Test des Sharp GX30

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Einführung

Test-Datum: 30.09.2004
Software Version: ?
Testversion mit Branding: ja - Cover und Software
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Das Handymodell GX30 des japanischen Mobilfunkunternehmens Sharp ist eines der ersten Geräte, welches uns eine Kamera mit 1 Mio. Pixel bietet. Was das im März 2004 erschienene Klappenhandy außerdem noch kann und welche Merkmale uns überzeugen zeigt der inside-handy-Test.
GX30 geöffnet

Verpackung & Lieferumfang

Verpackt ist des Gerät in einem handelsüblichen Karton, welcher nicht verbirgt, das es sich bei dem enthaltenen Handy um ein von Vodafone gebrandetes Gerät handelt. Außerdem gibt es einen Hinweis auf die Farbfotos, welche man mit dem GX30 aufnehmen und versenden kann
Sharp GX30 Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Gerät selbst ein Benutzerhandbuch und eine Kurzreferenz um die wichtigsten Sachen schnell zu erfahren. Mit dabei sind auch ein passendes Ladekabel, ein Kabelheadset mit Rufannahmetaste und eine Software-CD. Die CD enthält USB- und Modem-Treiber, sowie einen Handy-Manager mit dem man Bilder, Töne, Dateien und das Telefonbuch verwalten kann oder SMS schreiben. Dazu werden nur ein Datenkabel, oder eine Infrarot-Schnittstelle am Computer benötigt.
 
Die inside-handy Wertung: 77%

Verarbeitung & Design

Um das Sharp-Gerät in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen, braucht man nur ein paar kurze Handgriffe, denn das Einlegen der SIM-Karte und das Öffnen und Schließen des Akkudeckels gestalten sich sehr komfortabel. Wechselcover um dem Gerät je nach Stimmung unterschiedliche Looks zu verpassen, werden nicht angeboten.
Sharp GX30 Rückseite geöffnet
Allerdings ist ein Ändern des Aussehens auch nicht unbedingt notwendig, denn das GX30 kommt in einem hochwertig wirkenden Mattsilber-Design mit silberglänzenden Elementen daher. Dieser Eindruck wird nur durch das Brand des Netzbetreibers direkt unter dem Außen- und dem Hauptdisplay getrübt.

Sharp GX30 geschlossen mit MassstabDas Sharp Handy ist mit seinen Maßen schon unter den größeren Geräten einzuordnen. Da es aber dazu noch sehr schön anzusehen ist, fällt die Größe kaum ins Gewicht.

Das Gerät ist kompakt und liegt auch im aufgeklappten Zustand gut in der Hand. Die Klappe lässt beim Öffnen und Schließen ein hörbares „Klicken“ vernehmen, ist also nicht unbemerkt zu benutzen. Die Verarbeitung und die Belastbarkeit der Klappe fallen positiv auf, denn man hat zu keiner Zeit das Gefühl, das Gerät wäre labil oder wacklig. Zur Bedienung lässt sich sagen, dass Gerät offen zwar relativ lang ist, der Schwerpunkt aber mittig liegt, so dass das Gerät auch bequem mit einer Hand bedient werden könnte.

Die Verarbeitung des Sharp GX30 bewerten wir als sehr hochwertig. Die Spaltmaße sind regelmäßig und sehr klein und alle Anschlussöffnungen sind durch passgenaue Abdeckungen verschlossen.

Sowohl das Ladekabel, als auch das Headset lassen sich problemlos an das Gerät anbauen und genauso einfach auch wieder entfernen.

Als äußerliche Merkmale und Elemente zeigen sich zunächst auf der Vorderseite ein Außendisplay eine Multifunktionsleuchte und das Kameraobjektiv, sowie die Lautsprecheröffnung. Auf der linken Seite befindet sich eine Multifunktionswippe, welche im Ausgangsdisplay die Hörerlautstärke ändert. Auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit die Kamera in den Makromodus umzustellen und wir finden die Öffnungen für eine externe dynamische Speicherkarte, sowie die Headsetanschlussöffnung.

Sharp GX30 TastaturDas Tastenfeld ist sehr übersichtlich angelegt. Neben den bekannten Zifferntasten finden wir zentral eine Schnellzugriffstaste auf das Kameramenü, sowie die Rufannahme- und die Abbrechen- bzw. Powertaste. Darüber angesiedelt sind jeweils ein linker und ein rechter Softkey, die je nach Menüpunkt unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Ebenfalls vorhanden ist ein Steuerkreis mit einem Aussenring für die Positionsbefehle oben, unten, rechts, links und einer Set-Taste in der Mitte.

Die Tastatur wirkt, wie auch das gesamte Gerät gut verarbeitet und hochwertig. Die Anordnung ist so gestaltet, dass alle Tasten auch mit einer Hand zu erreichen sind. Der Druckpunkt der Tasten ist deutlich fühl- und - auch ohne Tastentöne – hörbar. Durch die Einlassung der Tasten in das Tastenfeld ist eine lange Lebensdauer zu erwarten.

Leider verhindert genau diese Einlassung das Blind-Schreiben von SMS, da aufgrund dieser Tatsache die Tastenerhabenheit leidet und die einzelnen Tasten nur schwer voneinander zu unterscheiden sind ohne sie anzusehen.

Der Steuerkreis ist aufgrund der Zweiteilung sehr gut zu bedienen, da ungewollte Richtungsänderungen nicht vorkommen und man auch nicht versehentlich beim Blättern etwas auswählen kann. Auch der Druckpunkt des Steuerkreises ist deutlich zu spüren, so wie auch der Vibrationsalarm spürbar arbeitet, aber dennoch leise genug ist, um Anrufer und Mitteilungen dezent anzukündigen.
 
Die inside-handy Wertung: 79%
 
 

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