Test des Samsung SGH-X300
| Test-Datum: | 28.11.2006 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | TK ![]() |
Getreu dem Motto „Konzentration auf das Wesentliche“ reiht sich das Samsung SGH-X300 in das untere Ende der X-Serie ein.Wie das SGH-X150 oder SGH-X200 setzt auch das neueste Einsteigermodell von Samsung auf die Zuverlässigkeit der Basisfunktionen und geht damit zurück zu den Ursprüngen: dem Telefonieren. Im Gegensatz zu Topgeräten der X-Serie, wie dem SGH-X800, ist es weder mit einer Digitalkamera noch einem MP3-Player ausgestattet. Allerdings spendiert Samsung dem SGH-X300 optisch das Stardesign seiner Multimedia- und Businessprofis. Wie gut die Symbiose aus Bedienungsfreundlichkeit und gutem Aussehen tatsächlich gelungen ist, zeigt der folgende Testbericht. |
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Die Verpackung des SGH-X300 ist – typisch für Samsung - ein Zusammenspiel von Schwarz, Weiß und Silber. Auf der Vorderseite ist das SGH X-300 abgebildet. Hier sticht das in Silber gehaltene Motto ins Auge: „Sleek Simplicity“ (geschmeidige Schlichtheit). Passend hierzu ist die Verpackung schlicht gehalten und unterstreicht damit das elegante Design des Handys. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Handy ein Li-Ion Akku (800 mAh), ein Reiseladegerät, ein kabelgebundenes Stereo-Headset und eine Bedienungsanleitung in Deutsch. Letztere ist erfreulicherweise übersichtlich gegliedert und auch für „normalsterbliche“ Nutzer verständlich.![]() |
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![]() Der Zusammenbau des Handys geht problemlos von statten. Die SIM-kKrte wird unter dem Akku eingelegt, und wie bei fast jedem Samsung-Handy muss man darauf achten, dass die abgeschrägte Ecke der Karte nach links oben und die goldfarbenen Kontakte nach unten zeigen. Eigentlich untypisch für Samsung ist die separat vorhandene Akkuklappe. Diese lässt sich durch eine einfache Druckbewegung nach unten abnehmen. Trotz des recht einfachen Verriegelungsmechanismus sitzt der Verschluss fest und die Spaltmaße sind minimal gehalten. Die Öse für eine Trageschlaufe befindet sich links oben am Gerät, so dass man das Gerät bei Bedarf auch um den Hals tragen kann.Bei einer Größe von 85 x 43 x 22 Millimetern und gerade einmal 75 Gramm ist das SGH-X300 ein wahres Fliegengewicht und somit das ideale Gerät für die Hemd- und Hosentasche. Optisch richtet sich das Einsteigerhandy an Liebhaber von klaren Konturen. Im Gegensatz zum runden, femininen Design eines Samsung SGH-X480 oder SGH-X640 setzt das SGH-X300 auf markante Formen und ein eckiges, schwarzes Design. Die Außenkanten sind nur leicht abgerundet und das Frontdisplay wird von ausgeprägten Kerben eingerahmt. Über dem Frontdisplay ist der Herstellername „Samsung“ aufgedruckt. Das SGH-X300 hat nicht die noble Soft-Touch Oberfläche eines SGH-E760, sondern ist aus schwarzem Hartplastik. Immerhin ist das billigere Material ähnlich stoß- und kratzfest und hinterlässt keine lästigen Fingerabdrücke. Der robuste Eindruck des Geräts wird unterstützt durch die Plastikverschlüsse, die den Anschluss für den Headset-Ausgang auf der rechten oberen Seite und den Steckplatz für USB- und Ladekabel in der Mitte unten vor Staub schützen. Die direkt mit dem Gerät verbundenen Verschlussteile wirken sehr viel stabiler als die Gumminippel der SGH-E700er Serie. Lediglich das Scharnier der Oberklappe bietet einen Ansatzpunkt für Verschmutzungen. Staub dringt hier relativ schnell unter die Klappe. Der Federmechanismus der Klappe hingegen sitzt straff am Scharnier, so dass sich das Handy problemlos öffnen lässt. Mit ein wenig Übung ist dies auch einhändig möglich. Auf der linken Seite befindet sich eine Kipptaste, mittels derer man normalerweise die Lautstärke für die Tastentöne regulieren kann, während eines Gesprächs die Hörerlautstärke. Praktisch für die einhändige Bedienung ist, dass man hiermit auch die Menüfunktionen auf- und abrollen kann. Schließlich schaltet sich im geschlossen Zustand durch längeres Drücken dieser Taste die Beleuchtung des Außendisplays ein. Direkt unter der Kipptaste befindet sich die Infrarot-Schnittstelle. Headset, USB- und Ladekabel lassen sich leicht anstecken und wie immer bei Samsung: sie halten auch. Beim Entfernen von USB- und Ladekabel muss man lediglich darauf achten, dass die zwei äußeren, sich am Stecker befindlichen Knöpfe eingedrückt sind.Zum An- und Ausschalten muss das SGH-X300 aufgeklappt werden. Unter der Klappe befindet sich ein klassisches Tastenlayout. Die rote Ein/Aus-Taste befindet sich auf der rechten Seite und ist, wie bei allen Handys, mit einem Kreis und einem senkrechten Strich gekennzeichnet. Hiermit kann man auch ein Gespräch sowie eine beliebige Menüfunktion beenden. Die grün markierte Rufannahmetaste befindet sich auf der linken Seite. In der Ausgangsanzeige kommt man hiermit zur Liste der zuletzt getätigten, unbeantworteten oder eingegangenen Anrufe. Zwischen diesen beiden Tasten liegt die C-Taste zum Löschen von Texten und Objekten. Während der Menüsteuerung kommt man mit der C-Taste zur vorherigen Menüebene. In der Mitte befindet sich eine mittlerweile weit verbreitete Fünf-Wege-Navigationstaste. In Form eines Trapezes, jedoch fällt diese insgesamt etwas zu zierlich aus. Das ist insbesondere deshalb ärgerlich, weil man in der Ausgangsanzeige immer noch einen Schnellzugriff auf den WAP-Browser hat. Ohnehin dürfte dieser Direktzugriff in der Mitte (i-Taste) lediglich eingefleischten Samsung-Nutzer keine Probleme mehr bereiten. Für Einsteiger – und an diese Zielgruppe ist das SGH-X300 ja wohl vor allem gerichtet – ist diese Funktion eine Quelle ständigen Ärgernisses. Der versehentliche Aufruf dieser zentralen Taste kann – je nach Tarif - kostenreiche Folgen haben. Immerhin lassen sich die Navigationsfunktionen nach links, oben und rechts individuell anpassen. Nur der bereits erwähnte Zugang zum WAP-Portal (i-Taste) und nach unten zum Radio (FM-Taste) ist fest vordefiniert. Während der Menüsteuerung dient die Navigationstaste zum Auswählen und Abrollen der Menüoptionen. Rechts und links oberhalb befinden sich schließlich die so genannten Softkey-Auswahltasten, die je nach der aktuellen Menüfunktion eine andere Funktion haben. Der jeweilige Menübefehl wird im Text in der unteren Zeile des Displays angegeben. In der Ausgangsanzeige kann man mittels der linken Softkey-Taste auf das Menü zugreifen. Durch Drücken der rechten Softkey-Taste kommt man auf die Kontaktliste im Menüpunkt Telefonbuch. Der Druckpunkt der Tasten ist gut und auch Nutzer mit größeren Händen können das Handy größtenteils bequem bedienen. „Blind-SMS-Tippen“ ist hingegen nahezu unmöglich: Die Markierungspunkte auf der Fünf sind nicht spürbar, so dass man sich auf dem flachen Tastenfeld ohne hinzugucken nicht zurechtfinden kann. Der Vibrationsalarm kann entweder ohne Klingelton betrieben werden oder er wird dem Klingelton vorangestellt. Die Möglichkeit, beides gleichzeitig zu aktivieren, hat Samsung leider auch in diesem Handy nicht integriert. Unverständlich vor allem deshalb, weil man den Vibrationsmotor in Taschen ohne direkten Körperkontakt nicht mehr wahrnehmen kann. |
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Getreu dem Motto „Konzentration auf das Wesentliche“ reiht sich das Samsung SGH-X300 in das untere Ende der X-Serie ein.

Der Zusammenbau des Handys geht problemlos von statten. Die SIM-kKrte wird unter dem Akku eingelegt, und wie bei fast jedem Samsung-Handy muss man darauf achten, dass die abgeschrägte Ecke der Karte nach links oben und die goldfarbenen Kontakte nach unten zeigen. Eigentlich untypisch für Samsung ist die separat vorhandene Akkuklappe. Diese lässt sich durch eine einfache Druckbewegung nach unten abnehmen. Trotz des recht einfachen Verriegelungsmechanismus sitzt der Verschluss fest und die Spaltmaße sind minimal gehalten. Die Öse für eine Trageschlaufe befindet sich links oben am Gerät, so dass man das Gerät bei Bedarf auch um den Hals tragen kann.
Headset, USB- und Ladekabel lassen sich leicht anstecken und wie immer bei Samsung: sie halten auch. Beim Entfernen von USB- und Ladekabel muss man lediglich darauf achten, dass die zwei äußeren, sich am Stecker befindlichen Knöpfe eingedrückt sind.
