Test des Samsung I9100 Galaxy S2
| Test-Datum: | 27.05.2011 |
| Software Version: | Android 2.3.3 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | MR ![]() |
![]() Mit dem Galaxy S platzierte Samsung im letzten Jahr ein äußert erfolgreiches Modell im Markt, dass sich bis heute millionenfach verkaufte. Kein Wunder also, dass die Erwartungen an den Nachfolger sehr hoch sind. Das S2 ist das erste Dual-Core-Smartphone der Koreaner, welches in Sachen Ausstattung und Leistung Maßstäbe setzen will. Auf dem Papier scheint der Bollide bereits zu überzeugen – die drei Millionen Vorbestellungen Anfang Mai sprechen für sich. Wie sich das Smartphone in der Praxis schlägt, verrät der Testbericht auf inside-handy.de. |
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Das Galaxy S2 wird in einer edlen matt-schwarzen Schachtel geliefert. Das Handy liegt in einer Hartplastikschale über dem mitgelieferten Zubehör. Hierzu gehören der Akku, das Daten- und Ladekabel, ein Headset sowie eine gedruckte Bedienungsanleitung. Eine Speicherkarte wird nicht mitgeliefert. Angesichts des 16 Gigabyte großen Speichers ist dies allerdings zu verschmerzen. ![]()
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![]() An der rechten Seite befindet sich eine minimale Öffnung, an welcher der Akkudeckel mit dem Fingernagel nach oben gehoben wird. Dieser besteht aus dünnem Kunststoff, welcher sehr biegsam ist. Für das Einsetzen der SIM-Karte muss der Akku nicht entfernt werden. Anders bei der Speicherkarte. Hier wird der sehr flachen Bauart Tribut gezollt, so dass sich der MicroSD-Slot nicht an der Seite, sondern ebenfalls auf der Rückseite befindet. Zum Einsetzen muss der Akku entfernt werden. Hat man das Ladekabel angeschlossen, kann der Akku allerdings im laufenden Betrieb entfernt werden, so dass für einen Speicherkartenwechsel das Gerät nicht ausgeschalten werden muss. Das Zusammenbauen des S2 gestaltet sich einfach: Der Deckel wird auf das Gerät gelegt und ein leichter Druck genügt, um diesen wieder zu arretieren.
Die Materialverwendung sorgte bei der Präsentation in Barcelona schon für heftige Diskussionen. In der Tat würde auch ein Alu-Gehäuse dem Gerät sehr gut zu Gesicht stehen. In Anbetracht der Größe, wäre dies aber nur mit einem enormen Gewichtszuwachs zu erreichen, wodurch das Handy auch wieder ein Stück von seiner Handlichkeit verliert. Zudem bietet Kunststoff auch gewisse Vorteile. So ist es robuster und widerstandsfähiger bei Stürzen, als zum Beispiel die Rückseite aus Glas des iPhone 4. Aufgrund der zwei Prozessorkerne entsteht bei sehr hoher Beanspruch viel Wärme. Eine Rückseite komplett aus Aluminium würde sich extrem aufheizen, so dass man das Gerät im schlimmsten Fall für eine gewisse Zeit nicht mehr anfassen könnte. Dies ist auch der Grund, warum HTC beim Sensation einen Mix aus Aluminium und Kunststoff für die Rückseite verwendet. Auch beim festen Zupacken knackt oder knarzt nichts. Trotz der geringen Dicke ist das Galaxy S2 sehr verwindungssteif. Das untere Ende der Rückseite ist leicht nach oben gewölbt und beherbergt den Lautsprecher. An der rechten Geräteseite befindet sich An-/Ausschalter. Dem gegenüber liegen die Lautstärkewippe und die Öse für das Handyband. An der Stirnseite findet man den ungeschützten 3,5 Millimeter Kopfhöreranschluss. Das Daten- und Ladekabel wurde am unteren Ende des Gerätes verbaut. Die MicroUSB-Schnittstelle ist ebenfalls ungeschützt. ![]() Über dem Display sind die Kamera für die Videotelefonie, der Helligkeits- sowie Annäherungssensor. Die Kameralinse und das LED-Licht auf der Rückseite stehen minimal aus dem Gerät heraus. Dies kann zu unschönen Kratzern auf der Linse führen. Unter dem Display liegt mittig die Home-Taste, rechts und links daneben die als Zurück- und Menütaste fungierenden Sensorfelder. |
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| >> weiter zum 2. Teil des Samsung I9100 Galaxy S2 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Mit 125.3 x 66.1 x 8.49 Millimeter ist das Galaxy S2 das derzeit flachste Smartphone. Nur das Sony Ericsson Arc kann mit seinen 8,9 Millimetern mithalten. Das Gewicht beträgt gerade einmal 116 Gramm. Aufgrund der flachen Bauart und des geringen Gewichts liegt es noch sehr gut in der Hand. Trotz Kunststoff wirkt das Gerät robust und wertig. Die Haptik ist sehr gut. Der Akkudeckel ist geriffelt, wodurch das Handy sicher in der Hand liegt. Im Gegensatz zum Vorgänger ist dieser nicht mit einer Klavierlackoptik versehen. Unschöne Fingerabdrücke sind damit passé. Die Flanken bestehen zur Hälfte aus einem Metallrahmen - welcher das Gorilla-Glas der Vorderseite einfasst – und aus schwarzem Kunststoff.


Ein wunderschönes Gerät der mich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit Unterhält. Bravo Samsung
Es schreibt sich tatsächlich brillant, nicht brilliant :-)