Test des Nokia N 82

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Einführung

Test-Datum: 28.05.2008
Software Version: 02.01
Testversion mit Branding: nein
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Nokia  N 82

Die N-Serie von Nokia, immer ein Garant für einen „multimedialen Genuss" auf höchster Ebene. Einer der neuesten Vertreter aus diesem Bereich ist der aktuelle Testkandidat N82. Das Modell wurde bereits Ende 2007 angekündigt und ist seit Anfang 2008 in nennenswerten Stückzahlen erhältlich. Nokia erweitert die N-Serie in extrem kurzen Abständen mit neuen Modellen. Nach dem N81 und dem N95 (8 GB) wurde auch das Modell N82 gelauncht.

 

Wie es sich für einen richtigen Vertreter der Multimedia-Linie gehört, ist das N82 mit einer 5-MP-Kamera, GPS, WLAN und einem UMTS/HSDPA-Funkmodul ausgestattet. Nokia ist auch beim N82 seinem bewährten Barrenkonzept treu geblieben. Was leistet der Multimedia-Bolide in der Praxis und über welche inneren Werte verfügt der neueste Testkandidat? Ein ausführlicher Check in unserem Testcenter von inside-handy wird diese Fragen beantworten.

Verpackung & Lieferumfang

Nokia  N 82Das N82 wird in einer relativ großen grauen Nokia-Verpackung geliefert. Die Aufmachung des Kartons mit dem aufgedruckten Bild des Nokia N82 ist wenig spektakulär. Die Verpackung wirkt auf den ersten Blick eher schlicht und einfach.


Der durchschnittliche Lieferumfang ist nicht mehr als Standard für ein Gerät dieser Klasse. Neben dem Serien-Akku BP-6MT mit 3,7V, 1050mA und einem Netzladeteil hat Nokia dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset, ein Video-Kabel und eine 2-GB microSD-Speicherkarte mit SD-Adapter beigelegt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform, ein Quickstart-Guide und eine Daten-CD mit der Nokia PC-Suite runden den Lieferumfang ab. Ein USB-Datenkabel war nicht im Lieferumfang des N82-Testgerätes.
Alles ist sauber verpackt in dem Karton untergebracht. Das N82 ist zusätzlich noch geschützt in einer transparenten Plastikbox untergebracht.

 

Nokia  N 82

 

 

Verarbeitung & Handhabung

Nokia  N 82
Spontan beim ersten „Anfassen" liegt das Nokia Barren-Handy gut in der Hand. Wohl ist sofort zu bemerken, dass Größe und Gewicht ihn nicht zu einem ernsthaften Kandidaten für den „Slimline-Wettbewerb" zulassen würden. Aber im Vergleich zu einem N95 ist das N82 etwas kleiner und in etwa mit der Größe des N73 vergleichbar. Das Testgerät wurde in der Farbe warm/light Titanium geliefert. Das chromfarben glänzende Finish des Frontcovers mit dem matt-alufarbenen Rahmen verleiht dem Handy insgesamt einen hochwertigen Charakter. Die Rückseite des N82 ist ganz in dem titaniumfarbenen Look gehalten.


Nokia  N 82Das Gehäuse vermittelt auf den ersten Blick eine hochwertige Verarbeitung - Spaltmasse, Tasten und sonstige Bedienelemente sind relativ passgenau eingearbeitet. Auch auf etwas stärkeren Druck ist dem N82-Gehäuse kein Knacken und Knirschen zu entlocken. Hier sitzt alles wie es sitzen muss.


Das Einlegen der SIM-Karte mit dem Einsetzen des Akkus gestaltet sich einfach ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen Werkzeuges. Die SIM-Karte wird in einem gut zugänglichen Kartenleser auf der Rückseite unter dem Akku eingesetzt. Akku einsetzen, Akkudeckel drauf, der mit einer Ver-/Entriegelungstaste versehen ist und das Handy ist bereit für einen ersten Start. Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das Barren-Phone noch handlich und ansprechend. Der Kunststoffrahmen des Gehäuses hinterlässt einen stabilen Eindruck.


Nokia  N 82An der linken Gehäuseseite ist der Anschluss für ein microUSB-Datenkabel (das Standard-mini-USB-Datenkabel, das z.B. beim 6110 Nav. verwendet wird passt hier nicht mehr), der Kartenleser für eine microSD-Speicherkarte und der Anschluss für das Netzladekabel vorhanden. Der Speicherkarten-Slot ist mit einer Plastikabdeckung gegen das Eindringen von Staub und Schmutz geschützt. An der rechten Gehäuseseite befinden sich die beiden Lautsprecher für die Freisprechfunktion, eine Wipptaste zu Lautstärke-Regulierung und zwei weitere Tasten für den Aufruf der Bildergalerie und der Auslöser für die Kamera. An der Oberseite des Gehäuses ist die 3.5 mm Buchse für das Stereo-Headset und das Kabel für den TV-Ausgang, der Ein-/Ausschalter und die Öse für den Trageriemen angebracht.


Die Rückseite des N82 dominiert das Carl Zeiss-Tessar-Objektiv der 5 MP-Kamera, das mit einem Schieber vor Beschädigungen geschützt ist und ein Xenon flash-Fotolicht.


Auf der Vorderseite ist die zweite Kameralinse mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel für Videotelefonate angebracht. Neben der Kameralinse befindet sich der Umgebungslichtsensor für das Display. Die Front wird dominiert von einem 2,4-Zoll-LCD-QVGA-Display (Displaydiagonale 6,1 cm) mit 16,7 Mio. Farben bei einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln. Das Display ist mit einer Kunststoffabdeckung geschützt.


Nokia  N 82Unterhalb des Displays ist mittig ein 5-Wege-Nav-Key mit einer großen zentralen Bestätigungstaste und je links und rechts davon eine große Doppel- bzw. 3fach-Taste. Die obere Belegung der linken Doppeltaste ist mit einer frei wählbaren Funktion möglich, die untere Seite der Taste ist mit dem Aufruf des Hauptmenüs statisch vorbelegt. Die rechte Doppel- bzw. 3-fach-Taste ist oben mit einem frei wählbaren Programmaufruf und nach unten mit der Löschfunktion statisch belegt. Mittig in der rechten Taste befindet sich noch eine kleine schmale Zusatztaste, die mit dem Aufruf der Multimedia-Galerie statisch vorbelegt ist.


Außerhalb dieser Tasten sitzen jeweils zwei längliche Hardwaretasten, die die Funktion der Rufannahmetaste (links) und der Rufbeendigungstaste (rechts) haben. Unterhalb des Nav-Keys ist eine herkömmliche 12er-Tastatur mit sehr schmalen, strichförmigen Tasten vorhanden. Diese Tasten erinnern von der Optik an die bekannten Tastaturmodelle der SonyEricsson-Geräte. Die Tasten sind relativ klein geraten. Die Beschriftung der Tastatur ist weiss auf dem chromfarbenen Hintergrund, was teilweise eine schlechte Ablesbarkeit zur Folge hat.


Die dezente weisse Beleuchtung des Tastenfeldes ist auch in dunklen Räumen ausreichend und wirkt optisch sehr ansprechend. Die Tasten habe alle einen guten Druckpunkt mit Ausnahme des 5-Wege-Nav-Key, hier wirkt die Bedienung sehr schwammig und undeutlich, ein sauberes navigieren ist mit dieser Multifunktionstaste nicht gewährleistet. Häufige Fehlbedienungen sind hier zu erwarten.


Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne Rufton oder zuerst Vibra und dann Rufsignalisierung eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

 

 
 

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