Test des Samsung S5620 Monte
| Test-Datum: | 04.05.2010 |
| Software Version: | Eigenentwicklung |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
Modern, intuitiv und kommunikativ soll es sein, das Samsung Monte alias S5620. Zumindest verspricht das der koreanische Hersteller Samsung den Nutzern des modernen Touchscreen-Handys in Klavierlack-Optik. HSDPA, WLAN, ein 3,0 Zoll großes Display und zahlreiche Direktzugriffe auf soziale Netzwerke wie Facebook und Instant Messanger wie Palringo sprechen dafür. Dabei stapelt das S5620 nur in der Ausstattung hoch – preislich gibt sich das Mulitimedia-Talent mit etwa 200 Euro eher sparsam für so viel Equipment. Ob das Samsung Monte auch in der Praxis überzeugen kann, zeigt der Testbericht auf inside-handy.de. |
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Das S5620 wird in einer kleinen schwarzen und sehr kompakten Verpackung mit Fotoaufdruck des Handys geliefert. Außer dem Monte befinden sich ein 1000 mAh Li-Ion Akku, ein Netzteil, ein Stereo-Headset mit 3.5 Millimeter Klinken-Anschluss, ein USB-Datenkabel, Bedienungsanleitungen: 1x deutsch, 1x englisch und zwei Mini-Cds mit der Synchronisationssoftware „Kies“ im Lieferumfang. Dass keine MicroSD-Speicherkarte oder Handytasche vorhanden sind, lässt sich angesichts des verhältnismäßig niedrigen Preises gut verschmerzen. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 73% |
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![]() Nicht ganz so leicht wie ein Puddingbecher-Deckel lässt sich die Akkuabdeckung des Samsung Monte ablösen. Wer Wert auf einen gepflegten Daumennagel legt, bringe diesen zuvor in Sicherheit – das Einhaken in die dafür vorgesehene Rille zwischen Abdeckung und Cover und nachfolgende Abziehen des Deckels entpuppt sich nämlich als kleines Machtgerangel zwischen Handy und Nutzer. Tatsächlich sitzt die Handyrückseite – zugleich Akkudeckel – sehr fest in ihrer Verankerung, so dass ein einfaches kräftiges Ziehen nicht reicht. Im Test ließ sich der Deckel, auch nach mehrmaligem Öffnen und Schließen, erst dann aus der Verankerung lösen, wenn man zuvor mit dem Daumennagel eine Rille (fast ganz um die Abdeckung herum) zwischen Deckel und Cover geschaffen hatte. Ein Gutes hat das jedenfalls – der Akkudeckel wird bestimmt nicht von alleine abfallen. Das Einsetzen der Simkarte ist dagegen sehr einfach, denn sie wird in einen Slot seitlich des Handys, unter dem Akkudeckel, geschoben. Der MicroSD-Speicherkartensteckplatz wurde löblicherweise so angebracht, dass zum Einlegen der Speicherkarte kein Entfernen der Handyrückseite nötig ist – er liegt unter einer Plastikabdeckung an der Handyseite.
Unter dem Display des Samsung Monte befinden sich nebeneinander eine Wähl-, eine Zurück- und eine Ein/Aus/Menü-Ende-Taste. Die Tasten sind breit genug, um sie auch mit dickeren Fingern gut zu treffen und haben einen gleichmäßigen Druckpunkt. Für die blinde Eingabe wäre es wünschenswert, dass die flachen Tasten deutlicher voneinander abgesetzt sind. Eine Beleuchtung fehlt der Tastatur gänzlich, so dass man die einzelnen Tasten bei Dunkelheit suchen muss. An der rechten Handyseite befinden sich eine Taste zum Sperren und Entsperren des Displays und die Kamerataste. An der linken Seite sieht man eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung – diese ist sehr glatt gestaltet, so dass es einiger Übung bedarf, während eines Telefongespräches die gewünschte Tastenrichtung zu treffen.
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| Die inside-handy Wertung: | 75% |
| >> weiter zum 2. Teil des Samsung S5620 Monte Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Darüber, dass beim S5620 hauptsächlich Plastik verbaut wurde, kann auch die glänzende Klavierlackoptik nicht hinwegtäuschen. Dem Fingertapsenallergiker sei angeraten, immer ein Putztuch bei sich zu tragen. Dennoch wirkt das Monte insgesamt nicht billig, denn die Verarbeitung ist gut und die Spaltmaße sind gering. Bei stärkerem Zugreifen gibt das Monte jedoch ein leichtes Knarzen am Akkudeckel von sich und auch die Kameralinse auf der Handyrückseite ist nicht durch eine Abdeckung geschützt. Das Cover ist zur Rückseite hin stark abgerundet, so dass das Handy während der Bedienung sehr angenehm in der Hand liegt. Mit 109 x 54 x 11,9 Millimetern und einem Gewicht von 110 Gramm ist es dabei auch noch angenehm handlich und leicht für ein Touchscreen-Gerät. Sowohl Netzteil als auch USB-Datenkabel sitzen ohne nennenswerte Wackler in ihren Steckplätzen, ebenso das Stereo-Headset in der 3,5 Millimeter Klinkenbuchse.
Die Texteingabe geschieht auf dem S5620 über ein virtuelles alphanumerisches Tastenfeld, das im Nachrichtenprogramm lediglich im Hochformat, im Handybrowser auch im Querformat dargestellt wird. Die einzelnen Tasten sind so groß, dass sie auch mit dickeren Fingern gut zu treffen sind. Auf eine virtuelle QWERTZ-Tastatur wurde beim Monte verzichtet. Das ist jedoch zu verschmerzen, da diese auf einem kapazitiven und somit nur mit dem Finger zu bedienenden Display nur dann Sinn macht, wenn es, wie beispielsweise beim Samsung I9000 Galaxy S, so groß ist, dass die QWERTZ-Tasten auch breit genug dargestellt werden können, um sie mit dem Finger zu treffen. Für die Eingabe von Sonderzeichen oder das Umschalten vom T9- in den ABC-Modus gibt es jeweils gesonderte Tasten, was eine schnelle und unkomplizierte Eingabe ermöglicht. Mit der Smart-Touch-Funktion kann das Telefon, über das Malen eines ausgewählten Zeichens mit dem Finger auf dem Display, entsperrt werden. Außerdem können optional über das gemalte Zeichen zuvor festgelegte Kontakte aufgerufen oder Anwendungen geöffnet werden. Über Sprachwahl oder Sprachsteuerung verfügt das Samsung Monte nicht.
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)


@ Patrick die bilder scrollen alleine durch wenn du dein handy schief hältst. der lagesensor erkennt das und lässt di bilder seitlich herunterrutschen
SMS schreiben ist eine Qual, von den Satzzeichen angefangen bis hin zur Groß- Kleinschreibung.
Erreichen kann man mich so gut wie nie, obwohl der Empfang laut Handydisplay immer halb voll ist.
Jetzt kom...[mehr]m ich zum größten Nachteil an diesem Handy: Der Touchscreen! Es ist gerade kalt draußen, du willst nur noch schnell beim spazierengehen eine SMS schreiben?! Geht nicht, denn der Touch von meinem "tollen Handy" geht nur wenn es warm ist. Und mit warm meine ich wirklich warm! Bei mir geht´s oft sogar im Haus nicht! Dann muss ich es immer mit der Hand wärmen! Ach ja, aufpassen! Die Finger auch mit anwärmen, die sind sonst auch zu kalt, dass man nichts eingeben kann.
Meiner Meinung nach hat man hier beim Entwickeln gepfuscht und einfach nicht nachgedacht. Ich rate davon ab!