Test des Samsung SGH-P300

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Einführung

Test-Datum: 18.05.2006
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Mit dem SGH-P300 läutet der koreanische Hersteller Samsung eine weitere Runde im Bereich der kompakten Alleskönner ein. Telefon, MP3-Player, Digitalkamera und eine Organizerverwaltung sind in ein kleines und sehr edles Gehäuse gepackt worden, das vom Design her einen neuen Weg geht. Wer den Hersteller Samsung kennt, dem ist bekannt, dass Samsung immer noch einen Zahn zulegt bei seinen Geräten und was dieser kleiner Winzling leistet, oder ob er zu viele Schwächen hat, das soll dieser Testbericht zeigen.

Verpackung & Lieferumfang


Die Verpackung ist auffällig, genauso wie das Gerät selber auch. Die kleine Schachtel im ca. DINA5 Format gefällt und macht neugierig auf den Inhalt. Vorne auf der Verpackung ist das Gerät abgebildet und auch die Rückseite der Verpackung zeigt das Telefon nebst einer kurzen Funktionsbeschreibung.

Von oben und von unten ist die Verpackung in einem schlichten, nicht ganz weißen Farbton gehalten. Die Seitenteile sind in Anthrazit gehalten und zeigen dezent das Samsung Logo.

Ingesamt macht die Verpackung Lust auf mehr und hat man erstmal den obersten Klappdeckel der Verpackung geöffnet, dann wird man noch neugieriger, da man bereits jetzt schon einen Blick durch ein kleines Sichtfenster auf das Gerät selber nehmen darf.
Hat man das Innenleben der gut schützenden Verpackung an der Seite herausgezogen, so sieht man zuerst das in Folie verschweißte Handbuch, welches in deutscher und englischer Version vorliegt. Anbei findet man auch eine CD-Rom, auf der neben der Abgleichsoftware für den PC auch die Treiber für das beiliegende USB-Kabel zu finden sind. Unter dem Handbuch findet man eine kleine Ledertasche für das Gerät, die eine Besonderheit besitzt. Sie enthält einen zusätzlichen Akku, der, wenn man das Gerät in die Tasche einsetzt, die Laufzeit des Gerätes erhöht. Neben dem Gerät selber findet man noch das Ladegerät, den Akku und die aus gebürstetem Metall gehaltene Akkuabdeckung. Zusätzlich dazu gehören noch das bereits angesprochene USB-Kabel und ein paar Kabelkopfhörer.
 
Die inside-handy Wertung: 83%

Verarbeitung & Design


Das Gerät lässt sich ohne große Erklärungen und ohne Kraftaufwand zusammenbauen und auch wieder in seine Teile zerlegen. Die SIM-Karte lässt sich ohne Fummeln und ohne große Anstrengungen hinten oberhalb des Akkus einfach in das Gerät einsetzen. Der Akku wird einfach in die Öffnung auf der Hinterseite des Gerätes eingelegt und mit der sehr edlen und aus gebürstetem Metall bestehenden Rückabdeckung fest fixiert.

Auch ohne einen Blick in das Handbuch gelingt der erste Start des Gerätes einfach und völlig unkompliziert mit Druck auf die Ein-/Austaste vorne auf dem Gerät.

Das Design des Gerätes ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, erinnert das Gerät doch wegen seiner kompakten Größe, Form und der Anordnung der Bedientasten, mehr an einen Taschenrechner als an ein Mobiltelefon.

Die Vorderseite ist bis auf einen kleinen Bereich oberhalb der Anzeige, wo der Lautsprecher des Gerätes sitzt, in edlem und gebürstetem Metall gehalten, genauso wie die Akkuabdeckung auch. Mit seinen Maßen von 87 x 54 x 8,9 mm liegt das Gerät sehr gut in der Hand und ist damit kaum größer als eine Kreditkarte. Das Fliegenwicht von gemessenen 84 Gramm wirkt dabei sehr edel und kompakt.

Auf der Vorderseite des Gerätes befindet sich neben den bekannten Telefontasten und einem Steuerkreuz zur Auswahl der Funktionen auch eine separate Taste für den eingebauten MP3-Player.

Oberhalb des Tastenfeldes befindet sich die Anzeige, die von einem dezenten Schriftzug mit dem Titel Samsung an der Seite besticht. Unterhalb des Tastenfeldes findet man eine winzige kleine Öffnung, in der sich das Mikrofon für die Telefongespräche befindet.

Die Rückseite des Gerätes ist oberhalb des metallenen Akkudeckel in schwarzen Kunststoff gehalten, auf dem auch das Logo von Samsung zu sehen ist. Links oben in der Ecke befindet sich die winzige Digitalkamera. Unterhalb der kleinen Kamera fällt ein in Silber gehaltenes Fenster auf, in dessen Mitte sich eine winzige Leuchtdiode befindet, die Nachaufnahmen möglich macht, das so genannte Fotolicht.

An der linke Seite des Gerätes findet sich eine kleine Wipptaste, mit der man unter anderem die Lautstärke des Gespräches und des Klingeltons einstellen kann.

Auf der rechten Seite befindet sich eine Taste zur Auswahl der Kamerafunktion, um schnell einen Schnappschuss knipsen zu können. Oberhalb der Taste findet sich eine doch sehr fummelig Abdeckung, die an einem kleinen Kunststofffaden hängt, der weggedreht werden kann. Unter der Abdeckung selber findet sich dann der Anschluss für das USB-Datenkabel, den Köpfhörern und das Ladekabel, die alle drei auch die spezielle Buchse mitbenutzen. Somit lassen die Kopfhörer auch nicht einfach so gegen andere Kopfhörer tauschen.

Die Unterseite des Gerätes ziert einen kleinen Schiebeschalter der die Akkuabdeckung fixiert, links daneben findet man drei Kontakte, die zu dem zusätzlichen Akku Verbindung aufnehmen, der in der Tragetasche eingebaut ist, sobald man das Gerät in die Tasche einsetzt.

Das Gerät selber macht einen sehr soliden und kompakten Eindruck. Nichts knirscht, wackelt oder knistert an dem Gehäuse, bis auf die sehr fummelige Abdeckung des USB- und Köpfhöhreranschlusses, die sicher nach einiger Zeit verloren geht oder gar abbrechen wird.

Für einen Einsatz auch auf der Baustelle ist das Gerät durchaus zu empfehlen. Es ist zwar nicht wasserdicht, durch seine Metallhülle ist es jedoch vor Stößen und Erschütterungen recht gut geschützt. Wenn es dann noch in der mitgelieferten Tragetasche benutzt und aufbewahrt wird, dann spricht nichts gegen die Benutzung auch auf der Baustelle.

Die Kameralinse ist nicht geschützt, es sei denn man setzt das Gerät in die mitgelieferte Tasche ein. In der Tasche befindet sich in Höhe der Kameraabdeckung eine Vertiefung, in der die Linse ein wenig besser geschützt wird. Allerdings bleibt auch hier ist die Linse immer noch frei zugänglich und könnte bei unglücklichem Fall des Gerätes ggf. Schaden nehmen.

Größte Besonderheit ist sicher die Tragetasche, in die ein weiterer Akku eingenäht wurde und damit die Laufzeit des Gerätes deutlich erhöht. Außerdem sitzt das Gerät sehr fest und stabil in der Tragetasche drin, sodass man diese schon nach wenigen Minuten nicht mehr missen möchte. Absolut ein Hingucker und technisch gesehen auch eine sehr pfiffige Sache.

Die Tastatur des Geräts lässt sich leicht und mit einem kräftigen aber doch einfachen Druckpunkt bedienen. Fehlbedienungen sind so fast ausgeschlossen. Allerdings sind die Tasten wegen der Größe des Gerätes selber auch nicht besonders groß, sodass große Fingerspitzen hier schnell mal Mühe haben werden, die Tasten gleich auf Anhieb zu treffen.

Der Vibrationsalarm ist nur dann gut zu spüren, wenn man das Gerät direkt in der Hand hält oder wenn es auf dem Tisch liegt. In der Hosentasche hingegen bemerkt man die Vibration kaum. Die Vibration selber hat eine recht hohe Schwingfrequenz. Trägt die Frau oder der Mann das Gerät in der Hemdtasche, so bemerkt man die Vibration hier recht gut. Bei der geringen Größe und dem geringen Gewicht des Gerätes macht das Tragen des Gerätes in der Hemdtasche sogar Laune. Unter dem Strich ist die Vibration im Vergleich zu anderen Handy-Herstellern trotzdem recht schwach.

Der Gesamteindruck der Verarbeitung ist, typisch Samsung, als gut zu bewerten. Das Gehäuse gefällt und bis auf die Abdeckung der USB-Schnittstelle ist das Gerät fast perfekt. Die Metallteile der vorderen und hinteren Abdeckung gefallen und machen das Gerät sehr edel und einzigartig. Gleiches gilt auch für das Gesamtdesign selber. Es wirkt etwas wie ein Taschenrechner, nur welcher Taschenrechner kann schon telefonieren, Fotos machen und Musik abspielen? Man gewöhnt sich sehr schnell an das Gerät und seine doch wahre Größe…
 
Die inside-handy Wertung: 77%
 
 

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