Test des Nokia N96
| Test-Datum: | 13.02.2009 |
| Software Version: | Symbian OS 9.3 S60 3.2 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
„Ein ganz schöner Klops!“, ist ein Gedanke, der sich aufdrängt, wenn man das Nokia N96 zum ersten Mal in der Hand hält. Und das stimmt gleich in zweifacher Hinsicht, denn sowohl in seinen propperen äußeren Maßen, als auch in seiner inneren Ausstattung, ist das N96 üppiger geraten, als so manch anderes Multimedia-Handy. Eine neue Dimension des Entertainments verspricht uns Nokia und wirbt mit „Unterhaltung jederzeit und überall“. Damit spielt der finnische Hersteller vor allen Dingen auf die Fernseh- und Videofunktionen, eine 5-Megapixel-Kamera sowie die Musikwiedergabe über Medientasten des Sliders an. „Nokia Maps“ sollen zudem sowohl dem Autofahrer als auch Fußgängern jederzeit den richtigen Weg weisen. Viel Funktion also, jedoch zu einem stolzen Preis. Ob dieser gerechtfertigt ist oder ob die Konkurrenz schon längst am N96 vorbeizieht, das erfahren Sie im Test auf inside-handy.de. |
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Klappt man auch diese Abdeckung auf, sieht man neben dem Handy einen Teil des mitgelieferten Zubehörs in einer Plastikschale. Diese steht auf einem eierpappartigen grauen Karton, der weiteres Zubehör enthält. Das Zubehör des N96 ist reichhaltig. Mitgeliefert werden: Ein Akku, das Netzteil, ein TV-Out Kabel, ein Zigarettenanzünder-Ladekabel, ein USB-Datenkabel, ein Headset, eine Software-CD und die Bedienungsanleitung. Die Bedienungsanleitung ist sehr knapp gefasst, jedoch wird gleich auf den ersten Seiten darauf hingewiesen, dass es möglich ist, sich von der Nokia-Produktsupportseite eine erweiterte Bedienungsanleitung herunterzuladen. Auf eine MicroSD-Speicherkarte wurde, vermutlich wegen des 16GB großen installierten Speichers, verzichtet.
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| Die inside-handy Wertung: | 83% |
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![]() Das Nokia N96 auseinanderzubauen ist sehr einfach. Akkudeckel und zugleich Rückseite des Sliders werden mit einem Verriegelungsknopf in ihrer Verankerung gehalten. Ein kurzer Druck auf diesen genügt, um den Akkudeckel abheben zu können. Zum Vorschein kommt der Akku und darunter die Simkarte, die Nokia-typisch unter einer Megallverriegelung gehalten wird. Den Slider umgibt ein mattsilberner Plastikrand, in den auf der rechten Außenseite oben und unten jeweils ein Außenlautsprecher eingebettet ist. Unter dem oberen Außenlautsprecher befindet sich die Wipptaste zur Lautstärkeregelung und über dem unteren Außenlautsprecher die Kamerataste. Auf der linken Außenseite des Handys ist der MicroSD-Speicherkartenslot angesiedelt, der von einer Abdeckung vor Staub und Schmutz geschützt wird. Wer sein Handy gerne an einer Handschlaufe trägt, findet an der linken unteren Ecke die passende Öse dafür. Wie von Nokia gewohnt, befindet sich an der Oberseite des Handys die An-/Austaste. Außerdem sieht man hier die Buchse für den 3.5 mm Klinkenstecker und eine Schiebetaste zum Entriegeln der Tastatursperre. Am unteren Handyrand befinden sich der Eingang für das Netzteil, das Mikrofon sowie ein Slot für das USB-Datenkabel. Da diese, ebenso wie die Klinken-Buchse nicht abgedeckt sind, hat Staub an diesen Stellen eine gute Chance in das Gehäuseinnere einzudringen. Auch die Spaltmaße zwischen Ober- und Unterteil des Sliders lassen zu wünschen übrig. Zur Mitte hin heben sich die beiden Elemente etwas höher voneinander ab, als an Ober- und Unterkante. Eine praktische Besonderheit des N96 ist der doppelte Slide-Mechanismus.
Direkt unter dem Display befindet sich rechts und links jeweils eine Softtaste. Unter der linken Softtaste kann man die durch einen grünen Strich gekennzeichnete Anruftaste, und darunter die Menütaste, sehen. Unter der rechten Softtaste ist eine rot gekennzeichnete |
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| Die inside-handy Wertung: | 53% |
| >> weiter zum 2. Teil des Nokia N96 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Das Nokia N96 kommt in einem großen Karton daher, bei dem sich der erstaunte Betrachter förmlich fragen muss, was da alles drin sein kann. Auf einer Banderole, von der die Verpackung umschlossen ist, sieht man vor einem grau bewölkten Himmel und vielen ausgestreckten Händen, ein Bild des Sliders. Darüber prangt der Schriftzug „Tetris on the Nokia N96, activate and play!“ Weitere Angaben auf der Banderole weisen vor allen Dingen auf die Spielfunktionen des Handys hin. Zieht man die Ummantelung ab, kommt ein vorwiegend schwarzer stabiler Pappkarton, mit einem pinken Streifen an der Seite, zum Vorschein. Auch hier ist ein Foto des N96 zu sehen, daneben der Schriftzug „NOKIA Nseries“. Der kleine Aufdruck „16GB“ wirbt für den großen flexiblen Speicher des Sliders. Wird der Karton aufgeklappt, fällt der Blick auf eine weitere schwarze Pappabdeckung, in deren Mitte sich eine Aussparung für das N96 befindet. 

Insgesamt rechtfertigen weder Verarbeitung noch Design den hohen Preis des Nokia N96. Das Gerät wurde aus nicht sehr hochwertig wirkendem Plastik gefertigt, der Slidemechanismus ist leicht wackelig und der Akkudeckel knarzt bei fast jeder Betätigung des Handys. Zudem wären seine üppigen Maße von 103.0 x 55.0 x 20.0 mm allenfalls bei einem PDA oder Smartphone mit Touchscreen gerechtfertigt, um eine bessere Bedienbarkeit des Displays mit den Fingern möglich zu machen, nicht aber bei einem normalen Mulimedia-Slider, der über die Handytastatur gesteuert wird. Zu hoffen bleibt, dass die inneren Werte des sprichwörtlichen Multimedia-Riesen, die äußeren wettmachen. Das große Display des Sliders sowie die flachen Außentasten, sind mit glattem Plexiglas überzogen. Einzig die 5-Wege-Navigationstaste, die aus einem schmalen silbernen Rand besteht und die silberne Multimediataste, heben sich von dem glänzenden schwarzen Untergrund ab. Auf der wellenförmig designten anthrazitfarbenen Rückseite des N96 sieht man die Kameralinse mit dazugehörender Fotoleuchte. Die Linse ist von einem ausklappbaren Rand umgeben mit dem man den Slider zum Video schauen oder Fernsehen schräg auf eine Unterlage stellen kann.
Schiebt man die Handyoberseite nach unten, kommen v
Gesprächsende-Taste und darunter die Löschtaste „C“. Neben der Gesprächsendetaste hebt sich eine Multimediataste ab. Die Außentasten haben einen guten Druckpunkt, aber auch hier wäre eine bessere haptische Abgrenzbarkeit sinnvoll gewesen. Der Vibrationsalarm des Handys ist deutlich in der Hosen- und Hemdentasche spürbar, wird jedoch von einem 
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

