Test des Samsung Galaxy Beam

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Einführung

Test-Datum: 15.08.2012
Software Version: Android 2.3.6
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 
Samsung Galaxy Beam

Samsung ist bekannt dafür, innovative Ideen umzusetzen. Ob ein gebogenes oder flexibles Display, ein Tisch mit Touchscreen oder Fensterglas mit integriertem Bildschirm. Nichts scheint unmöglich. Da wirkt die Idee ein Handy mit einem Beamer auszustatten schon beinahe langweilig. Dennoch hat sich kein Hersteller bis dato daran gewagt. Schon auf dem MWC 2010 präsentierte Samsung ein Projektor-Smartphone Galaxy Beam I8520 - damals auch unter "Halo" bekannt - und erregte gehörig Aufsehen. Das schaffte es jedoch nicht auf den deutschen Markt. Zwei Jahre später und leicht überarbeitet, schafft es der Pocket-Beamer – bzw. das Handy – auch auf den Markt und ist für stolze 549 Euro UVP erhältlich. Wie sich das Smartphone mit Beamer-Funktion schlägt, verrät der Testbericht auf inside-handy.de.

 

Verpackung & Lieferumfang

Das Galaxy Beam wird in einer unspektakulären weißen Schachtel geliefert. Das Handy liegt in einer Plastikschale über dem mitgelieferten Zubehör. Hierzu gehören zwei Akkus, das Daten- und Ladekabel, ein Headset, ein Tischständer samt Ladefach für den zweiten Akku, sowie eine gedruckte Bedienungsanleitung. Eine Speicherkarte wird nicht mitgeliefert.

Samsung Galaxy Beam

Samsung Galaxy Beam
 

Verarbeitung & Handhabung

Samsung Galaxy Beam

Am rechten Rand befindet sich eine minimale Öffnung, an welcher der Akkudeckel mit dem Fingernagel angehoben wird. Dieser besteht aus einem Kunststoff, der recht biegsam ist. Für das Einsetzen der SIM-Karte muss der Akku nicht entfernt werden. Der Slot befindet sich auf der linken Gehäuseseite. Eine Speicherkarte kann im laufenden Betrieb eingesetzt werden. Der entsprechende Schacht befindet sich auf der rechten Seite. Das Zusammenbauen des Galaxy Nexus gestaltet sich denkbar einfach. Der Deckel wird einfach auf das Gerät gelegt und ringsum angedrückt. 

Samsung Galaxy BeamDas Galaxy Beam ist erstaunlich kompakt konzipiert, wenn man bedenkt, welche Technik drin steckt. Mit 124 x 64 x 12,6 Millimetern ist es zwar um einiges dicker als viele aktuelle Smartphones, dennoch liegt das Handy sehr gut in der Hand und lässt sich auch bequem einhändig bedienen. Das Gewicht beträgt 147 Gramm und ist sehr ausgewogen verteilt. Der Akkudeckel ist leicht geriffelt und bietet einen guten Halt. Die Haptik des Beam ist ok. Wirklich hochwertig fühlen sich die verwendeten Materialien nicht an, wenngleich es aber nicht billig wirkt. Für den Preis darf man aber gerne ein wenig mehr haptische Glücksgefühle einfordern. Die Verarbeitung ist indes sehr gut. Auch mit festem Druck lässt sich kein Knacken entlocken. Spaltmaße sind so gut wie keine vorhanden. 

Das Display wird von einem Chrom-Rahmen eingefasst und liegt minimal tiefer, so dass man es auch mal auf die Vorderseite ablegen kann, ohne gleich diverse Kratzer befürchten zu müssen. Neben dem Chrom-Rahmen bestehen die Flanken auch aus gelben Kunststoff und gehen nahtlos in den Akkudeckel über. Die Farbkombination aus schwarzer Vorderseite und gelben Flanken, wirkt frisch. Allerdings ist der Akkudeckel mehr grau als schwarz, so dass er nicht wirklich zur Vorderseite passen will und ein wenig stiefmütterlich daher kommt. Unter dem Display befindet sich die obligatorische Menü-Taste, welche von zwei Sensortasten umrandet wird. Diese leuchten auf, sobald das Display aktiv ist. Über dem Display befindet sich die vordere Kamera, sowie der Helligkeits- und Annäherungssensor.

An der rechten Geräteseite befinden sich der An-/Ausschalter, die Taste zum Starten des Beamers, sowie der geschützte Micro-SD-Slot. Dem gegenüber liegen die Lautstärkewippe, der Anschluss für das Headset und der ebenfalls geschützte SIM-Karten-Slot. Am unteren Ende findet das Daten- und Ladekabel seinen Platz. Der Micro-USB-Port ist hingegen ungeschützt. An der Stirnseite wurde, mit einem Chrom-Rahmen eingefasst, die Linse für den Beamer verbaut. An dieser Stelle ist das Gerät auch ein wenig dicker und sorgt so für eine geringe Wölbung des Akkudeckels. Aufgrund des Beamers befindet sich die Kameraöffnung auch nicht im oberen Drittel der Rückseite, sondern eher mittig.

 
 

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