Test des Panasonic A100

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Einführung

Test-Datum: 07.10.2004
Software Version: ?
Testversion mit Branding: nein
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Im Juni dieses Jahres ist von Panasonic das Einsteigerhandy A100 erschienen. Das Gerät kann zwar weder mit einem Farbdisplay, noch mit Internetzugang aufwarten, dennoch lohnt sich ein genaueres Hinsehen, denn mit einem Einführungspreis von 129,- € ist es ein echter Preisbrecher. Wie alltagstauglich das Gerät ist zeigt der inside-handy-Test.

A100 mit Akku und Akkudeckel

Verpackung & Lieferumfang

Auf dem Standardkarton, in welchem des A100 geliefert wird, steht das Gerät im Vordergrund, denn es ist mit originaler Panasonic-Software ausgestattet, sodass es auf seiner Verpackung keinen Platz für einen Netzbetreiber freihalten muss. Auf dem Karton erfährt man lediglich, dass das Gerät in drei Farben erhältlich (blau, rot, schwarz) und mit T9-Textinput ausgestattet ist.

A100 Lieferumfang

Der Lieferumfang des Panasonic A100 umfasst das Gerät selbst – in unserem Fall im schwarzen Look - mit einem Li-Ion Akku, ein passendes Ladekabel und eine Bedienungsanleitung. Zusätzliches Zubehör, wie ein Datenkabel oder ein Headset sind nicht enthalten, bei diesem Preis allerdings auch nicht zu erwarten.
 

Verarbeitung & Handhabung

A100 - Ladekabel Steckplat
A100 - Seitenansicht
A100 - Seitenansicht
A100 - von oben
Um das Gerät in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen, bedarf es nur weniger Handgriffe. Der Akkudeckel lässt sich leicht anbauen und entfernen, ebenso die SIM-Karte. Ein paar Probleme bereitet das Entfernen des Akkus selbst, denn die Elemente, welche gedrückt und gezogen werden müssen um die SIM-Karte freizulegen sind weder für besonders große Hände, noch für längere Nägel geeignet. Wechselcover sind nicht erhältlich, jedoch kann man das Gerät verschiedenfarbig erwerben. Das A100 misst ohne Antenne gerade mal 7,7cm bei einer Breite von 4,4cm und besteht zum überwiegenden Teil aus stabilem, hochwertig wirkendem Plastik, welches mattiert ist, sodass Fingerspuren kaum eine Chance haben. Die Frontseite ist rund um Display und Tastatur mit einer speziellen Prägung versehen (beim schwarzen Gerät in Grau, sonst blau oder rot), welche an Leder erinnert.

Wie bereits erwähnt, ist das Handy eher für kleine Hände gedacht, liegt jedoch gut in der Hand und lässt sich problemlos von Links- und Rechtshändern auch einhändig bedienen. Zu Balanceakten wird es dabei nicht kommen, denn das Gerät liegt komplett in der Handfläche. Insgesamt scheint das A100 relativ belastbar zu sein.

Die Spaltmaße sind gleichmäßig und fallen noch unter die Kategorie klein, wobei sich durchaus in den Rillen, sowie in der Lautsprecheröffnung Staub sammeln kann. Eine Staubeindringung in das Gerät lässt sich jedoch ausschließen. Die Qualität der Verarbeitung ist sehr gut, Vorder- und Rückseite passen genau und auch der Akkudeckel hat nur minimales Spiel. Sorgen, das die Antenne abbrechen könnte muss man nicht haben.

Das Ladekabel lässt sich leicht anbauen und mit einem Abknicken nach unten auch wieder leicht entfernen und ist passgenau auf das Gerät abgestimmt.

An äußerlichen Besonderheiten gibt es auf der rechten Seite oben lediglich die Anschlussöffnung für ein Headset.

Das Tastenfeld beginnt direkt unter dem Display zunächst mit zwei Softkey-Tasten. Jeweils unter den Softkeytasten liegt links die Rufannahme- bzw. Sende-Taste und rechts die Power- bzw. Zurück-Taste. In der Mitte zwischen diesen vier Tasten befindet sich eine 2-Wege Navigationswippe um durch das Menu zu scrollen. Der unterhalb der Funktionstasten angebrachte Tastenblock beinhaltet die üblichen Zifferntasten sowie *- und #-Taste.

A100 - TastaturWährend die Funktionstasten aus silberglänzendem Metall bestehen, sind die Zifferntasten aus transparentem Kunststoff, welche ohne Beleuchtung blau durchschimmern. Insgesamt wirkt die Tastatur hochwertig, die Tasten haben einen deutlich fühlbaren Druckpunkt und sind bei der Bedienung geräuscharm. Man wird wohl allerdings häufiger die falsche Taste erwischen, denn gerade die Ziffern sind sehr eng beieinander, was jedoch, aufgrund der zur Verfügung stehenden Fläche, nicht vermeidbar ist. Auch die Tasten selbst sind sehr klein.

Geübte werden allerdings auch mit dem A100 blind SMS verfassen können, denn die Tasten sind, jede für sich, erhaben genug, um sie auch ohne Hinsehen zu erkennen. Wie bei den meisten Geräten üblich ist auch hier die Fünfer-Taste im Zentrum haptisch gekennzeichnet, was die Orientierung erleichtert. Dies ist auch bei der Rufannahmetaste der Fall.

Die Navigationswippe ist leicht zu bedienen, da bei den zwei Wegen keine Irrtümer auftreten. Außerdem ist der Druckpunkt deutlich zu fühlen.

Der Vibrationsalarm arbeitet spürbar und leise, sodass man auch bei einem Meeting dezent auf einen eingehenden Anruf oder eine Mitteilung hingewiesen werden kann, ohne mit einem Rufton zu stören.
 
 

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