Test des Samsung SGH-F480
| Test-Datum: | 09.07.2008 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CD ![]() |
Große Worte sind nicht alles. Das haben sich die Marketing-Experten bei Samsung wohl gedacht und verzichteten prompt auf eine Benennung ihres neuen Modells. Sie nannten es schlicht SGH-F480 - wobei das Telefon durchaus mehr kreative Würdigung verdient hätte. Was also letztlich für viele einfach nach einer weiteren Geräte-Kennziffer klingt ist für Kenner der Name einer zukunftsträchtigen Mobilfunktechnologie schlechthin. Viele neue Funktionen und Extras verpackt in einer edlen Schale wie man sie sonst bei Mode-Accessoires finden würde. Wie verhält sich das elegante Telefon aber im Alltagstest? Kann es sich die Finger schmutzig machen und dabei immer noch gut aussehen? Oder ist es doch nur ein besseres Damentaschenanhängsel für die Highsociety? Was es genau mit dem schnicken italienisch anmaßendem Koreaner auf sich hat, erfahren Sie weiter im Test von inside-handy.de. |
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Nach dem Öffnen erblickt man das Handy, das aus einer passend angefertigten Vertiefung zum Benutzer strahlt. Daneben befinden sich alle mitgelieferten Kabel (Headset, USB- und Ladekabel). Unter dem Telefon befinden sich in einer Pappschachtel knitter- und eselsohrensicher verpackt zwei Benutzerhandbücher in deutscher und englischer Sprache, die internationale Garantiekarte sowie PC-Software. Darüber hinaus wird auch eine Schutzhülle mitgeliefert, die einen angebauten Akkudeckel hat, sodass ein Verlust unmöglich wird. Für den Fall der Fälle hat man also zwei Akkuverschlüsse. ![]() |
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Wie viele andere Hersteller auch, setzt Samsung auf firmeneigene Anschlüsse, was den Nachteil hat, dass Zubehör deutlich mehr kostet und man nicht so viel Entscheidungsspielraum bei der Wahl der Zusatzgeräte hat. Wer die SIM-Karte wechseln möchte, der wird mit dem festsitzenden und auch etwas schwer lösbaren Akkudeckel zu kämpfen haben. Zwar hat dieser eine kleine Anhebung zur Erleichterung beim Herauslösen am unteren Ende, aber als richtig funktional erweist sie sich nicht. Andere entfernbare Teile (Verschlüsse der Steckplätze für das Ladekabel und die Speicherkarte) sind durch ein Gummi verbunden, sodass sie sich nicht verlieren können. |
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| >> weiter zum 2. Teil des Samsung SGH-F480 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Dezent, elegant und edel - diese Adjektive umschreiben die Verpackung des Samsung SGH-F480 sehr treffend. Bereits vor dem Öffnen wird dem Kunden der Eindruck vermittelt, er habe ein hochwertiges Kommunikationsgerät gekauft. Die Oberfläche der Hülle, die mit Relief verarbeitet ist, fühlt sich gut an und eine schlichte aber kontrastive Farbauswahl zeugen vom guten Geschmack. Während man den Karton aufschiebt, bietet der robust verarbeitete dunkelblaue Karton mit schwerer Klapplasche und verschiedenen Einzelverpackungen einen systematisch geordneten und leicht zugänglichen Inhalt. 

In diese zwei Tasten eingearbeitet befindet sich die Schnellzugriffsmenütaste, über der der silberne Samsung-Schriftzug ist. Über dem Bildschirm befinden sich der Ohrhörer sowie das vordere Kameraobjektiv. Da es sich um ein Telefon handelt, das ausschließlich über den Touchscreen zu bedienen ist, fallen diverse Navigationsknöpfe und die numerische Tastatur weg. Es bleibt dezent: Auf der linken Seite oben ist eine große Lautstärketaste, worunter sich der Slot für die Micro-SD-Speicherkarte befindet - leider wird keine mitgeliefert. Die obere Seite hat nur den etwas umständlich erreichbaren Tastensperre-Knopf, der mit der Aufschrift „hold" beschriftet ist. Rechts ist der Steckplatz für das Lade- sowie USB-Kabel angebracht und darunter die Kamerataste, die zugleich die Auslöser-Funktion hat. Dieser Verlauf wird von einer Öse abgeschlossen, an der man ein Band befestigen kann. Wie auch die bisherigen Seiten des Geräts, ist auch die Rückseite schlicht gehalten und daher befindet sich dort nur die Megapixel-Kamera in der oberen rechten Ecke.
Das edle Design, die Proportionalität der Tasten und die robuste Verarbeitung lassen keinen Zweifel daran, dass dieses Gerät zum oberen Preissegment gehört und sein Geld wert ist. Auch die Haptik stimmt mit dem optisch vermittelten Eindruck gänzlich überein und sorgt für ein stabiles Gefühl in der Hand: Ein angerautes anthrazitfarbenes Leichtmetall bildet die Rückseite und somit den Akkudeckel des Handys. Diese metallische Linie zieht sich an den Seiten mit einer schwarzen Umrandung weiter - auch der Bildschirmrand weist spuren von dunklen Anthrazittönen auf. Beim Gewicht verhält es sich mit Handys wie mit Longdrinkgläsern - ist es zu leicht, vergisst man, dass man es in der Hand hat. Ist das Telefon zu schwer, wird es lästig. Samsung hat beim SGH-F480 das optimale Gewicht gefunden, das es auch nach längerer Bedienung in der Hand nicht zu schwer werden lässt. Auf dem gesamten Gerät lassen sich keine nennenswerten Spalten erkennen, die zu Problemen mit Staub, losen oder wackligen Teilen führen könnten. Neben der Passgenauigkeit des Akkudeckels sitzen alle anderen mitgelieferten Kabel ebenfalls gut und können sich bei Bewegung nicht herauslösen.
Der Vibrationsalarm reagiert recht stark und erzeugt auf glatten Oberflächen ein lautes Geräusch. In der Hose, einer Handtasche oder einem Rucksack ist dieses aber kaum zu hören, dafür aber gut spürbar. Insgesamt erweckt die Verarbeitung des Telefons den Eindruck, dass es nicht nur reif für den Catwalk ist, sondern, dass es auch durchaus großer alltäglicher Belastung Stand halten kann und es somit ideal für pragmatische Ästhetiker ist. 
