Test des Sharp Aquos Phone SH-80F

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Einführung

Test-Datum: 06.01.2012
Software Version: Android 2.3.4
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Sharp Aquos Phone SH-80F

Wie schon LG und HTC bringt auch Sharp mit dem Aquos Phone SH-80F ein Smartphone auf den Markt, welches die dreidimensionale Betrachtung von Bildern und Videos ohne Brille ermöglicht. Damit nicht genug, erlaubt das Android 2.3.4-Gerät die Aufnahme von 3D-Videoclips und- Bildern über eine 8 Megapixel-Stereokamera sowie das Live-Streaming von 2D-Inhalten ins 3D-Format. Ob das Aquos Phone die Konkurrenz vom 3D-Treppchen schubsen kann, ist im Praxistest auf inside-handy.de nachzulesen.

Verpackung & Lieferumfang

Das Aquos Phone wird in einer mattschwarzen Schachtel mit Aufdruck des Smartphones ausgeliefert. Handy und Zubehör liegen in Abteilungen aus nicht sehr ansprechend wirkendem braunem Pappkarton. Zum Lieferumfang gehören: Ein 1240 mAh Akku, ein MicroUSB-Datenkabel mit Netzteiladapter, ein Stereo-Headset mit Klinkenstecker, eine 4 Gigabyte MicroSD-Speicherkarte und eine Bedienungsanleitung. Ein HDMI-Adapter und eine Schutztasche wären bei einem Einführungspreis von immerhin 649 Euro wünschenswert gewesen.

Sharp Aquos Phone SH-80F

 

 

Verarbeitung & Handhabung

Sharp Aquos Phone SH-80F

Eine Rille, in welche mit dem Fingernagel zum Abheben der Akkuabdeckung eingehakt werden kann, sucht man beim SH80F vergebens. Am besten lässt sich der Deckel entfernen, indem zunächst die MicroUSB-Abdeckung am unteren Handyrand geöffnet und der dadurch entstandene Freiraum zum Hochhebeln des Akkudeckels genutzt wird. Der MicroSD-Kartensteckplatz liegt gut erreichbar neben dem Akku, zum Einstecken der SIM-Karte muss die Kraftzelle jedoch zunächst entfernt werden.

Optisch wirkt das Smartphone in Klavierlackoptik sehr plastiklastig und kantig. Auch die Haptik erinnert nicht gerade an einen Handschmeichler. Nichts desto trotz ist das SH80F insgesamt robust verarbeitet mit akzeptablen Spaltmaßen. Bei festerem Druck auf den Akkudeckel ist ein leichtes Knarzen zu vernehmen. Obwohl es mit Außenmaßen von 127.0 x 64.0 x 11.9 Millimetern recht groß ausfällt, bringt das Smartphone inklusive Akku nur 135 Gramm auf die Waage. Die Linsen der Stereo-Kamera liegen ungeschützt, jedoch leicht versenkt, auf auf der Rückseite des Aquos Phone. Die Front wird vom großen Display beherrscht, über welchem der Lautsprecher, die Frontkameralinse, Helligkeits- und Näherungssensoren auszumachen sind. Neben einer 3.5 Millimeter Klinkenbuchse ist der Steckplatz für das MicroHMDI-Kabel unter einer Abdeckung am oberen Geräterand angebracht.

 

Sharp Aquos Phone SH-80FUnter dem Display des Sharp SH80F liegen Tasten zur Anwahl von Menü, Homescreen und Zurück-Funktion. Die Tastatursymbole liegen unter einer durchsichtigen Plastikoberfläche, was nicht sonderlich hochwertig wirkt und werden bei Nutzung weiß beleuchtet. Am linken Geräterand befindet sich der Ein/-Ausschalter. Etwas gewöhnugsbedürftig fällt die sehr kleine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung aus, die über einer Sperr- und der Kamera-Taste am rechten Gehäuserand angebracht ist. Diese lässt sich während eines Telefonates kaum erfühlen.

Die virtuelle QWERTZ-Tastatur zur Texteingabe fällt im Querformat sehr groß aus, so dass auch dickere Finger alle Buchstaben treffen dürften. Über den Buchstaben dargestellte Zahlen und Symbole können über längeres Halten der Buchstabentaste angewählt werden. Alternativ gibt es eine Symboltaste, unter der sich weitere Symbole verbergen. Texte lassen sich wahlweise klassisch über das Antippen einzelner Buchstaben oder via Swype über das Ziehen mit dem Finger von einer Taste zur anderen eingeben. Der Finger wird hierbei während der Eingabe eines Wortes nicht abgehoben. Ein netter Effekt ist das blaue Aufleuchten der virtuellen Drücker beim Antippen.

 
 

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