls gut angelegt sind die Funktionstasten, ist doch zwischen diesen ausreichend Platz, um nicht aus Versehen falsch zu drücken. Der Vibrationsalarm ist gut spürbar, funktioniert auch mit Klingelton und ist zudem so angelegt, dass sich das Handy nicht vom Tisch, sondern im Kreis bewegt. Das verhindert unnötige Freiflüge gen Fußboden und erhöht die Haltbarkeit des Gerätes ungemein. Das Navigieren in den verschiedenen Menüs und das Steuern der Musik erleichtert das leicht bedienbare Steuerelement in der Mitte des Gerätes erheblich.

Sprachqualität & Empfang

Sony Ericsson S500i: Headset

Sprachqualität und Empfang sind einwandfrei. Man kann seinen Gesprächspartner laut und deutlich verstehen, sollte dieser mal zu laut werden, braucht man das Gerät nicht weiter vom Ohr weg halten – hier genügt die simple Lautstärkeanpassung mit dem Zeigefinger mittels Kippschalter an der Seite. Auch flüsternde Personen sind gut zu verstehen. Einzig bei starken Nebengeräuschen, etwa auf einem Flughafen oder an einer stark befahrenen Straße reicht die höchste Lautstärke nicht ganz aus. Hier kann jedoch mit dem Headset schnell ausgeholfen werden. Was den Empfang angeht, gibt es nichts zu beanstanden. Selbst in schwachen Netzen, an Orten mit schlechtem Empfang oder bei schneller Fortbewegung ist ein Gesprächsaufbau möglich. Selbst bei geringer Signalstärke ist der Gesprächspartner noch gut zu verstehen. Gesprächs- und Standbyzeit sind mit gemessenen knappen fünf Stunden, bzw. 300h sehr ordentlich. Auch bei hoher Belastung durch die Kamera hält der Akku gut durch.

Display & Kamera

Sony Ericsson S500i: Kamera

Das Display ist mit seinen 240 x 320 Pixeln marktüblich groß, aber durchaus akzeptabel. Farbwiedergabe und Schärfe sind hervorragend, wer einen Pixel sehen möchte, muss schon mit einer Lupe rangehen. Die Beleuchtung ist ebenfalls hervorragend, bereits bei 60-prozentiger Displaybeleuchtung bekommt man das gleiche Ergebnis wie bei anderen Herstellern, wenn diese das Display voll beleuchten. Das bedeutet auch, dass die Lesbarkeit bei Sonnenlicht gut bleibt, verrenken, um etwas zu erkennen, muss man sich hier nicht. Im Dunkeln ist die Lesbarkeit hervorragend.

Sony Ericsson S500i: Draufsicht

In Sachen Displayeinstellungen hat das S500i viel zu bieten. Sowohl verschiedene Designs, als auch Hintergrundbild, Startbildschirm und Bildschirmschoner können individuell angepasst werden. Auch die Helligkeit des Displays kann nach den persönlichen Wünschen reguliert werden, der Kontrast jedoch nicht. Leider gibt es kein schönes helles Design zur Auswahl, hierfür muss man sich eines herunter laden. Vorgefertigte Profile gibt es einige, diese sind sinnvoll angepasst, können aber auch selbst modifiziert werden.

In Sachen Fotofunktion wirkt das Gerät recht ordentlich ausgestattet, über das Thema „Video“ hüllt man bei Sony Ericsson jedoch nach wie vor besser einen Mantel des Schweigens. Aktiviert man die Kamera, hält man das Gerät horizontal und nutzt das Display als Sucher. Verschiedene Aufnahmequalitäten (groß – 1632 x 1224, mittel – 640 x 480, klein – 160 x 120) und Bildoptimierungen (schwarzweiß, solarisieren, negativ, etc.) lassen kaum Wünsche offen. Die Kamera hat eine digitale Zoomfunktion, einen Autofokus (wird vor jedem Bild ausgelöst oder bei halbgedrücktem Knopf eingestellt), einen Makromodus für Nahaufnahmen, einen Nachtmodus für sehr dunkle Aufnahmen, verschiedene Verschlusstöne (erklingen beim Abdrücken), einen Selbstauslöser, Weißabgleich und natürlich ist das Speicherziel frei definierbar. Als wenn das alles noch nicht genügt, bietet die Kamera verschiedene Aufnahmemodi. So z.B. eine Panoramafunktion mit bis zu drei Bildern nebeneinander und eine schnelle Bildfolge. Bei dieser werden vier Bilder schnell hintereinander aufgenommen, was allerdings zur Folge hat, dass die Bildqualität aufgrund der schnellen Bildfolge automatisch gesenkt wird (mittel 640 x 480). Dieser Effekt tritt auch bei den Panoramabildern auf, auch wenn ich mir nicht erklären kann, warum das so ist.

Sony Ericsson S500i: beim Fotografieren

 

Sony Ericsson S500i: Testbild draußen
Original Kamera-Foto des Sony Ericsson S500i | für volle Bildgröße bitte klicken

 

Das Auslösen eines normalen Fotos in bester Qualität dauert etwa 1,5 Sekunden, was unter anderem am automatischen Fokussieren liegt. Ein Video kann maximal mit 176 x 144 Pixel aufgenommen werden, da die Bildfolge hier ungleich höher ist. Das führt wiederum zu der bei Sony Ericsson schon bekannt schlechten Videoqualität, welche von zahlreichen anderen Herstellern locken in den Schatten gestellt wird. Eine zusätzliche Beleuchtung, mit welcher sich bessere Bilder auch nachts machen lassen, sucht man vergeblich.
Alle Bilder und Videos werden bevorzugt auf der Speicherkarte abgelegt, welche heutzutage für einen Musik- und/oder Fotofreund ein praktisch unverzichtbares Extra darstellt.

OS & Bedienung

Sony Ericsson S500i: Startbildschirm
Sony Ericsson S500i: Unterhaltung
Sony Ericsson S500i: Lumines block challenge
Sony Ericsson S500i: Nachricht verfassen
Sony Ericsson S500i: Alle Dateien
Sony Ericsson S500i: Kalender
Sony Ericsson S500i: Einstellungen
Sony Ericsson S500i: Anrufe
Sony Ericsson S500i: Hauptmenü
Sony Ericsson S500i: Brain Juice
Sony Ericsson S500i: Nachrichten
Sony Ericsson S500i: Kontakte
Sony Ericsson S500i: Organizer
Sony Ericsson S500i: Rechner
Sony Ericsson S500i: Sounds und Alarmsignale
Sony Ericsson S500i: Verbindungen

Ins Menü geht es schnell und intuitiv: Mit nur einem Druck auf die mittlere Taste (innerhalb des Navi-Key) kommt man in die zentrale Bedienung des S500i. Das Menü selbst ist übersichtlich auf einer Seite dargestellt, hierbei kommen zwei verschiedene Flash-Themes zum Einsatz, wie sie schon auf dem W850i Anwendung fanden. Man kann durch Drücken einer Zahl direkt in ein bestimmtes Menü gelangen, etwa die „5“ für die Nachrichten. Alternativ kann man über die Navigationstasten steuern.

Die Untermenüs sind, wie schon bei anderen SE-Handys, variabel aufgebaut. Gewöhnlich sind die einzelnen Punkte untereinander angeordnet, die Anrufe und Optionen haben jedoch zusätzlich Registerkarten, welche sich durch horizontales Navigieren erreichen lassen. Die Weglängen sind erträglich, allerdings braucht man etwa zur Auswahl eines Bildschirmschoners mindestens acht Klicks zuzüglich der Wahl des entsprechenden Bildes. Dafür gibt es im Gegenzug viele Schnellzugriffsfunktionen. Da wären etwa die vier frei definierbaren Richtungstasten des Navigationsrades, die Verknüpfungstaste, welche schnellen Zugriff auf wiederum frei wählbare Funktionen bietet oder die Kurzwahlfunktion der Ziffern „2“ bis „9“.

Ein besonderes Schmankerl, das sogar seitens des Herstellers als Hauptverkaufsmerkmal gehandelt wird, sind jedoch die sich ständig abwechselnden Themen: So ändert sich entweder täglich oder aber monatlich das Thema, der Hintergrund passt sich sogar der jeweiligen Tageszeit an. Das ist sicherlich nicht nützlich, aber dafür einfach schön. Und das ist ja auch schon einmal ein toller Grund, sich für ein Handy zu entscheiden.

Ebenso beeindruckend sind die Lichteffekte, die das Handy ausführen kann. So befinden sich rechts und links innerhalb des Sliders mehrfarbige LEDs, welche dafür sorgen, dass man gleich am Leuchten erkennt, ob ein Bekannter oder ein Unbekannter anruft. Die Effekte kommen übrigens nicht nur aus dem Slider, sondern auch aus der Tastatur und dem Navi-Key. Sehr beeindruckend.

Davon hat man jedoch immer nur kurz etwas. Energie zu sparen ist zwar zum Einen das Gebot der Stunde, doch übertreibt das S500i etwas: Kaum drückt man für 20 Sekunden mal keine Taste, schaltet sich das Display aus, selbst wenn man bei einem Handyspiel längere Zeit keine Taste drücken muss, aber durchaus dem Spielverlauf folgen möchte.

Das Schreiben von Textnachrichten ist denkbar einfach. Die Eingabehilfe ist lernfähig, die Tasten gut und schnell zu drücken. Während der letzten 20 Zeichen macht der Zeichenzähler darauf aufmerksam und ein Ton erklingt, sobald das Ende der ersten SMS erreicht ist und eine neue beginnt.

Die Anruflisten erreicht man schnell über die linke Softtaste und kann dort durch die vier Register (Alle, Angenommen, Gewählt und Unbeantwortet) navigieren.
Überall, wo das Dateisystem benötigt wird, etwa beim Einfügen von Bildern, beim Anschauen des Fotoalbums oder der Auswahl eines Hintergrundbildes kommt das gleiche Interface zur Geltung, was die Suche vereinfacht. Positiv zu bewerten ist auch das Hilfesystem. Wo immer ein Punkt unklar ist, gibt es eine Information zu der entsprechenden Einstellung.

Musiktechnisch ist das S500i gut ausgestattet. Zwar verfügt das Handy nicht über eine dezidierte Taste, welche den Musikspieler öffnet, doch kann man sich dafür ja des Kurzwahl-Menüs bemächtigen.
Der Kippschalter an der rechten Seite kann neben der Lautstärkeregelung während des Musikhörens auch durch längeres Drücken zum vorherigen oder nächsten Titel springen lassen. Die Lautstärke des integrierten Lautsprechers ist übrigens erstaunlich: Nur wenige Handys sind derart gut zur Beschallung auch größerer Räume geeignet wie das S500i.

Das Headset ist leicht anzuschließen und lässt sich auch einfach in den Ohren und an der Kleidung befestigen, so dass das Mikrofon immer in Hörweite ist. Will man allerdings die Sprachwahl nutzen, muss man zuerst einen kleinen Knopf am Headset drücken, der durch die runde Form nicht ohne weiteres zu finden ist.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Sony Ericsson S500i: Anschluss

Verbindungen zu Schaffen ist eine Stärke des S500i: Durch seine Bluetoothschnittstelle erfüllt das S500i alle Voraussetzungen für gute Kommunikation im Jahr 2007, ist die Nachfrage nach Infrarot-Schnittstellen doch inzwischen unterirdisch niedrig. Die Verbindung mit anderen Handys funktionierte dabei genauso hervorragend wie mit einem PC, Mac oder Headset. Zusätzlich sorgt das USB-Kabel für problemfreie Kommunikation zwischen PC und Handy, welche aber sehr träge ist, vor allem wenn es um größere Datenmengen geht, etwa beim Überspielen von MP3-Dateien. Weiterhin ist die Synchronisation mit PC oder PDA möglich, auch das Empfangen und Senden von E-Mails ist per POP3, SMTP und IMAP4 möglich. Die Möglichkeit, nur die Kopfzeilen einer E-Mail abzurufen spart zudem auch noch Zeit und Geld.
Das Telefonieren im Auto ist dank Headset und Freisprecheinrichtung sehr komfortabel. Die Tonqualität ist gut, Sprachwahl und Sprachbefehle können genutzt und auch eine externe Antenne kann angeschlossen werden. Einen Nachteil hat das Gerät aber bei der Verbindung mit vorbereiteten Freisprecheinrichtungen in moderneren Autos – es überwacht – auch wenn das Auto ausgeschaltet ist, permanent das Umfeld, um eventuelle Sprachbefehle aufzunehmen. Das reduziert die Haltbarkeit des Akkus erheblich.

Multimedia & Organizer

Sony Ericsson S500i: Draufsicht unten
Sony Ericsson S500i: Draufsicht unten rechts
Sony Ericsson S500i: Draufsicht rechts
Sony Ericsson S500i: Draufsicht rechts oben

Wie es sich für ein Designhandy gehört, lässt das S500i in punkto Komfort keine Wünsche offen. Es kann alles, was man von einem modernen Telefon erwartet (anklopfen, makeln, halten, Konferenzschaltung, Stummschaltung - hierzu braucht nur die Sterntaste länger gedrückt werden, etc.) und noch einiges mehr. So besitzt es beispielsweise einen Sprachspeicher, der dank dynamischer Speicherung je nach Speicherplatz genutzt werden kann.
Der Kalender ist, wie bei Sony Ericsson üblich, sehr umfangreich. Neben der normalen Monatsansicht bietet er auch eine Wochenansicht. Zudem können Termine mit Anfangsdatum/-zeit und Enddatum/-zeit gespeichert werden. Geburtstage werden direkt aus dem Adressbuch in den Kalender übernommen. Einzelne Termine können kopiert, verschoben oder auch via Infrarot, Bluetooth, SMS, E-Mail oder MMS gesendet werden.
Das Adressbuch kann pro Kontakt bis zu fünf Nummern speichern, zusätzlich können Mailadresse, Webadresse, Bild, persönlicher Rufton, Sprachbefehl für jede Nummer, Titel, Firma, Straße, Ort, Bundesland, PLZ, Land (Straße bis Land auch noch privat), Bemerkungen und zusätzlich noch der Geburtstag gespeichert werden. Über die Optionen ist neben einer Datensicherung auf der Speicherkarte auch das Senden des kompletten Adressbuches via Bluetooth möglich.

Sony Ericsson S500i: Draufsicht oben
Sony Ericsson S500i: Draufsicht oben links
Sony Ericsson S500i: Draufsicht links
Sony Ericsson S500i: Draufsicht links unten

Im Menüpunkt Organizer befindet sich unter anderem der Punkt Alarmsignale. Man kann den Alarmton frei wählen und zusätzlich einen regelmäßigen Alarm definieren.
Die Aufgabenfunktion dient der Speicherung von noch zu erledigenden Aufgaben oder Anrufen und speichert diese inklusive Erinnerungsfunktion ab. Nach Erledigung kann eine Aufgabe als erledigt markiert werden und steht so zum späteren Abruf bereit. Notizen können auch gespeichert werden. Zusätzlich zur normalen Textspeicherung kann eine Notiz auch im Standby angezeigt werden, damit diese nicht vergessen wird.
Der integrierte Taschenrechner beherrscht Division, Multiplikation, Addition und Subtraktion. Zudem kann das Vorzeichen gewechselt werden, Dezimalwerte werden akzeptiert und ein Wert kann in den Zwischenspeicher gelegt werden. Dieser erlischt aber mit dem Verlassen des Rechners.
Weiterhin befinden sich im Organizer ein Timer (Countdown), eine Stoppuhr und eine Brieftaschenfunktion, in der wichtige Daten wie Geheimzahlen passwortgeschützt gespeichert werden können.
Besonderen Komfort bietet MP3-Player, ohne den man heutzutage praktisch kein Handy mehr bekommt. Leider fiel während der Herstellung das Radio aus Kostengründen heraus, was wirklich schade ist. Aber ein Merkmal muss anscheinend fehlen, damit man die anderen Geräte noch absetzen kann.
Zwei Spiele werden von Haus aus mitgeliefert. Brain Juice und Lumines Block. Das erste ist dem von Nintendo bekannten Gehirnjogging recht ähnlich, das zweite ist eine lizenzfreie Tetris-Version.

Fazit

Sony Ericsson S500i: zerlegt in Bestandteile

Das Sony Ericsson S500i ist ein besonderes Handy, mit dem der Hersteller nun erstmals ernsthaft die Abteilung der Design-Mobiltelefone vorstößt. So ist das integrierte „Bäumchen-wechsel-Dich-Spiel“ der Themes ein echter Hingucker, auch ist die Optik sehr stylisch, wenn auch nicht immer funktional.
Wirkliche Minuspunkte sind im Gegenzug nicht zu entdecken, verfügt das Telefon doch über alle Ausstattungsmerkmale, die heute von einem Handy erwartet werden: Ob MP3-Player, Digitalkamera, nahezu alles ist dabei. Das einzige Häkchen: Es ist alles nicht immer die Creme-de-la-Creme, sondern gute Mittelklasse. Ob das dann unter dem Strich den Preis von knapp 300 Euro wert ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

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