Test des Samsung SGH-F210

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

OS & Bedienung

Motorola SGH-F210: Menü
Motorola SGH-F210: Neuer Kontakt
Motorola SGH-F210: Anwendungen
Motorola SGH-F210: Spiele
Motorola SGH-F210: Rechner
Motorola SGH-F210: Eigene Dateien
Motorola SGH-F210: Bluetooth
Motorola SGH-F210: Einstellungen


Das Menü überrascht, und das im positiven Sinne: Immerhin haben es die Softwareingenieure geschafft, alle wichtigen Funktionen in zwei Spalten zu packen, auch wenn dabei einiges in den Ordner „Anwendungen" gepackt wurde, was sonst auf oberster Ebene Platz fand. Hier lässt sich schnell und präzise mit dem JogDial arbeiten, der nur ein kleines Manko hat: Ist man einmal ganz oben links oder ganz unten rechts angekommen, dann bewegt er sich nicht weiter, sondern muss mit dem Drehrad den Rückzug in die entgegen gesetzte Richtung antreten.

Das F210 bietet schon ab Werk ein schickes animiertes Menü an, scheinen die Ingenieure gedacht zu haben, weshalb die Möglichkeiten zu einer Veränderung entsprechend mager ausgefallen sind: Gerade einmal zwei verschiedene Oberflächen stehen zu Auswahl, und das ist bei einem derart auf Style getrimmten Handy zu wenig.

Ebenfalls Mangelware herrscht bei den Umgebungsprofilen: Es gibt sie einfach nicht. Man schaltet entweder auf stumm oder eben nicht. Gut, zur Ehrenrettung sei hinzugefügt, dass das F210 sehr wohl über einen Flight-Mode verfügt, doch ist dieser als alleiniges Profil schlicht zu wenig. Auch Musikhörer haben verschiedene Bedürfnisse.

Die vier Richtungen des JogDials lassen sich übrigens mit bestimmten Menüpunkten belegen, um auf diese schnell zugreifen zu können. Dabei ist der Zugriff auf nahezu alle Hauptmenüpunkte möglich, für Unterpunkte empfiehlt sich eine Benutzung der Verknüpfungen, die auf einer eigenen Taste das schnelle Aktivieren ermöglicht. Dass in dieser vorgegebenen Liste Bluetooth nicht auftaucht, ist sehr schade, da der Dienst heute schon im normalen Gebrauch eines Handys seinen festen Platz gefunden hat.

Die Schriftgröße und Art für das Menü ist fixiert und lässt sich nicht mehr ändern. Das ist schade: Die Schrift ist recht mager ausgefallen und damit nicht immer einfach abzulesen. Die Rufnummernübermittlung kann man einfach im Einstellungsmenü verwalten, hier kann man aus den drei Standardfunktionen auswählen. In einem anderen Menü lässt sich einstellen, ob eine automatische Wahlwiederholung aktiviert werden soll.

Die Anruferlisten sind wie gewohnt gut, man kann sowohl verpasste, als auch angenommene oder abgegangene Gespräche einsehen, oder aber auf einer gemischten Liste alle auf einmal Revue passieren lassen. Mit dem linken Softkey kann man hier übrigens auch gleich an den Kontakten arbeiten und unbekannte Nummern einfach in das interne Telefonbuch übernehmen.

Beim SMS-Schreiben wird der Anwender von einer lernfähigen T9 Funktion unterstützt. Wer zuvor kein Samsung-Handy hatte, der findet sich schnell zurecht. Oben links zeigt eine Zahl, wie viele Zeichen noch Platz finden, und das sind immerhin stolze 1836, was elf Kurznachrichten entspricht.

Im Nachrichtenmenü findet man neben der Möglichkeit, SMS in alle Welt zu senden, auch der MMS-Editor. Ganz einfach kann man einen Betreff, ein Bild oder ein Video, einen Ton und Text zu einer MMS hinzufügen. Hier lässt sich aus den Standardspeicherorten des Gerätes auswählen oder noch selbst die Datei, die man einfügen will, erstellen. Diese darf bis zu zehn Seiten umfassen. Die maximale MMS-Größe beträgt, wie bei modernen Multimedia-Handys üblich, 300 Kilobyte.

Den Kontakt in die Außenwelt hält das F210 übrigens nur via SMS und MMS, wer eine Email schreiben möchte, muss dies leider via WAP machen. Über einen eigenen Email-Client verfügt der Slider leider nicht.

Musik ist leider ein nur unterschwellig erklärtes Schwerpunktthema des Samsung SGH-F210. Wo ein Joystick drauf dreht, muss auch MP3 drin sein, zumindest aus Sicht der Kunden. Dem kommt die Nummer drei in der Mobilfunkwelt auch nach: Midi, MP3, WMV, AAC, AAC+ und alle möglichen anderen Musik- und Klingeltonformate spielt das Handy locker ab. Die Bedienung ist denkbar einfach, gerade zusammen geschoben macht das Handy den Eindruck, als MP3-Player zur Welt gekommen zu sein, der eher aus Versehen auch ein Handy im Gepäck hat.

Die Tastatur zu sperren ist ganz einfach: Man schiebt schlicht den Slider in sich zusammen. Ist dieser geschlossen, lassen sich noch zusätzlich die äußeren Tasten deaktiveren: Eine kleine Verriegelungstaste auf der linken Handyseite sperrt alles, auch den Musikspieler. Das ist praktisch, kann man damit doch zum Jogging gehen, ohne andauernd die Lieder umzuschalten.

 
 

Falsche oder fehlende Angaben zum Samsung SGH-F210 Test?

Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.

Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung