Test des Samsung Qbowl
| Test-Datum: | 28.02.2008 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | HH ![]() |
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Das Qbowl kommt in einer recht ungewöhnlichen Verpackung daher: Eine silberne Box erwartet den Besitzer, die es in sich hat: Innerhalb der anscheinend stoßfesten Verpackung wartet eine zweite Schachtel, die den eigentlichen Handykarton enthält. Welchen Sinn das ergibt, sei dahingestellt, denn die Pappschachtel im Inneren dürfte das Telefon ebenfalls ausreichend schützen. Vermutlich wollte man nur eine wuchtigere Umverpackung auf den Markt bringen. Das ist auch gelungen.Klappt man den zweiten, im Vodafone-typischen Design gehaltenen Karton auf, erwartet einen zunächst ein Stoß Papiere, sowie die Bedienungsanleitung und auch die Software, die gleich mitgeliefert wurde. Erst unterhalb davon erspäht man das Handy in einer klassischen Pappschale, die alles andere als edel wirkt. Direkt neben dem QBowl findet man das mitgelieferte Zubehör. Das ist ganz ordentlich ausgefallen: Den Kunden erwarten der Akku, das Ladegerät, das Stereoheadset mit 3,5-Milimeter-Klinkensteckeradapter, die mit vier Gigabyte sehr gut dimensionierte Micro-SD-Karte, ein Datenkabel, die obligatorische CD-ROM mit der PC Suite sowie das mit Ausnahme des Covers in schwarz-weiß gehaltene Handbuch. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 93% |
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![]() Der Akkudeckel schließt leicht, lässt sich jedoch nur mit einigem Schieben wieder öffnen. Gut, das macht der normale Handynutzer nur selten, aber bei einem so teuren Gerät sollte das nun wirklich nicht sein. Der Deckel besteht aus recht hochwertig anmutendem Kunststoff und schließt das Handy elegant auf der Rückseite ab.
Kommen wir zur Bedienung. Hier erweist sich das Telefon doch als besonders vielseitig: Neben dem Touchscreen haben die Ingenieure dem Handy schließlich auch noch eine ausfahrbare Tastatur spendiert. Oben findet man ein großes, schwarzes und dann doch spiegelndes Display, gleich darunter eine Schnellwahltaste, mit der man ruckzuck zu den am häufigsten benutzten Funktionen hüpfen kann. Die aufschiebbare Tastatur auf der linken Seite des Handys fährt mit wenig Kraftaufwand heraus, und gibt eine komplette Qwertz-Tastatur frei. Sie rastet mit einem satten Schnappen ein, hat jedoch immer ein wenig Spiel, sodass sie das ganze Gerät ein wenig wackelig wirken lässt.
Nun zu dem, was das Handy außen sonst noch umgibt: Auf der rechten Seite des QBowl findet man recht großzügig dimensionierte Lautstärketasten, darüber eine manuelle Tastensperre (gute Idee, danke!) und darunter die Taste zum Aktivieren der Fotofunktion. Oben und damit vollkommen Schreibtischaufsteller-inkompatibel findet man den Anschluss des Ladekabels und den Anschluss für das Headset. Mit dem Handy zu telefonieren, während es am Ladegerät hängt, ist ein echtes Kuriosum. Die Spaltmaße sind minimal und die Tasten weisen keinerlei Angriffsflächen für Schmutz und Staub auf. Das liegt im Fall der Tastatur maßgeblich daran, dass diese einer Matte ähnlich aufgebracht wurden und die Tasten nicht einzeln nebeneinander stehen. Das Handy wirkt trotz seines glänzenden Auftretens recht robust gegenüber der Umwelt. Es dürfte auch einen Sturz ohne größere Schäden überstehen können. Wie schon die Größe von soliden 112 x 56 x 16 Millimetern ist auch das Gewicht von 139 Gramm deutlich über der Norm. Hier kauft man ein Stück Wertarbeit, das so manch eine Anzuginnentasche ausbeulen dürfte. Viel leichter ist das iPhone freilich auch nicht. Der Vibrationsalarm ist gut spürbar, funktioniert auch mit Klingelton und ist leise genug, um im Theater nicht die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das Navigieren in den verschiedenen Menüs und das Steuern der Musik geht ausschließlich mit dem Touchscreen vonstatten. |
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| Die inside-handy Wertung: | 77% |
| >> weiter zum 2. Teil des Samsung Qbowl Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Das Qbowl kommt in einer recht ungewöhnlichen Verpackung daher: Eine silberne Box erwartet den Besitzer, die es in sich hat: Innerhalb der anscheinend stoßfesten Verpackung wartet eine zweite Schachtel, die den eigentlichen Handykarton enthält. Welchen Sinn das ergibt, sei dahingestellt, denn die Pappschachtel im Inneren dürfte das Telefon ebenfalls ausreichend schützen. Vermutlich wollte man nur eine wuchtigere Umverpackung auf den Markt bringen. Das ist auch gelungen.

Werfen wir als nächstes einen Blick auf das Handy selbst: Das Samsung Qbowl besteht, zumindest im zusammengeschobenen Zustand, hauptsächlich aus Display. Dies nimmt einen erheblichen Teil der Oberseite ein und ist von einem schwarzen Nadelstreifenmuster umgeben. Wenn man so will, hat man hier ein Business-iPhone in den Händen. Der Kunststoff wirkt recht solide und gut verarbeitet. Abzüge in der B-Note erhalten die Koreaner jedoch für die Anbringung der Kamera: Diese ist nicht ins Handy eingelassen worden, sondern schließt plan mit der Oberfläche ab. Wenn da keine Kratzer entstehen, dann nur, weil es immer auf samtenen Oberflächen abgelegt wird. Mit der Realität eines Business-Handys (Schreibtische, Jackentaschen, Aktenkoffer) hat das nichts zu tun.
Die Tasten der Qwertz-Tastatur sind erstaunlich gut handhabbar, und das, weil sie ausreichend groß dimensioniert ausfallen, dabei aber nicht zu groß wirken. Einzige die obere, direkt unter dem Display befindliche Reihe, fällt etwas mager aus, da sie zu wenig Spiel zum Display hin bieten. Man stößt andauernd an die Kante, das dürfte beim Verfassen langer Texte nicht wirklich nett sein.

![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

