| Testdatum: | 04.11.2009 |
| Software Version: | Eigenentwicklung |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Autor: | CKr ![]() |
![]() Das Rennen um das Handy mit der hochauflösendsten Megapixelkamera startet in eine neue Runde: Samsung begibt sich mit dem neuen M8910 Pixon12, laut eigener Aussage als weltweit erster Handy-Hersteller, in die Kamera-Superlative von 12 Megapixeln. Die Konkurrenz lässt jedoch nicht lange auf sich warten, denn auch der für gute Foto-Handys bekannte Hersteller Sony Ericsson zog mit dem Satio nach. Aber nicht nur die Megapixel-Kamera soll das Pixon12 auszeichnen, auch das 3,1 Zoll messende AMOLED-Touchdisplay scheint mit einer Auflösung von 800x480 Pixel und One-Finger-Zoom nicht von schlechten Eltern zu sein. Für gute Connectivity sorgen UMTS, HSDPA und WLAN. Inside-handy.de hat getestet, ob die vielen Pixel unter der Haube des Samsung Pixon12 einen Siegerplatz unter den Foto-Handys rechtfertigen. |
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Das Zubehör ist erfreulich umfangreich. Etwas knapp fällt, wie von Samsung gewohnt, die Bedienungsanleitung aus. Vom Nutzer wird hier an einigen Stellen einiges an Intuition bei der Bedienung des Handys erwartet.
![]() In einem edlen mattschwarzen Karton kommt das Samsung Pixon12 daher. Die stabile Verpackung wird von einer Banderole umschlossen, auf der Fotos des Kamerahandys und Informationen über seine Features zu sehen sind. Mit dem Slogan „Shoot, See, Share In an Instant“ wirbt der Hersteller für die guten Kameraqualitäten des Touchphones. Klappt man den Deckel des quadratischen Kartons auf, kommt das Pixon12, eingebettet in eine stabile graue Pappschale, zum Vorschein. Diese verbirgt das darunter liegende Zubehör.
Beim Zubehör wurde nicht gespart, das Pixon 12 kommt in Begleitung von:
·1000 mAh Akku ·Stereo-Headset mit Klinkenstecker ·Headset-Adapter ·Netzteil ·USB-Datenkabel ·Handytasche ·2GB-MicroSD-Speicherkarte mit MicroSD-Adapter ·Software CD mit New Samsung PC Studio ·Deutsch- und Englischsprachige Benutzerhandbücher
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| Die inside-handy Wertung: | 83% |
![]() Mit einem Druckknopf an der Handyoberkante lässt sich die Akkuabdeckung des Pixon12 leicht lösen. Darunter befindet sich der Akku, den man zum Einsetzen der SIM-Karte erst entfernen muss. Diese wird in einen Slot geschoben, in dem sie sicher sitzt, ohne verrutschen zu können. Auch entfernen lässt sie sich, durch eine Aussparung an der Slot-Oberseite, sehr einfach. Die Akkuabdeckung ist aus Metall gefertigt und macht, ebenso wie der Rest des Foto-Handys, einen soliden und stabilen Eindruck.
Wie so häufig bei glänzenden Displays, sei auch bei diesem angeraten, das Putztüchlein immer mitzuführen, falls man auf eine fingertapsenfreie Oberfläche Wert legt. Über dem großen Display sieht man mittig das silberne Gitter der Lautsprecherabdeckung. Links daneben befindet sich ein kleines Kameraobjektiv für Videoanrufe. Unter dem Display prangt ein silberner Samsung-Schriftzug. Dezent unter dunkelgrauem gebürsteten Metall sind Anruf und Beenden-/Aus-Taste verborgen. Zwischen ihnen befindet sich eine ebenfalls dunkelgraue, silber umrandete Menütaste. Neben dem schon erwähnten Druckknopf zum Öffnen des Akkudeckels ist an der Oberkante des Handys die Multifunktionsbuchse gelegen. Auf der linken Außenseite sieht man die graue Abdeckung des MicroSD-Speicherkarten-Slots, darunter eine Sperrtaste zum Sperren des Displays. Eine graue Wipptaste zur Lautstärkeregulierung befindet sich zuoberst an der rechten Außenseite, darunter eine runde, rötlich schillernde Kamerataste und zu guter Letzt eine silberne Taste als Auslöser. Gleich ins Auge fällt die schon erwähnte große Umrandung der Kameralinse auf der Handyrückseite. Eine Besonderheit ist, dass daneben sowohl ein Blitzlicht, als auch ein zusätzliches Fotolicht angebracht sind. Eine Abdeckung schützt die Kameralinse vor Verschmutzung und Kratzern.
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| Die inside-handy Wertung: | 91% |
| >> weiter zum 2. Teil des Tests (u.a. Display & Kamera) >> | |
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In einem edlen mattschwarzen Karton kommt das Samsung Pixon12 daher. Die stabile Verpackung wird von einer Banderole umschlossen, auf der Fotos des Kamerahandys und Informationen über seine Features zu sehen sind. Mit dem Slogan „Shoot, See, Share In an Instant“ wirbt der Hersteller für die guten Kameraqualitäten des Touchphones. Klappt man den Deckel des quadratischen Kartons auf, kommt das Pixon12, eingebettet in eine stabile graue Pappschale, zum Vorschein. Diese verbirgt das darunter liegende Zubehör. Beim Zubehör wurde nicht gespart, das Pixon 12 kommt in Begleitung von:

„Edel, sportlich und modern“ sind die Attribute, die das Handy-Äußere wohl am besten beschreiben. Schwarzes stabiles Plastik rund um das große Display mit Metallumrandungen- und Rückseite in titan- und anthrazitfarben machen das Pixon12 optisch zu einem kleinen Schmuckstück. Nicht verleugnen lässt es sich, dass es sich hierbei um ein Foto-Handy handelt, denn die kreisförmige Linsenumrandung auf der Rückseite ist groß und ausladend. Das Handy liegt durch den erhabenen Linsenrand nicht ganz eben, aber trotzdem stabil auf der Unterseite auf. Auch das Handyfeel ist, dank abgerundeter Kanten und moderater Außenmaße von 108 x 53 x 13,8 Millimetern, sehr angenehm. Es darf auch ruhig mal etwas fester zugefasst werden, ohne dass etwas knarzen oder knacken würde. Die Spaltmaße des Handys sind gering und auch beim MicroSD-Speicherkartensteckplatz, der erfreulicherweise gut zugänglich an der Handyaußenseite angebracht ist sowie beim Multifunktions-Steckplatz, wurde an eine Abdeckung gedacht, um Staub und Dreck vom Handyinneren fern zu halten. Einziges verarbeitungstechnisches Manko ist der etwas wackelige Auftritt der Anbauteile, sprich Netzteil, USB-Datenkabel und Headset, wenn man sie in die Multifunktionsbuchse steckt. Zwar rutschen sie nicht von alleine wieder raus, lassen sich aber deutlich im Slot hin- und herbewegen.
Ein wenig an die Betriebssystem- und Prozessor-Werbungsaufkleber, wie man sie von Notebooks und PCs kennt, erinnert ein kunterbunter Sticker, der unter der Linse angebracht ist und die Besonderheiten des Pixon12 verkündet. Dieser lässt sich rückstandslos ablösen. Edel wirkt der leicht erhaben gestaltete Teil am unteren Handyrücken der den Außenlautsprecher umschließt, da er in schwarzer geriffelter Lederoptik gestaltet ist. Die Fronttasten unter dem großen Display sind angenehm groß und dadurch, dass sich die Menütaste vom Umfeld abhebt, gut tast- und bedienbar. Der Druckpunkt der Anruf- und Beenden-/Aus-Tasten ist allerdings etwas schwammig. Da es kein physikalische Tastaturfeld gibt, muss die Eingabe von Nachrichten auf virtuellen, auf dem Display dargestellten, Tastaturfeldern erfolgen. Hier kann man zwischen einem alphanumerischen Tastenfeld, wenn man das Handy im Hochformat hält oder einer QWERTZ-Tastatur, bei der Bedienung im Querformat, wählen. Während die alphanumerisch dargestellten Tasten auch für breitere Finger groß genug sind, dürften sich Menschen mit großen Händen auf der virtuellen QWERTZ-Tastatur schon des Öfteren mal vertippen, da hier die einzelnen Tasten nicht allzu groß sind.
Sehr individuell zeigt sich der Vibrationsalarm des Pixon12, denn für diesen lassen sich fünf verschiedene „Rhythmen“ in verschieden starker Vibrations-Intensität einstellen. Er ist sehr stark in Hemden- oder Hosentasche spürbar, bringt dabei, bei stärkster Einstellung, leider auch das Cover dermaßen in Schwingung, dass dieses ein deutliches Schnarren von sich gibt. Je nach gewähltem Handyprofil lassen sich für die Anrufsignalisierung „Melodie“, „ansteigende Melodie“, „Vibration“, „erst Vibration - dann Melodie“, „Vibration und Melodie“ oder „Vibration & ansteigende Melodie“ einstellen.



















