Test des Samsung i900 Omnia
| Test-Datum: | 12.09.2008 |
| Software Version: | Windows Mobile 6.1 Prof. |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CD ![]() |
Veni, vidi, vici - ich kam, ich sah, ich siegte. Dies könnte nicht nur der Spruch des berühmten römischen Kaisers und Eroberers sein. Nein, Samsung hätte das ebenso gut auf das Cover der Verpackung des i900 Omnia drucken können. Gepasst hätte es, wäre da nicht eine gewisse Zigarettenmarke gewesen, die sich dessen schon bedient hätte. Im Grunde genommen spielt es aber keine Rolle, denn der Name Omnia - man könnte es zuweilen mit Alles, alles in allem oder hier ganz pragmatisch mit Alleskönner übersetzen - ist mindestens genauso hochmütig wie Cäsars Ausruf. Samsung behauptet, im Omnia würde auf Standards gesetzt werden. Dies soll vor allem die Verwendung von Windows Mobile und diversen anderen im Telefon integrierten Features verdeutlichen. Im Test wird sich zeigen, ob der lateinisch angehauchte und römisch anmutende Koreaner ebenso viel leisten kann, wie er verspricht - im Standard- sowie Extrabereich. Vielleicht sind es sogar zu viele Funktionen, die den reibungslosen Betrieb stören? Ob der Touchscreen-Patrizier auch mit dem Umgang durch den Plebs in weiten Hosentaschen kompatibel ist und wie er damit umgeht, wird sich im Test von inside-handy.de zeigen. |
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Zusätzlich findet man noch eine MicroSD-Speicherkarte mit einem Gigabyte Volumen - für einen Einführungspreis von 649 Euro könnte man aber durchaus mehr erwarten. Darauf wird die Navigationssoftware Route 66 ausgeliefert. In der Verpackung liegt auch ein so genannter Stylus - ein Stift zur einfacheren Navigation auf dem Telefon. Leider kann dieser nicht im Gehäuse festgemacht werden, sondern man muss ihn an der seitlichen Öse anbinden. Der Nachteil ist, dass er dadurch ständig an das Gehäuse anstößt und längerfristig für Macken sorgen wird. Für ein Gerät dieser Klasse könnte man auch hier mehr erwarten. Zum Glück ist der Stift bei der Bedienung nicht unbedingt erforderlich, da es auch ohne recht gut klappt. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 90% |
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![]() Ad augusta per angusta - durch die Enge zum Erhabenen. Trotz des Namens ist das Handy von der Verarbeitung her kein Gerät für den Pöbel - um beim lateinischen Termini zu bleiben. Das Omnia ist durch und durch solide gebaut und bei der Fertigung wurde sowohl auf die Verwendung von hochwertigen Materialien als auch auf deren optimale Anbringung geachtet.
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| Die inside-handy Wertung: | 96% |
| >> weiter zum 2. Teil des Samsung i900 Omnia Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Quo vadis, Omnia? - Wohin gehst Du, Omnia? Diese Frage beantwortet das schicke Design in Grau und Silbertönen ganz eindeutig: Modebewusste, Businessnutzer und Fanatiker von neuesten Trends und Features werden das Telefon lieben. Ganz vorne sieht man den Spruch "A truly all-in-one phone" und daneben das Omnia selbst. Zieht man die Hülle ab, präsentiert sich eine edel mit Quadraten verarbeitete Kartonverpackung mit einem Samsungschriftzug. Öffnet man den Karton, präsentiert sich das Smartphone in einer dafür eingepassten Senkung. Nimmt man die Ablage ab, kann man an einer Lasche ziehen, die zuerst Anleitungen und Software-CD sowie das weitere Zubehör freigibt. Beim Zubehör stellt sich die Frage nach der Zielgruppe nicht. Neben dem Standardzubehör, wird ein kabelgebundenes Headset samt Ohrstecker mit verschiedenen Größen mitgeliefert.

Somit ergeben sich minimale Spaltmaße, welche den Eindruck der großen Belastbarkeit des Telefons unterstützen. Darüber hinaus liegt das Handy gut in der Hand und es fühlt sich dabei auch gut an: äußere
Materialien und das angenehme Gewicht. Mit einer Höhe von knapp 12,5 Millimetern wirkt der Neuzeitrömer schlicht aber dennoch sehr elegant und edel. Schauen wir uns doch den stylischen Businessman etwas genauer an: Die Frontseite ziert das 4,3 Mal 7,1 Zentimeter große Display, das fast die komplette Oberfläche ausfüllt. Unterhalb der Anzeige befindet sich ein Samsung Schriftzug sowie die Rufannahme- und Auflegentaste. Dazwischen ist aber noch ein ganz interessantes Merkmal, nämlich ein kleines Touchpad wie man es von Notebooks kennt. Dieses hat auch eine Tastenfunktion zum Bestätigen von Funktionen. Die Einzigen Tasten auf der Frontseite strahlen allesamt in dunklem Anthrazit mit helleren Symbolen; das Touchpad wurde mit einem dunklen Rubinrot versehen. Oberhalb des Displays sitzen der Ohrhörer mit metallischer Blende und daneben - unter das Schutzglas eingelassen - die Kamera für Videotelefonie. Die Ober- und Unterseiten sind nur mit Wenigem versehen. Oben liegt lediglich der etwas versteckte Ausschaltknopf, der auch gleichzeitig bei kurzem Drücken die "Bildschirmsperre" auslöst und auch das Display abschaltet. Unten sitzt nur eine kleine Öffnung für das Mikrofon. Auf der linken Seite kann man den mitgelieferten Stylus in einer robust ausschauenden Öse befestigen sowie das Lade- oder Headset-Kabel einstecken. Rechts tut sich wiederum etwas mehr. Nämlich ist dort der Menüknopf zu finden, der direkten Zugriff auf das Hauptmenü bietet. Des Weiteren ist dort auch der Auslöser für die Kamera - bei kurzem Drücken öffnet sich die Galerieansicht aufgenommener Bilder und bei langem Drücken der Aufnahmemodus. Die daneben liegende Lautstärketasten dienen im Kamerabetrieb auch zum Zoomen.
Last but not least wäre da noch die Rückseite. Im Grunde ist sie recht schlicht in Schwarz gehalten mit einem eingekerbten Samsung-Schriftzug in der unteren Mitte. Das Einzige, das dort wirklich auffällt ist die Linse der 5-Megapixel-Kamera. Diese ist in einen metallischen Ring eingefasst und hat zur Seite auch ein starkes LED-Licht. Der Zusammen- und Auseinanderbau geht leicht von statten: Der Akkudeckel sowie die Blende am Ausgang für das Ladekabel sitzen fest und bilden somit ein stabiles Äußeres. Im inneren sind die Einzelnen Teile, wie Akku, MicroSD- sowie SIM-Karte, ebenfalls sicher. Die letzteren zwei sind sogar erst zugänglich, nachdem die Batterie entfernt wird - bei der Speicherkarte ist das allerdings nicht allzu praktisch. Denn möchte man mit Jemand schnell Daten tauschen, ist dies mit viel Fummelei verbunden. Das Zubehör, also das Headset, USB- und Ladekabel, können verwendet werden, ohne Angst haben zu müssen, dass sie sich bei Verwendung aus den Steckplätzen lösen. Die Tasten des Möchtegern Römers sind gut verarbeitet und weisen einen angenehmen Druckpunkt auf - vor allem die Rufannahme- und Auflegetaste sowie der Auslöser. Was die virtuell eingeblendeten Tasten auf dem Display angeht, so ergibt sich ein interessanter Umstand: Bei jeder Bestätigung einer Funktion über den Touchscreen gibt der Bildschirm ein Berührungsfeedback an den Nutzer wieder.
Das ist zwar noch lange kein Ersatz für Tasten, aber die Orientierung auf der Tastatur wird dadurch stark erleichtert. Allerdings reicht es für ein Tippen von Nachrichten ohne Sichtkontakt mit der Tastatur nicht - wie man es also sonst von herkömmlichen alphanumerischen Tasten kennt. Ein sehr praktisches Tool ist die so genannte optische Maus zwischen der Rufannahme- und Auflegetaste.
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

