Test des Samsung SGH-X670

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Hardware & Verbindungsmüglichkeiten

Möchte man sich beispielsweise seinen Lieblingssong vom PC auf das Handy laden, hat man zum Verbinden zwei Möglichkeiten: via Bluetooth oder mit einem USB-Datenkabel. Über beide Schnittstellen funktioniert der Datenaustausch gut, so dass es sich empfiehlt statt des Datenkabels gegebenenfalls einen Bluetooth-Dongle für den PC zu kaufen. Letzterer ist im allgemeinen nicht nur billiger, sondern kann darüber hinaus auch für allen anderen Geräte mit Bluetooth-Schnittstelle verwendet werden. Via Bluetooth ist auch die Verbindung mit einem Headset kein Problem.
 

Multimedia & Organizer

Ein echtes „Highlight“ beim Samsung SGH-X670 das integrierte UKW-Radio. Bequem kann der Nutzer sich mit Hilfe eines automatischen Suchlaufs seine Lieblingssender einstellen und hat Speicherplatz für bis zu 30 Sender. Das mitgelieferte Headset enttäuscht nicht und hat eine sehr gute Klangqualität. Wirklich praktisch ist auch der Recorder für Sprachmemos. Zum Speichern wird wieder der flexible Speicher des Geräts benutzt, so dass maximal eine Stunde Memo möglich sind. Damit hätte man dann aber auch schon den gesamten flexiblen Speicher des Geräts erschöpft und keinen Platz mehr für andere Dateien. Der unzureichende Speicher ist auch das größte Manko des Music-Players. Ansonsten werden die MP3’s in sehr guter Qualität wahlweise über das Headset oder den integrierten Lautsprecher abgespielt. Darüber hinaus verfügt der Player über fortgeschrittene Funktionen wie die Möglichkeit zum Erstellen von Wiedergabelisten, zum Einstellen von zwei Equalizer-Visualisierungen, einem Wiederholmodus (Repeat-Funktion) und einer Zufallswiedergabe (Shuffle-Funktion). Während der Wiedergabe dient das Navigationskreuz zur Steuerung: in der Mitte, kann die Wiedergabe unterbrochen oder fortgesetzt werden. Links kommt man zurück zur vorherigen Datei und wenn die Taste gedrückt gehalten wird, spult man innerhalb der Datei zurück. Rechts kommt man dementsprechend weiter zur nächsten Datei bzw. kann man bei gedrückter Taste vorspulen. Oben schließlich gelangt man in die Wiedergabeliste und durch ein Drücken nach Unten wird die Wiedergabe beendet. Beim Schließen des Folders wird der Music-Player nicht beendet, und man kann das Gerät auch in die Tasche packen und weiter Musik hören. Schade nur, dass eine Bedienung im geschlossenen Zustand nicht möglich ist.

Im Gegensatz zum kärglichen flexiblen Speicher, ist der fest vorgegebene Speicher für Kontakte mit seinen 1000 möglichen Einträgen ausreichend groß bemessen. Man hat die Möglichkeit jedem Kontakt eine Mobil-, Privat-, Büro- und Faxnummer, eine E-Mail-Adresse, ein Bild, einen individuellen Klingelton und Notizen hinzuzufügen. Lediglich ein Feld für Adressen vermisst man hier. Ordnet man einem Kontakt ein Bild zu, erscheint es bei eingehenden Anrufen auf dem Innendisplay, in der Kontaktliste-Ansicht sieht man es hingegen nicht. Verschickt man öfters SMS, MMS oder E-Mails an mehrere Empfänger, empfiehlt sich die Erstellung von Kontaktgruppen. Auch den Kontaktgruppen kann man bestimmte Klingeltöne zuordnen. Ausreichend Platz hat auch der Kalender mit seinen maximal 400 Einträgen. Man hat die Wahl zwischen einer Tages-, Wochen- und Monatsansicht und kann Termine, Jahrestage, Verschiedenes und Aufgaben vermerken. Bei den Terminen kann man das Start- und Enddatum sowie eine Start- und Endzeit eingeben. Bei Bedarf kann hier auch die Wiederholungsfunktion aktiviert werden. Schließlich kann man sich für bestimmte Ereignisse (Termine, Jahrestage) einen Alarm einstellen. Insgesamt genügt der Organizer also durchaus gehobeneren Ansprüchen. Dasselbe gilt für den Wecker. Der Wecker hat eine Schlummerfunktion und funktioniert auch im ausgeschalteten Zustand.

Die Java-Engine des Samsung SGH-X670 basiert auf MIDP2.0 und drei vorinstallierte Spiele sollen für Unterhaltung sorgen: Forgotten Warrior, ein Abenteuerspiel vor einer mittelalterlichen Kulisse, Freekick, ein grafisch ansprechendes Fußball Elf-Meter Schießen und Arch Angel, eine Science-Fiction-Flugsimulation in 3D-Perspektive. Alle drei Spiele sind „alte Bekannte“ und ein idealer Zeitvertreib für unterwegs. Für wen noch nicht das Richtige dabei ist, der kann sich jederzeit per WAP (kostenpflichtig) weitere Java-Games herunterladen. Bei einer Speicherkapazität von 2048 KB für die Java-Anwendungen hat man hier auch noch genügend Platz.
 
 

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