Test des Samsung SGH-U700
| Test-Datum: | 05.10.2007 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | HH ![]() |
![]() Auch wenn man immer wieder den Eindruck hat, bald seien äußere Erscheinungen eines Handys durchdekliniert und damit ausgereizt, schaffen es die Unternehmen dennoch, die Kunden mit kleinen oder großen Neuigkeiten zu überraschen. Während einige Hersteller schon mit kleinen Updates zufrieden sind, haut Samsung in diesem Jahr richtig auf die Pauke. Handys wie das SGH-U700 fallen sofort auf, und sind ein klares Statement: Die Koreaner wollen das Thema „Design“ wieder vollständig für sich besetzen und gleichzeitig mit interessanter Technik kombinieren. Ob das Konzept, sowohl die neueste Technik wie HSDPA wie auch flaches und auffälliges Design zu verknüpfen, gelungen ist, haben wir im inside-handy.de-Testlabor überprüft. |
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Was erhält der Kunde, der sich für ein Samsung SGH-U700 entscheidet? Nun, neben dem Handy zunächst einmal eine recht schicke Schachtel, die ebenso flach anmutet wie das Handy selbst. Darauf abgebildet ist das Mobiltelefon sowie ein Berg technischer Informationen auf der Rückseite. Das Handy liegt rechts in der Schachtel, festgehalten durch eine Pappform, die nicht so recht zu einem derart hochwertigen Handy passen mag. Zum Lieferumfang gehört neben dem Ladekabel und dem Handbuch ein Headset, ein Datenkabel, das Handbuch sowie ein je nach Anbieter unterschiedlich große Micro-SD-Karte als Speichererweiterung. Sollte keine beiligen, heißt es: Ab in den Laden, denn mit dem eingebauten Speicher wird niemand glücklich. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 92% |
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![]() ![]() Das uns vorliegende Samsung SGH-U700 ist nicht nur DAS Aushängeschild der Koreaner in diesem Winter, sondern gleichzeitig auch fast unverwechselbar: In schick silberner Spiegeloptik dürfte es trotz weiterhin sinkender Preise die Blicke auf sich ziehen, egal wo man sich aufhält. Scheint die Sonne einmal kräftiger, blitz der Schiebeflachmann auf und signalisiert ganz deutlich, dass hier ein Mensch kommt, der den Schritt vom Telefon zum Modeaccessoire nachvollzogen hat. ![]() Das Handy an sich macht auf den ersten Blick einen soliden und wertigen Eindruck, doch an einem Punkt irrt der Betrachter: Bei der Oberschale handelt es sich mitnichten um eine Metallhülle, sondern vielmehr um oberflächenveredelten Kunststoff. Bei genauerem Hinsehen wirkt dieser leider nicht edler als so manch ein Handy von der Stange, was sicherlich zu einiger Ernüchterung bei einem Internet-Besteller führen dürfte. Auch wenn die Industrie inzwischen sehr kratzfeste Materialen auf den Markt bringt, hat man bei einem derart glänzenden Mobiltelefon ständig Angst, es zu zerkratzen. Das ist auch möglich, wie inzwischen einige Berichte im Internet bestätigen. Daher sollte man sich auf jeden Fall eine Tasche für das Handy zulegen. Die Spaltmaße sind beim U700 recht gering, was das Eindringen von Staub recht unwahrscheinlich macht. Auch bei hochgeschobenen Slider sind die Abstände zwischen den Bauteilen im normalen Bereich. ![]() Die diversen Zusatzkomponenten mit dem klassischen Standard-Anschluss wie ein Datenkabel, ein Headset und das Ladegerät, die am unteren Teil des Gerätes angeschlossen werden, sitzen fest und haben praktisch kein Spiel. Zum Entfernen zieht man den jeweiligen Stecker mit leichtem Druck nach unten, um dadurch die Arretierung des Steckers zu lösen. Angst vor Beschädigung ist dabei unbegründet: Alle in einander greifenden Teile sind solide verarbeitet, auch lässt sich die Klappe abschließen, was nicht nur der Technik, sondern auch der Optik dienlich ist. Am oberen Ende der Tastatur ist eine Art „Navi-Drehkey“ angebracht, wie es ihn noch nicht zuvor bei Samsung gab: Eine kleine, aber optisch und haptisch gelungene Drehscheibe, welche den Anwender im Menü von Punkt zu Punkt hüpfen lässt, und auch noch über die üblichen Druckpunkte links, oben, rechts und unten verfügt. Die Bedienung ist sicherlich Geschmackssache, gelingt jedoch nach sehr geringer Zeit auch einem Handylaien, und bekommt damit das Prädikat „intuitiv“. Zur normalen Handybedienung ist dieser nach kurzer Zeit einfach zu verwenden, schwieriger wird es bei Handyspielen, die mit den Tasten vermutlich nicht schnell genug gesteuert werden können. Erweitert wird der Navi-Key auf beiden Seiten um die drum herum befindlichen Sensortasten, bei denen die oben angebrachten Softkeys je nach Menü ihre Funktion ändern. Diese sind superstylish, anders kann man es nicht sagen. Silbern, glatt dank der Sensortechnologie und damit einem Style-Handy wie dem 8800 Sirocco um Längen überlegen. Die Tastatur des Samsung SGH-U700 hat, wie schon von anderen Sliderhandys bekannt, eine sehr gute Tastengröße, die man auch mit dickeren Fingern gut treffen kann. Die mittlere Taste „5“ ist gesondert mit einer ganz kleinen Erhebungen markiert, was auch ein Blind-Tippen von Kurznachrichten ermöglichen soll. Einen kleinen Minuspunkt, wenn auch subjektiver Natur, mussten wir dann doch feststellen: Der Vibrationsalarm ist etwas zu laut aufgefallen, dafür kann man ihn jedoch in der Tasche auch gut spüren. Lediglich wenn das Gerät auf einem Tisch oder einem Hohlkörper liegt, hört man ein intensives Brummen. Aktivieren lässt sich dieser kinderleicht über die Profile, auf die wir noch später im Test zu sprechen kommen. Ergänzungen wie ein Handyband oder Schmuckanhänger lassen sich am U700 ebenfalls einfach befestigen: Oben am Handy befindet sich eine Öse, die entsprechende Anbauten aufnimmt. Das Einfügen ist jedoch eine echte Fummelarbeit und verlangt nach ruhiger Hand oder aber einer Pinzette. |
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| Die inside-handy Wertung: | 88% |
| >> weiter zum 2. Teil des Samsung SGH-U700 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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