Test des Samsung Galaxy Nexus

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Einführung

Test-Datum: 30.12.2011
Software Version: Android 4.0.1
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 

Die Zusammenarbeit zwischen Google und Samsung geht in die zweite Runde. Mit dem Galaxy Nexus präsentiert Google sein neustes Smartphone unter eigenem Namen und nutzt, wie auch schon bei früheren Geräten der Nexus-Reihe, das Smartphone zur Vorstellung seines neuesten Betriebssystem – Android 4.0. Wie weit die Änderungen gegenüber den bisherigen Versionen reichen und was das Smartphone auf dem Kasten hat, verrät der Testbericht von inside-handy.de.

Samsung Galaxy Nexus

 

Verpackung & Lieferumfang

Das Galaxy Nexus wird in einer weißen Schachtel geliefert. Das Handy liegt in einer Pappschale über dem mitgelieferten Zubehör. Hierzu gehören der Akku, das Daten- und Ladekabel, ein Headset sowie eine gedruckte Bedienungsanleitung. Eine Speicherkarte wird nicht mitgeliefert, da diese wegen eines fehlenden Speicherkartenslots auch nicht eingesetzt werden kann.

Samsung Galaxy Nexus

 

 

Verarbeitung & Handhabung

Samsung Galaxy Nexus

Am oberen Ende befindet sich eine minimale Öffnung, an welcher der Akkudeckel mit dem Fingernagel angehoben wird. Dieser besteht aus dünnem Kunststoff, welcher sehr biegsam ist. Für das Einsetzen der SIM-Karte muss der Akku nicht entfernt werden. Eine Speicherkarte kann nicht eingesetzt werden. Das Zusammenbauen des Galaxy Nexus gestaltet sich nicht ganz so einfach. Der Deckel muss erst am unteren Ende eingesetzt werden und mit leichtem Druck rasten die Kunststoffnasen ein. Setzt man die Abdeckung allerdings nicht exakt auf, so können die Nasen nicht richtig einrasten und man muss den Deckel noch einmal abnehmen und neu ansetzen. Aufgrund des fehlenden Speicherkarten-Slots, bedarf es allerdings recht selten dieser Prozedur, so dass der Deckel nach dem Einsetzen der SIM-Karte wohl für längere Zeit verschlossen bleibt. Das schont die Nerven und die Fingernägel.

Das Galaxy Nexus schaut aus wie eine Kreuzung aus Googles Nexus S (Front) und dem Samsung Galaxy S2 (Rückseite). Mit 136 x 68 x 8,94 Millimeter ist es annähernd genauso schmal wie das Galaxy S2, dem derzeit flachsten Smartphone. Gefühlt ist das Galaxy Nexus allerdings dicker und wirkt längst nicht so dünn. Dies liegt an der gebogenen Rückseite des Nexus, welche die Dicke nach Oben hin verjüngt. Das Gewicht beträgt 138 Gramm und hat damit genau die richtige Schwere, um leicht zu sein ohne „billig“ zu wirken. Der Akkudeckel ist grob geriffelt, wodurch das Handy sicher in der Hand liegt. Dieser ist, wie auch das rechtlichte Handy in dezentem Grau gehalten. Das Galaxy Nexus wirkt so mehr wie ein robustes Arbeitstier statt einem filigranen Modell. Die Flanken bestehen aus Kunststoff und fassen das große Display ein. Trotz Kunststoff hinterlässt das Gerät einen robusten und wertigen Eindruck, kann allerdings nicht ganz mit dem Galaxy S2 mithalten. Die Haptik ist dennoch sehr gut.

 

Samsung Galaxy NexusDie Materialverwendung sorgt stets für heftige Diskussionen. Aber auch wie bei den zig Geräten am Markt, gibt es Kunststoff und Kunststoff. Will heißen, nicht jeder verwendete Kunststoff wirkt billig und stempelt ein Handy als Spielzeug ab. Beim Galaxy Nexus ist die Materialanmutung trotz Plastik gut und stimmig. Beim festen Zupacken knackt oder knarzt nichts und die Verwindungssteifigkeit gibt keinen Grund zur Beschwerde.

An der rechten Geräteseite befindet sich der An-/Ausschalter und drei goldene Kontakte für eine Docking-Station. Dem gegenüber liegt die Lautstärkewippe. Neben dem ungeschützten 3,5 Millimeter Kopfhöreranschluss, wurde auch der Steckplatz für das Daten- und Ladekabel am unteren Ende des Gerätes verbaut. Die Micro-USB-Schnittstelle ist ebenfalls ungeschützt. Über dem Display befindet sich die Kamera für die Videotelefonie und der Helligkeits- sowie Annäherungssensor. Die Kameralinse und das LED-Licht auf der Rückseite stehen minimal aus dem Gerät heraus. Dies kann zu unschönen Kratzern auf der Linse führen. Durch Android 4.0 werden sämtliche Hardwaretasten zur Bedienung obsolet. Die Steuerung wird über virtuelle Tasten im Display realisiert. So findet man weder Sensor-Tasten noch einen expliziten „Home“-Knopf auf dem Gerät. Dies wirkt zuerst ein wenig befremdlich. Vor allem als eingefleischter Android-Nutzer will man stets mittels physischen Tastendrucks auf den Startbildschirm zurück kehren.

 
 

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