Test des simvalley MOBILE XT-710

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Einführung

Test-Datum: 16.11.2009
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
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simvalley MOBILE XT-710

Der Name “Apogee“ verspricht vieles… Apogäum oder Blütezeit – so könnte man den Begriff ins Deutschs übersetzen – bekommt beim XT-710 einen doppeldeutigen Touch: zum einen könnte es ein ausgereiftes, mit Funktionen üppig besetztes Gerät meinen, zum anderen birgt dies die Nähe zum Einsatzgebiet des Handys: Outdoor. Viel mehr noch, der Hersteller Simvalley Mobile wirbt auf der Verpackung mit dem Spruch “Dieses Handy hält alles aus, was Sie aushalten“. Eine Herausforderung an die Natur, den Menschen und sein Mobiltelefon – eine mobilfunktechnische Indiana-Jones-Hommage?

Dass ein Outdoor-Telefon kein Multimedia-Wunder ist, liegt nahe, denn Hightech-Tools sind in der freien Natur oftmals nutzlos. Welche Funktionen bietet das XT-710 seinen Nutzern? Ist es tatsächlich ein elektronisches Survival-Kit oder entpuppt es sich doch nur als ein Vorstadtblümchen? Lesen Sie mehr über das Apogee XT-710 im redaktionellen Test von inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

simvalley MOBILE XT-710Pragmatisches kann auch interessant verpackt sein. Die etwas elegant anmutende Kartonage ist klein und schwarz mit einem Abbild des Handys sowie einer Beschreibung von technischen Daten und dem Lieferumfang – ungeduldige Outdoor-Fans müssen also das Päckchen nicht erst öffnen, um zu sehen, was drin ist. Öffnet man den Karton präsentiert sich das Dualband-Gerät in Folie verpackt. Ein Blick darunter zeigt, dass der Inhalt mit der Beschreibung vom Päckchen übereinstimmt: Im Inneren befinden sich mehrere Anleitungen (in deutscher und französischer Sprache), ein 1300-mAh-Akku, Kopfhörer, ein USB-Kabel sowie ein passendes Netzteil für 230 Volt und ein handbetriebenes Dynamoladegerät – ja, Sie haben richtig gelesen. Also alles, was ein angehender Indiana Jones braucht.

 

simvalley MOBILE XT-710
 

Verarbeitung & Handhabung

simvalley MOBILE XT-710

Das XT-710 liegt angenehm schwer in der Hand und könnte dank des Gewichts und seiner Stabilität notfalls zur Selbstverteidigung genutzt werden – kein filigranes Gerät, nichts für feine Stadtpinkel. Das Äußere, eine gelbe Schale verkleidet mit hartem Gummi, birgt das Display, eine alphanumerische Tastatur in üblicher Vier-Reihen-Anordnung sowie dem Steuerknopf mit vier danebenliegenden Tasten: zwei Softkeys und die Auflegen- mit Rufannahme-Taste.

simvalley MOBILE XT-710Rechts sind zwei Tasten besonderer Art. Wer hier die MP3-Bedientasten erwartet hat, der irrt: der erste Knopf schaltet die Taschenlampe ein, der zweite aktiviert den eingebauten Laser-Pointer – beides ist auf der Oberseite des Handys angebracht. Vorsicht! Nicht einfach rumdrücken und oben dreinschauen. Links befindet sich verschlossen unter Gummi ein Steckplatz für das USB-Kabel und die Kopfhörer – der Lautstärkeregler liegt darüber. Auf der Rückseite befinden sich der Akku unter einer dicken Verschlussklappe und ein elektronisches Multifunktionstool für die freie Wildbahn (Mehr dazu später). Mit dieser Ausstattung, den geringen Spaltmaßen und der robusten Verarbeitung traut man dem XT-710 viele Stöße, Fälle sogar aus bis zu zwei Metern und Aufprälle zu – auch in Feuchte Böden. Immerhin hat das Gerät das Gütesiegel der internationalen Schutzklasse IPX4 – also staub- und spritzwassergeschützt. Auch das haptische Gefühl des harten Plastiks und Gummis bestätigt die optische Wahrnehmung.

simvalley MOBILE XT-710Der Zusammenbau beschränkt sich bei dem Gerät nur auf das Einsetzen des Akkus sowie der darunterliegenden SIM-Karte und der MicroSD-Speicherkarte. Die wenigen Einbauteile lassen sich allesamt einfach einbauen. Die großen Tasten sind durch ihren markanten Kanten gut erfühlbar und erlauben ein einfaches Bedienen sogar mit Handschuhen zum Beispiel beim Wandern. Um eine Nachricht ohne Sichtkontakt zu schreiben, wirken die Tastenoberflächen leider etwas zu glatt – da helfen auch die üblichen Plastikerhebungen um die Fünf-Taste nicht. Der Navigationsbutton hingegen lässt eine präzise Bedienung zu. Alle Knöpfe sind fest am Handy montiert und vergrößern so noch mehr den Eindruck der gewollten Outdoor-Stabilität.

 
 

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