Test des Samsung Ativ S

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Einführung

Test-Datum: 08.03.2013
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Samsung Ativ S

Mit einiger Verspätung springt nun auch Samsung auf den Zug von Windows Phone 8 auf. Das Ativ S wirkt dabei sowohl technisch als auch optisch wie ein lange verschollener Bruder des Android-Dauerbrenners Galaxy S3. Ob dies im Verbund mit dem für ein Windows Phone moderaten Straßenpreis von knapp 430 für einen Spitzenplatz unter den Smartphones mit Microsofts aktuellstem Betriebssystem reicht, verrät der Test auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Unter dem Deckel des unscheinbaren weißen Kartons findet sich zunächst das Ativ S. In ein Fach darunter hat Samsung die üblichen Zugaben gepackt: USB-Kabel, Lade-Adapter für die Steckdose und diverse gedruckte Kurzanleitungen. Für eine kostenlose Zugabe vergleichsweise wertig wirkt das mitgelieferte weiße Headset. Als Bonus legt Samsung hier gleich noch ein paar Ohrstecker in verschiedenen Passformen für die In-Ear-Kopfhörer mit.

Samsung Ativ S
 

Verarbeitung & Handhabung

Samsung Ativ S

Schon die ersten Rahmendaten des Samsung Ativ S lesen sich vielversprechend. Mit Abmessungen von 137 x 71 x 8.7 mm liegt das Smartphone sehr gut in der Hand. Vor allem ist es dünner als viele Konkurrenten unter Windows Phone 8. Ebenfalls noch gut ist das Gewicht von 134 Gramm. Obwohl Samsung beim Gehäuse des Ativ S vorwiegend auf Kunststoff setzt, wirkt das Gerät auf den ersten Blick sehr wertig. Neben dem Rahmen in Chrom-Optik ist hierfür in erster Linie der Akkudeckel verantwortlich. Diesem hat Samsung den Look von gebürstetem Aluminium spendiert, womit das Ativ S aber auch nicht so sicher in der Hand liegt wie bei einer gummiert-strukturierten Oberfläche.

Der optische Schwindel fliegt erst auf, wenn man den Deckel über eine Kerbe an der linken Gehäuseseite ohne besonderen Kraftaufwand löst. Die Abdeckung ist nicht nur arg dünn geraten, sondern auch lediglich mit einigen kleinen Plastikclips mit dem Gehäuse verbunden. Bei unserem Modell saß der Deckel zwar ohne sichtbare Spaltmaße fest, wirklich vertrauenserweckend scheint die Konstruktion aber nicht.

Samsung Ativ S

Unter der Haube des Ativ S befinden sich neben dem Fach für den austauschbaren Akku die Steckplätze für eine Micro-SIM- und eine Micro-SD-Karte mit einer Kapazität von bis zu 64 GB. Über einen cleveren Auswurfmechanismus gelingt der Wechsel der SIM sehr bequem. Dafür liegen die rückseitigen Lautsprecher recht nah am unteren Rand des Gehäuses. Wenn man das Ativ S ohne zusätzliche Kopfhörer als Videoplayer nutzt, verdeckt man die gelöcherte Lautsprecherleiste des Akkudeckels schnell zumindest teilweise mit den Fingern.

Bei den Anschlüssen und Bedienelementen leistet sich Samsung beim Ativ S hingegen fast keine Ausrutscher. Der nicht abgedeckte Micro-USB-Anschluss stört optisch durch seine Platzierung im unteren Teil des Gehäuses wenig. An der rechten Seite befindet sich oben der Ein/Aus-Schalter, während unten eine separate Taste zum schnellen Start der Kamera-App verbaut wurde. Diese dient innerhalb der App gleichzeitig als Auslöser. An der Kopfseite liegt der Anschluss für die 3,5-mm-Klinkenbuchse, praktisch für den Einsatz als Audioplayer in der Hosentasche. Den Abschluss bildet die Lautstärkewippe an der linken oberen Gehäuseseite, auf eine Status-LED hat Samsung beim Ativ S leider verzichtet. Die Tasten unter dem Display sind von links nach rechts mit den für Windows Phone 8 typischen Funktionen "Zurück", "Home" und der "Bing-Suche" belegt. Die äußeren Tasten sind dabei als Sensorfelder ausgeführt, der mittlere Home-Button hat als Hardware-Taste einen angenehmen Druckpunkt.

Samsung Ativ S
 
 

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