Test des Samsung Galaxy Pocket
Der Handylautsprecher konnte während eines Telefonates sowohl in Punkto Lautstärke als auch in der Klangqualität überzeugen. Stimmen wurden auf beiden Seiten unverfälscht wiedergegeben. Als klanglich gut erwies sich auch die Freisprechfunktion. Der Gesprächspartner im Festnetz war über das Handy so gut zu verstehen, dass ein Telefonat über den Freisprecher auch in unruhiger Umgebung noch gut möglich war. Laut Samsung soll der 1200 mAh Li-Ion-Akku bis zu 15,2 Stunden Gesprächszeit im 2G-Netz und bis zu 6 Stunden im 3G-Netz durchhalten. Für die Standby-Zeit sind 502 Stunden im 2G- und bis zu 460 Stunden im 3G-Netz angegeben. Im Test erwies sich die Kraftzelle als Dauerläufer: Nach 86 Stunden Dauerstandby mit aktiviertem WLAN und GPS sowie einer halben Stunde Gesprächszeit und moderatem Einsatz von Kamera und MP3-Player zeigte die Ladestandsanzeige noch 59 Prozent an. Nicht ganz so überzeugend präsentierte sich, zumindest der Anzeige nach, der Netzempfang. Selbst in Gegenden mit gutem Netzausbau erreichte die Anzeige im O2-Netz nur selten die volle Balkenanzahl. Zu Gesprächsabbrüchen kam es allerdings nicht. Der SAR-Wert des Gerätes beträgt am Kopf gemessen 0,790 W/kg und am Körper 0,335 W/kg, was durchschnittliche Werte darstellen.
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Im Samsung Galaxy Pocket ist eine 2 Megapixel-Kamera ohne Blitz und Autofokus verbaut. Die Bedienelemente, wie beispielsweise Einstellungsmöglichkeiten oder der Auslöser, befinden sich als virtuelle Elemente auf dem Display. Der Auslöser reagierte im Test ohne Verzögerung. Es gibt die folgenden Einstellungsoptionen:
Die Qualität der Fotos reicht erwartungsgemäß nur für Gelegenheitsaufnahmen, da auch bei optimalen Lichtverhältnissen aufgenommene Bilder leicht verwaschen wirken. Recht gut ist hingegen die Farbdarstellung. Mangels Blitzlicht wirken bei Dämmerlicht aufgenommene Bilder trotz Nachtmodus unscharf. Für Videoaufnahmen gilt Ähnliches: Diese wirken auch auf einem PC Monitor betrachtet weitestgehend flüssig in der Wiedergabe, dürften aber gerne etwas kontrastreicher sein. |
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Die Auflösung des kapazitiven 2,8 Zoll TFT-Displays ist mit 320 x 240 Pixeln selbst für ein Niedrigpreishandy sehr gering. Dementsprechend pixelig wirkt die Darstellung. Nicht wirklich brillant, aber dennoch kräftig ist die Farbdarstellung. Während das Bild bei Seitenansicht von links noch recht gut zu erkennen ist, changieren Farben bei der Ansicht von rechts sehr stark. Auch die Anzahl kompatibler Apps aus dem Google Play Store dürfte aufgrund der niedrigen Displayauflösung eingeschränkt sein. Direkte Sonneneinstrahlung macht die Ablesbarkeit der Displayinhalte nahezu unmöglich. Die Bildschirm-Helligkeit lässt sich manuell den äußeren Gegebenheiten anpassen. Der kleine Touchscreen reagiert angenehm sensibel und präzise auf die Fingereingabe. Ein Bewegungssensor passt die Displayansicht in drei Richtungen an, wenn das Handy gedreht wird. Dieser reagierte im Test nahezu verzögerungsfrei. Einen Näherungssensor zum Abschalten des Displays, wenn das Smartphone beim Telefonieren ans Ohr gehalten wird, gibt es nicht; die Bildschirmbeleuchtung bleibt während eines Telefongespräches aktiv, das Display ist jedoch gesperrt und lässt sich durch zweimaliges Antippen zur Anwahl von Menüpunkten wieder entsperren.
Aufnahmemodus (Einzelaufnahme, Smile, Panorama)



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