Test des Samsung Galaxy Pocket

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Einführung

Test-Datum: 27.06.2012
Software Version: Android 2.3.6
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Samsung Galaxy Pocket

Klein, handlich und in knuffiger Optik wird das Samsung Galaxy Pocket GT-S5300 seinem Namen absolut gerecht, denn der Mini-Androide passt wirklich in jede Hosentasche und sucht sich seinen Platz irgendwo zwischen Galaxy Fit, Mini und Y. Samsung hat eine UVP von 199 Euro für das Einsteiger-Device veranschlagt – der Straßenpreis liegt jetzt schon deutlich darunter. Dafür bekommt der Nutzer unter anderem Android 2.3, eine 2-Megapixel-Kamera und drei Gigabyte internen Speicher. Was das Galaxy Pocket sonst noch intus hat, ist im Praxistest auf inside-handy.de nachzulesen.

Verpackung & Lieferumfang

Das Samsung Galaxy Pocket liegt in einem kleinen weißen Karton mit Aufdrucken des Handys und seiner Spezifikationen. Zum Lieferumfang gehören lediglich der 1200 mAh-Li-Ion-Akku, ein Netzteil mit MicroUSB-Stecker, eine Kurzanleitung und Serviceheftchen. Die Ausstattung mit einem USB-Datenkabel und einem Headset wäre eigentlich auch bei einem Niedrigpreishandy zu erwarten, diese sind jedoch nicht in der Zubehörschachtel zu finden.

Samsung Galaxy Pocket
 

Verarbeitung & Handhabung

Samsung Galaxy Pocket

Zum Abhebeln des Akkudeckels gibt es eine kleine Rille am unteren Gehäuserand des Samsung Galaxy Pocket. Der Slot für die MicroSD-Karte liegt wie auch der Steckplatz für die SIM-Karte unter dem Akkufach. Auf den ersten Blick wirkt das Galaxy Pocket fast so robust wie ein Outdoorhandy, was an seiner eher gedrungenen Form und der geriffelten Oberfläche der stabilen Akkuabdeckung liegt.

Samsung Galaxy Pocket104 x 58 x 11,98 Millimeter betragen die Außenmaße des Taschen-Smartphones bei einem Gewicht von leichten 97 Gramm. Festes Zugreifen steckt das Galaxy Pocket ohne Knarzer weg. Das 2,8-Zoll-Display nimmt etwa zwei Drittel der Front ein. Darüber befinden sich ein silberner Samsung-Schriftzug sowie ein ebenfalls silberfarbenes Lautsprechergitter. Rund um das Device zieht sich ein titanfarbener Zierrahmen. Micro-USB-Steckplatz und 3,5 Millimeter Klinkensteckplatz sind am oberen Geräterand zu sehen. Der MicroUSB-Slot wird durch eine Plastikabdeckung geschützt. Ungeschützt, aber leicht in das Gehäuse eingelassen, liegt die Kameralinse auf der Handyrückseite.

Unter dem Display befinden sich zwei Sensor-Felder mit Menü- und Zurückfunktion und dazwischen eine große physische Taste mit Home-Funktion. Die Sensortasten verfügen über keine Beleuchtung und reagierten beim Testgerät verhältnismäßig träge. So musste zeitweilig mehrmals sehr genau auf das weiße Tastensymbol getippt werden, bis die gewünschte Aktion ausgeführt wurde. Die Home-Taste des Testgerätes verfügt über einen etwas schwammigen Druckpunkt. An der rechten Außenseite ist die Ein-/Aus-/Sperrtaste und an der linken Seite eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung angesiedelt. Beide Tasten sind leicht erhaben zum übrigen Cover und lassen sich gut bedienen. 

Die Texteingabe geschieht auf dem Samsung Galaxy Pocket wahlweise über ein Samsung-Tastaturfeld oder über die Swype-Eingabe. Auf der Swype-Tastatur ist die Eingabe von Wörtern ohne Abheben des Fingers zwischen den einzelnen Buchstaben möglich. Wird der Finger abgehoben, setzt Swype automatisch ein Leerzeichen. Die Eingabe über die Samsung-Tastatur geschieht wahlweise über ein QWERTZ-, ein 3x4-Tastenfeld oder über Handschrifteingabe. Die QWERTZ-Tastatur wird auch im Querformat auf dem kleinen Display nahezu winzig dargestellt, so dass Menschen mit dickeren Fingern oder Schnellschreiber es schwer haben dürften, einen fehlerfreien Text darüber einzugeben. Die Einstellung der 3x4-Tastatur erweist sich deshalb als sinnvoll.

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