Test des Samsung Galaxy Xcover
| Test-Datum: | 23.02.2012 |
| Software Version: | Android 2.3.6 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() Nicht nur Elektronik-Freaks wollen heute in Punkto Mobilfunk auf dem neuesten Stand der Technik sein, nein, auch dem passionierten Outdoor-Fan kann ein zeitgemäßes Smartphone gute Dienste leisten. Das denkt sich wohl auch Samsung und bringt mit dem Galaxy Xcover ein Android-Gerät auf den Markt, das nicht nur explizit gegen Stöße und Wasser geschützt ist, sondern ebenso über einen 800 MHz Prozessor und eine 3,2 Megapixel-Kamera mit Fotolicht verfügt. Wie sich der robuste Südkoreaner in der Praxis schlägt, verrät ein Test auf inside-handy.de. |
|
Nahezu winzig wirkt der kleine weiße Karton mit Aufdruck eines Bildes und der wichtigsten Spezifikationen des Smartphones, in dem das Galaxy Xcover ausgeliefert wird. Im Zubehör findet man den 1500 mAh-Akku, eine 2-Gigabyte-MicroSD-Karte mit Adapter, ein Ladekabel mit MicroUSB-Stecker, ein MicroUSB-Datenkabel, einen Quick Start Guide und Serviceheftchen. Für Musikgenuss auf längeren Touren wäre ein zusätzliches Headset wünschenswert gewesen. Gleich bei der ersten Inbetriebnahme im Test fiel auf, dass sich kein markenfremdes, handelsübliches MicroUSB-Kabel in den Handyslot stecken ließ, da dieser ins Gehäuse versenkt und so schmal ausgelegt ist, dass nur die mitgelieferten Zubehörteile mit abgeflachter Plastikhalterung passten – ein klarer Minuspunkt. ![]()
|
|
|
|
![]() Zum Abheben der leicht geriffelten Akkuabdeckung muss eine Schraube entriegelt werden, die fest im Gehäuse verankert ist, und somit nicht so schnell verloren gehen kann. Dieses funktioniert mit einer einfachen Münze. Da der Akkudeckel sehr fest in seinen Verankerungen sitzt und sehr biegsam ist, erweist sich das Abheben als kleine Mutprobe. Der verarbeitete Kunststoff scheint jedoch sehr robust zu sein und hielt im Test auch der stärkeren Biegung stand. Der leicht gummierte rostfarbene Kunststoff, welcher die Außenseiten ziert, fühlt sich sehr robust an und verhindert durch eingearbeitete breite Rillen, dass das Handy bei Nässe aus der Hand rutscht. Die Front wird vom Display mit darunter liegenden Funktionstasten beherrscht. Der schwarze Rand rund um den Touchscreen ist recht breit gestaltet – ein schmalerer Rand wäre deutlich zugunsten des Smartphone-Umfanges gegangen, der mit 122 x 66 x 11,95 Millimetern und 136 Gramm Gewicht recht üppig für den Transport in der Hosentasche ausfällt.
An der linken Außenseite ist eine Wipptaste zur Bedienung der Lautstärke und der Taschenlampenfunktion angebracht. Rechts findet man die Ein/-Aus/-Sperrtaste. Die Linse der Megapixel-Kamera ist auf der Rückseite angesiedelt. Angesichts des Outdoor-Faktors wäre hier eine schützende Abdeckung wünschenswert gewesen. ![]()
Unter dem Display sind drei Tasten zur Anwahl der Menü-, der Home- und der Zurück-Funktion angesiedelt. Diese heben sich gut vom Untergrund ab und sind somit auch blind gut bedienbar. Eine Symbolbeleuchtung fehlt den Tasten jedoch. Die Texteingabe geschieht auf dem Samsung Galaxy Xcover über eine virtuelle QWERTZ-Tastatur mit optionaler Swype-Unterstützung, wenn das Handy im Querformat gehalten wird. Die einzelnen Tasten sind angenehm groß dargestellt, so dass auch das Tippen mit dickeren Fingern gut möglich ist. Zum Texten im Hochformat können zusätzlich zur QWERTZ-Tastatur ein 3x4 Tastenfeld mit T9-Unterstützung oder zwei Handschriftfelder ausgewählt werden. Außerdem gibt es Optionen zur automatischen Großschreibung, Handschrifteinstellung und Spracheingabe. Im Test zeigte sich die virtuelle QWERTZ-Tastatur etwas träge und reagierte leicht verzögert beim Antippen einzelner Tasten. Über die Stimme eingesprochene Texte erkennt das Xcover fast fehlerfrei. |
|
| >> weiter zum 2. Teil des Samsung Galaxy Xcover Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
Falsche oder fehlende Angaben zum Samsung Galaxy Xcover Test?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.
Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung
MOBILE










Nichts desto trotz macht das Galaxy Xcover einen proportional gelungenen und hochwertig verarbeiteten Eindruck. Hierzu tragen auch die fest sitzenden Abdeckungen der 3.5 Millimeter Klinkenbuchse am oberen Handy-Rand und des USB-Steckplatzes am unteren Rand bei, die das Smartphone-Innere gegen Staub und Wasser schützen sollen. In einer schmalen Rille zwischen Displayabdeckung und Cover sammelte sich im Test nach einem kurzen Aufenthalt in einer Werkstatt schnell feiner Staub an, der sich nur schwer wieder entfernen ließ. Einen Sturz von einem halben Meter Höhe auf Teppichboden überstand das Gerät ohne Probleme. Auch ein zehnminütiges Bad in der Wasserschüssel konnte dem Outdoor-Experten auf den ersten Blick nichts anhaben. Allerdings war in dieser Zeit schon reichlich Wasser unter den zuvor sorgfältig angedrückten und festgeschraubten Akkudeckel gelaufen, so dass angezweifelt werden darf, ob das Gerät ein dreißigminütiges Bad bei einem Meter Tiefe tatsächlich überlebt hätte.


Kommentar zum Samsung Galaxy Xcover Test schreiben