Test des Samsung S7350 UltraS
| Test-Datum: | 15.07.2009 |
| Software Version: | Eigenentwicklung |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() „Spitzentechnologie mit eleganter Schönheit“, verspricht Samsung dem Nutzer des S7350 Ultra Slide. Ein 2,6 Zoll großes Display erfreut das Auge des Betrachters, aber auch eine 5-Megapixel-Kamera, MP3-Player und zahlreiche weitere Mutlimedia- und Connectivitymöglichkeiten, soll der Slider bieten. Mit dem S8300 Ultra Touch legte Samsung schon ein ähnliches Erfolgsmodell, jedoch mit Touchscreen und in einer höheren Preisklasse, vor. Ist das S7200 Ultra Slide nur ein kleiner Bruder des erfolgreichen Vorreiters oder kann es sich durch eigene Werte behaupten? Das verrät der Praxistest auf inside-handy.de |
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![]() Ein kleiner Deckel, auf der Rückseite des Samsung S7350, hält den Akku an seinem Platz. Zum Entfernen des Deckels muss man in eine kleine Rille einhaken und die Abdeckung nach oben schieben, was sehr einfach geht. Darunter befindet sich der Akku, an dessen oberem Rand nebeneinander liegende Einschübe für SiIM-Karte und MicroSD-Speicherkarte liegen. Der Akku sitzt sehr fest in seiner Verankerung und lässt sich erst durch leichten Druck auf den oberen Rand lösen. Sim-Karte und MicroSD-Speicherkarte können einfach und ohne Werkzeuge, in ihre Slots geschoben und auch wieder entfernt werden. Ebenso leicht wie das Entfernen, geht das Wiedereinsetzen der Akkuabdeckung. Dennoch sitzt diese fest an ihrem Platz. Allerdings schließt die Oberkante der Akkuabdeckung nicht überall ganz dicht mit dem umliegenden Cover ab, was aber eher ein kosmetisches Problem darstellt.
Das Display wurde sauber und ohne zu große Spaltmaße verbaut. Der Spalt zwischen Unter- und Oberteil des Sliders wird nach unten hin breiter, so dass hier auf Dauer Staub eindringen könnte. Wie von Samsung gewohnt, ist der Multifunktions-Steckplatz für Netzteil, USB-Datenkabel und Headset, durch eine Abdeckung geschützt, so dass das empfindliche Innenleben vor Verschmutzungen geschützt ist. Erfreulich ist auch die gut geschützte Unterbringung der Kameralinse, auf der Innenseite des Sliders. Neben ihr sind Fotolicht und Portraitspiegel angesiedelt. Sämtliche Anbauteile lassen sich einfach in den Multifunktions-Steckplatz, an der rechten Außenseite des Sliders, stecken und sitzen dort sehr fest. Allerdings lassen sie sich leicht seitlich hin- und her ruckeln, was auf Dauer zu Kontaktschwierigkeiten führen könnte.
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Das Samsung S7350 UltraSlide wird in einem flachen, rechteckigen Karton ausgeliefert. Gemäß seiner Aufschrift „Pure Style“, wirkt der Karton, dem Handydesign angepasst, schlicht und stylish. Weiß geht in Anthrazit über, auf der hellen Oberfläche sieht man Fotos des Sliders. Auf den anthrazitfarbenen Seitenwänden geben Symbole einen Vorgeschmack auf die Features des Handys. Ein Klappdeckel eröffnet nicht etwa einen Einblick in das Kartoninnere, sondern offenbart ein Foto mit Seitenansicht des S7350. Öffnen muss man den Karton mit einer seitlichen Lasche. Nun lässt sich eine Pappschale, in der Handy und Zubehör gut geschützt liegen, herausziehen. Das Zubehör ist umfangreich: Ein Akku, ein USB-Datenkabel, ein Netzteil, ein Headset mit Klinkenstecker und zusätzlichem Adapterkabel für das Handy, eine Mini Software-CD und jeweils eine sehr knappe deutsche und englische Bedienungsanleitung. Eine MicroSD-Speicherkarte ist nicht im Lieferumfang vorhanden.

Optisch erinnert das S7350, auf den ersten Blick, an Samsungs „Soul“-Reihe, was nicht zuletzt von der silber-schwarzen schlichten Gestaltung herrührt. Anders, als beim U900 Soul, wurde statt gebürstetem Metall jedoch Plastik, zum Teil in Metalloptik, verbaut. Dieses fühlt sich dennoch sehr hochwertig an und wirkt edel. Das große schwarz umrandete Display bestimmt die Optik der Frontseite. Unter ihm befinden sich die schlichten Außentasten sowie der Navigationskey. Der Slidemechanismus ist leichtgängig und lässt sich auch mit einer Hand gut bedienen. Dank „innerer“ Bauweise, weist der Mechanismus kein Spiel zu den Seiten auf. Auch bei festerem Drücken lässt sich dem S7350 kein Knarzen entlocken. Schlanke Maße und abgerundete Kanten sorgen für ein angenehmes Feeling bei der Handhabung.
Unter dem Steckplatz befindet sich die silberne Kamerataste, die durch einen schmalen roten Strich verziert ist. An der linken Außenseite ist eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung zu sehen. Ein weiteres Kameraobjektiv für Videotelefonie sowie der Hörer sind über dem Display angebracht. Die Außentastatur glänzt durch gebürstete Metalloptik. Die Symbolstreifen der Softtasten, direkt unter dem Display, sind weiß, die Symbole der Wähltaste sowie der Ein/Aus-Taste silbern gestaltet. In ihrer Mitte liegt eine große rechteckige Bestätigungstaste. Diese wird von einem schmalen silbernen 4-Wege-Navigationskey umrandet. Alle Außentasten sind ausreichend groß und somit auch für dickere Finger geeignet und haben einen gleichmäßigen Druckpunkt. Da sich der Navigationskey deutlich von seinem Umfeld abhebt, kann man mit ihm präzise durch die Menüs navigieren. Schiebt man den Slider auf, kommt das alphanumerische Tastenfeld zutage, das ebenfalls in Metalloptik gestaltet ist. In leicht geschwungenen Dreierreihen, liegen die Tasten, klassisch angeordnet, nebeneinander. Die Reihen sind ziemlich schmal, so dass Menschen mit dickeren Fingern sich schon einmal vertippen könnten. Zudem liegt die obere Tastenreihe sehr dicht am oberen hochgeschobenen Teil des Sliders, so dass man während der Bedienung immer wieder mit dem Daumen dagegen stößt.
Auch geht die edle und glatte Optik, beim Eintippen einer SMS, zu Lasten der Bedienbarkeit: Ohne einen Blick auf das Tastenfeld zu werfen sind die einzelnen Tasten kaum voneinander abgrenzbar, so dass ein blindes Eintippen von Texten nur schwer möglich ist. Der Vibrationsalarm des S7350 ist sehr deutlich in Hemd- und Hosentasche spürbar. Allerdings verbindet das Handy die Vibration auch mit einem leichten Summen.

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