Test des Samsung S7220 UltraClassic

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 20.07.2009
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Samsung S7220 UltraClassic

Wie der Name schon verrät, präsentiert sich das Samsung S7220 Ultra Classic in schlichtem klassischen Äußeren. Dabei könnte es optisch der Bruder S8300 Ultra Touch sein, wäre da nicht die Barrenform, anstatt des Sliders. Mit HSDPA, UMTS, EDGE und Bluetooth ist es in Puncto Connectivity gut im Rennen. Multimediaqualitäten bescheinigt der Hersteller diesem Modell dank 5-Megapixel-Kamera, MP3-Player und AMOLED-Display. Spitzentechnologie in attraktivem Design oder Mogelpackung? Das verrät der Praxistest auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Samsung S7220 UltraClassicDas Samsung S7220 Ultra Classic wird in einem recht großen rechteckigen Karton geliefert. Auf der schwarzen Oberfläche sind Fotos des Handys sowie an den Seitenwänden Handyfeatures, abgebildet. Insgesamt macht die äußere Verpackung einen eleganten Eindruck. Ein aufklappbarer Deckel offenbart den Blick auf eine rot-schwarz verlaufenden Ebene mit Profilbild des Handymodells. Öffnen lässt sich der Karton mit einer Seitenlasche. Zum Vorschein kommt ein eierpappartiger Karton, in dem Handy und Zubehör liegen. Nicht wirklich hübsch anzusehen, aber funktionell und schützend für den Inhalt. Mit dem S7220 liefert Samsung: ein Netzteil, einen Akku, ein USB-Datenkabel, ein Stereo-Headset mit Klinkenstecker und Adapter, eine Mini-Software-CD und jeweils eine Bedienungsanleitung in deutscher und englischer Sprache. Leider ist trotz MicroSD-Steckplatz keine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten.

Samsung S7220 UltraClassic
 

Verarbeitung & Handhabung

Samsung S7220 UltraClassic

Mit einem raffinierten Mechanismus lässt sich die Akkuabdeckung des Samsung S7220 öffnen. Am unteren Rand der Rückseite ist ein Schiebemechanismus angebracht, der die Abdeckung in ihrer Verankerung hält. Schiebt man diesen nach unten, lässt sich der Deckel leicht abheben. Darunter sitzen Akku und Steckplatz für die Simkarte. Der SIM-Kartensteckplatz befindet sich nicht einfach unter einer Metalllasche, sondern wurde so ins innere Cover eingearbeitet, dass die Karte fast darin verschwindet. Gut geschützt ist sie zudem vom Rand des Akkus, den diesen muss man entfernen, bevor man die Simkarte einstecken kann.

Samsung S7220 UltraClassicSeitlich am Handy, aber unter der Akkuabdeckung, ist zudem ein Steckplatz für die MicroSD-Speicherkarte. Zwar muss man, um diese einzusetzen, nicht jedes mal den Akku, wohl aber die Abdeckung entfernen, was etwas umständlich ist. Dank der sicheren Halterung sitzt die Akkuabdeckung fest an ihrem Platz. Das Handy macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Im Test kommt das platinum-red-farbene Modell zum Einsatz (es gibt den Barren auch in seagrass-blue). Wie schon im Vorwort erwähnt, ähnelt dieses Modell sehr dem S8300 Ultra Touch. Auch hier wurde anthrazitfarbenes Plastik mit Elementen in gebürstetem Metalllook verbaut. Das schwarz glänzende Display beherrscht etwas mehr als die Hälfte der Handyfront und wird von einem dezenten weinroten Streifen umrandet. Angenehm ist auch das Handyfeel. Schlank und mit angenehm abgerundeten Kanten, liegt es gut und 83 Gramm leicht, in der Hand.

Selbst bei stärkerem Druck auf das S7220 knarzt nichts. Die Hauptelemente des Barrens sind gut und ohne große Spaltmaße verarbeitet. Einzig zwischen Seitentasten und Cover tun sich etwas breitere Spalten auf, in denen sich auf Dauer Schmutz ansammeln könnte. Wie von Samsung gewohnt ist der Multifunktions-Steckplatz für Netzteil, Datenkabel und Headset, unter einer Abdeckung verborgen. Die Anbauteile lassen sich leicht in den Multifunktions-Steckplatz stecken, wackeln aber etwas hin- und her, was auf längere Zeit zu Kontaktproblemen führen könnte. Weniger gut geschützt ist die Kameralinse auf der Rückseite des Handys. Zwar ist diese mitsamt der Fotoleuchte, durch einen leicht erhabenen Rand vor Abrieb geschützt, aber spätestens beim Transport in der Tasche, zusammen mit Schlüssel oder anderen spitzen Gegenständen, dürfte es Kratzer geben.

Samsung S7220 UltraClassicUnter der Kameralinse prangt ein silberner Samsung-Schriftzug. An der linken Außenseite sieht man die Wipptaste zur Lautstärkeregulierung. Der schon erwähnte Multifunktions-Steckplatz befindet sich an der rechten Außenseite und unter ihm eine Kamerataste. Über dem Display auf der Frontseite des S7220 sind eine kleine Kameralinse für Videotelefonie und daneben der Hörer angebracht. Sowohl die Außentasten, als auch die alphanumerische Tastatur unter dem Display, haben die gleiche Farbe wie der Korpus, was die elegante Wirkung des Handys noch unterstreicht. Auch unterhalb des Displays prangt ein silberner Samsung-Schriftzug. Darunter ist mittig der Navigationskey angebracht. Dieser besteht aus einem angenehm breiten erhabenen Silberrand, in dessen Mitte ein schwarzer OK-Button liegt. Sehr unglücklich ist die Platzierung der Sofftasten, zwischen Navigationskey und den außenliegenden Anruf- und Beenden-/Aus-Tasten. Die Navigationskeys sind so schmal gestaltet, dass man schnell mal auf die nebenliegende Taste rutscht – dazu bedarf es nicht mal allzu dicker Finger. Besonders während der Navigation durch die Menüs nervt das sehr, da der rechte Softbutton meistens mit den Zurück-/Aus-Funktionen und der linke mit den Speichern-/Auswahl-/Optionen-Funktionen belegt ist, die ensprechenden Links dazu aber über Anruf- bzw. Beenden-/Aus-Taste angezeigt werden. So ist es fast unvermeidlich, sich öfter mal zu vertippen und wieder von vorne beginnen zu müssen (wenn man dadurch beispielsweise,anstatt auf der vorherigen Seite, wieder auf dem Standbybildschirm gelandet ist).

Im Gegensatz dazu lässt sich der Navigationskey, dank seiner erhabenen Oberfläche, gut und präzise bedienen. Etwas größer könnte der OK-Button in seiner Mitte ausfallen. Das alphanumerische Tastenfeld zeigt eine klassische Anordnung. Die etwas geschwungenen Samsung S7220 UltraClassicDreierreihen weisen eine leichte Wölbung auf und grenzen sich dadurch von der jeweils darunter liegenden Reihe ab. Das kommt dem Nutzer beim „blinden“ Eingeben einer SMS zugute, obwohl es hier wünschenswert wäre, wenn auch die nebeneinander liegenden Tasten, eine deutlichere Abgrenzung aufweisen würden. Der Druckpunkt fällt bei den seitlichen Tasten leicht ab, was daran liegen könnte, dass diese flacher gestaltet sind, als die mittleren Tasten. Insgesamt bietet das Tastenfeld aber, dank stumpfer Oberfläche, eine komfortable Bedienbarkeit. Der Vibrationsalarm lässt sich wahlweise als separat, Vibration und Melodie, erst Vibration, dann Melodie oder Vibration und ansteigende Melodie, einstellen. Durch Hemden- und Hosentaschen ist die Vibration zu spüren aber leider auch zu hören, denn der Vibrationsalarm wird von einem deutlichen Summen begleitet.

 
 

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06.02.2011, 15:10 Uhr
Chris [Gast]
Hey. ich habe das Handy auch , nur ich habe wohl einen software fehler , denn es zeigt die ganze zeit an das es mit dem pc verbunden ist und ich kann keine musik mehr über die kopfhörer hören , sowohl auch nicht mehr das handy aufladen , wenn es an ist.
Weiß jmd . wie ich das problem lösen kann?

17.10.2010, 11:06 Uhr
tobi [Gast]
Das haandy ist der hamma bei mir geht alles exzellent also ich kann es einfach nur jedem entfehelen
27.06.2010, 9:50 Uhr
kira06
TOP HANDY!!! Habe aber Probleme mit der Einstellung E-Mail-Konto. Kann keine Mail versenden???
Auch Bluetooth lässt sich nicht aktivieren.
Kamera ist der Hit, 1A Bilder!!! Ansonsten ein wirklich TOP Handy. :thumbsup:
26.05.2010, 16:02 Uhr
Tabea [Gast]
Ich habe dieses Handy und ich liebe es!!Ich bin sowieso ein treuer Samsung-Kunde...dieses Handy kann ich nur weiter empfehlen...
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