Test des Samsung S5250 Wave525

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Einführung

Test-Datum: 17.11.2010
Software Version: Bada
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Samsung S5250 Wave525

„Immer und überall beste Unterhaltung“ verspricht Samsung mit dem Wave525 alias GT-S5250. Das Multimedia-Smartphone kommt mit dem von Samsung entwickelten Betriebssystem Bada daher. Für eine schnelle Internetverbindung, die vor allen Dingen Social-Networker erfreuen wird, sorgt WLAN, für die Ermittlung des eigenen Standortes und Geo-Tagging gibt es GPS. Auf UMTS muss der Nutzer unterwegs jedoch leider verzichten und mit dem langsameren EDGE Vorlieb nehmen. Dafür ist das Wave525 allerdings auch schon für unter 200 Euro zu haben. Was das Touchscreen-Handy sonst noch unter der Haube hat, lässt sich im Praxistest auf inside-handy.de nachlesen.

Verpackung & Lieferumfang

Das Samsung Wave525 wird in einem kleinen türkis-weißen Karton geliefert. Der Lieferumfang ist eher knapp bemessen. In der Schachtel befinden sich neben dem Smartphone ein 1200 mAh Li-Ion-Akku, das Netzteil, ein Micro-USB-Datenkabel, ein Stereo-Headset und Benutzerhandbücher in deutscher und englischer Sprache. Obwohl ein MicroSD-Speicherkarten-Steckplatz vorhanden ist, wird keine Speicherkarte mitgeliefert. Das ist, besonders angesichts des nur 100 Megabyte kleinen internen Speichers, eher verwunderlich – da hätte sich Samsung trotz des moderaten Geräte-Preises gerne etwas spendabler zeigen können. Über Samsung Kies kann man das Wave525 mit dem PC synchronisieren, allerdings befindet sich auch dieses nicht im Lieferumfang, sondern muss erst von der Herstellerseite heruntergeladen werden. Eine Handytasche liegt nicht mit in der Zubehörschachtel.

Samsung S5250 Wave525
 
Die inside-handy Wertung: 67%

Verarbeitung & Design

Samsung S5250 Wave525

Die leicht angeraute Smartphone-Rückseite stellt zugleich den Akkudeckel des Wave525 dar. Um die Rückseite abzuziehen, muss man mit dem Daumennagel in eine kleine Rille am unteren Geräterand haken. Unter der Abdeckung kommt der Akku zutage. Jeweils an einer Außenseite, allerdings unter der Abdeckung verborgen, befinden sich die Slots für Sim- und MicroSD-Speicherkarte, so dass zum Einstecken oder Entfernen der Karten die Rückseite entfernt werden muss. Der Akkudeckel hält angenehm fest und ohne Wackler in seinen Verankerungen.

Samsung S5250 Wave525Dass bei diesem Gerät hauptsächlich Plastik verbaut wurde, sieht man ihm zwar an, jedoch wirkt dieses nicht billig, sondern recht stabil. Ein chromfarbener Rand rund um das Handy wertet die Optik zusätzlich auf. Die Verarbeitung ist passabel für ein Smartphone dieser Preisklasse – die Spaltmaße sind gering und auch bei festerem Zupacken knarzt oder quietscht nichts. Mit nur 100 Gramm liegt das 110 x 55 x 11,7 Millimeter große Wave525 angenehm leicht in der Hand und fühlt sich dank abgerundeter Ecken gut an.

Die Kameralinse auf der Handyrückseite ist nicht durch eine Abdeckung geschützt und auch nicht wesentlich im Gehäuse versenkt, so dass darauf auf Dauer unschöne Kratzer durch das Ablegen oder den Transport in der Tasche entstehen könnten. Über der Multifunktionsbuchse befindet sich ein Plastikschutz zum Aufschieben. Erfreulich ist, dass an einen 3,5 Millimeter Klinke-Anschluss am oberen Rand des Wave525 gedacht wurde. Die Anbauteile sitzen fest, im Falle des Micro-USB-Anschlusses jedoch mit leichtem Spiel, in ihren Steckplätzen.

Unter dem Display liegen nebeneinander eine Wähltaste, eine Menütaste und die Beenden-Taste. Wähl- und Beenden-Taste heben sich leicht vom Untergrund ab und die Menütaste ist von einem erhabenen silbernen Rahmen umgeben, so dass alle drei Drücker gut erfühlt werden können. Der Druckpunkt der Menütaste erwies sich beim Testgerät als etwas schwammig, strammer hingegen zeigten sich die beiden daneben liegenden Tasten. Leider fehlt allen drei Drückern eine Beleuchtung, so dass man sie bei Dunkelheit schlecht sehen kann. An der rechten Außenseite befindet sich eine kleine Ein-/Aus-/Sperrtaste und darunter eine Kamerataste. Da beide leicht erhaben sind, lassen sie sich gut ertasten. Ebenso verhält es sich mit der Wipptaste für die Lautstärkeregulierung an der linken Außenseite des Telefons.

Samsung S5250 Wave525Wird das Handy im Querformat gehalten, geschieht die Texteingabe über ein virtuelles QWERTZ-Tastaturfeld, das ähnlich wie eine PC-Tastatur aufgebaut ist. Neben den Buchstaben-Tasten, der Leer-, Hochstell-, Enter-, Senden-, Zurück- und Lösch-Taste, gibt es Sondertasten zum Aufrufen von Zahlen und Sonderzeichen, die Texterkennungsfunktion und Nachrichten-Optionen. Um einen Punkt und ein nachfolgendes Leerzeichen einzugeben, muss die Leertaste lange gedrückt gehalten werden. Eine Liste zur Anwahl eines Umlautes wird durch kurzes Antippen des jeweiligen Selbstlautes geöffnet. Im Test reagierte die virtuelle Tastatur bei der Texteingabe teilweise etwas zähflüssig, was im Gegensatz zu der ansonsten recht flüssigen und präzisen Bedienbarkeit von Menüpunkten steht. Hält man das Smartphone im Hochformat, lassen sich zusätzlich Texteingabefelder für eine virtuelle alphanumerische Tastatur oder Handschrifterkennung einstellen. Mit dem Finger geschriebene Buchstaben wurden im Test zuverlässig vom Textprogramm erkannt.

 
Die inside-handy Wertung: 86%
 
 

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