Test des Nokia N79

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 30.12.2008
Software Version: Symbian S60 3rd Editon FP2
Testversion mit Branding: nein
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Nokia N79
 
Ein weiteres Multitalent hat die Finnischen Hallen verlassen. In Barrenform präsentiert sich der Neuling und bietet nahezu alle technischen Finessen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem N78, hat das N79 ein paar Verbesserungen unter der Haube spendiert bekommen. Ob sich der Mehrpreis lohnt und welche Änderungen durchgeführt worden sind, verrät der Test von inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Nokia N79Aufgrund der starken Businessorientierung steht der Finne im schlichten, hell grauen Karton in den Regalen der Händler. Die Oberseite ziert ein Abbild des N79 inkl. der NOKIA Nseries sowie Nokia N79 Aufschrift. In der unteren rechten Ecke befindet sich ein Hinweis, dass das N79 4GB Speicherplatz bietet und ein Carl Zeiss Objektiv beinhaltet. Auf den Seiten finden wir mehrfach den Namen des Herstellers sowie den Modelnamen. Auch ein N-Gage Aufkleber ist seitlich angebracht und deutet darauf hin, dass hier nicht nur ein Businesshandy drinsteckt, sondern mehr. Die Unterseite schafft Klarheit. Neben vielen Logos wie Bluetooth, WiFi, N-Gage und S60 finden wir mehrere Farbausführungen des N79 inkl. eines Überblicks der Funktionen in verschiedenen Sprachen.

Das erste Aufklappen der Oberseite. Man sieht eine graue Fläche auf der sich eine kleine Aufschrift nseries.com befindet. Ein weiteres Aufklappen der zweiten Fläche nach unten legt die Sicht auf das Handy frei. Mittig und quer liegt das Handy in einer aus Plastik bestehender Liegefläche. Oberhalb des Handys befindet sich ein grüner Akkudeckel, unterhalb des Handys ein lilafarbener Akkudeckel. Das Handy selbst ist weiß und hat einen türkisfarbenen Akkudeckel aufgesetzt. Nachdem die Plastikfläche herausgenommen ist, zeigt sich das Zubehör. Dies besteht aus Stereokopfhörern, Datenkabel, Speicherkarte, Bedienungsanleitung, DVD, und Ladegerät. Auffallend ist der fehlende Akku. Wurde etwa vergessen einen Akku beizulegen? Das Zubehör wird nochmals überprüft aber kein Akku in Sicht. Da war die Vorfreude so groß, dass N79 einem Test zu unterziehen und dann so etwas. Nach einigen Minuten des Grübelns bemerkt man, dass die Liegefläche mit den zwei zusätzlichen Akkudeckeln relativ schwer ist.

Nach der Herausnahme der lilafarbenen Abdeckung, die Erleichterung. Hier hat sich der Akku versteckt. Treffen ein ungeduldiger Käufer und große Vorfreude sowie Spieletrieb zusammen, kann die Akkusuche schnell zum Nervenspiel werden. Erfreulich ist, dass wahlweise dank des 3,5mm Klinkensteckers auch die favorisierten Kopfhörer verwendet werden können. Dies gilt jedoch nicht für das Datenkabel. Wurde beim Nokia N95 sowie dem Nachfolger auf einen mini-USB Steckplatz gesetzt, verwendet das N79 einen micro-USB Steckplatz. Dieser ist jedoch bei weitem nicht so häufig anzutreffen wie mini-USB.

 

Nokia N79
 
Die inside-handy Wertung: 83%

Verarbeitung & Design

Nokia N79
 

Zuallererst muss der türkisfarbene Akkudeckel vom Handy runter. Unterhalb der Rückseite ist ein Schiebeknopf, welcher nach oben geschoben und dann mittels des Fingernagels hochgezogen wird. Dadurch löst sich der Akkudeckel vom Handy und wir können in den Schiebesteckplatz unsere SIM-Karte einführen. Danach wird der verschollen geglaubte Akku eingesetzt und je nach Lust und Laune der entsprechende Akkudeckel oben eingeklinkt und festgedrückt.


Nokia N79Ist das Handy zusammengebaut macht es einen sehr ordentlichen und stabilen Eindruck. Die Vorderseite ist weiß, die entsprechende Beschriftung ist schwarz. Die Ecken sind abgerundet und ein chromfarbener Rahmen umhüllt den mobilen Begleiter. Das Mittelstück, sprich die Seiten, sind in mattem Silber. Und wie zuvor erwähnt die Rückseite je nach Cover in der entsprechenden Farbe. Aufgrund der sehr gelungenen Proportionen liegt das N79 sehr gut in der Hand. Die verwendeten Materialien wirken robust, hochwertig und der Preisklasse entsprechend. Die Maße betragen 110 x 49 x 15 mm.

Durch die guten Platzierung des Akkus ist der Schwerpunkt des Handys etwas unterhalb der Mitte, was eine angenehme Bedienung ermöglicht. Das Handy bringt mit Akku 97 Gramm auf die Waage. Somit stimmt der optische Ersteindruck mit dem haptischen überein.  Die Spaltmaße sind überall identisch und auf ein Minimum beschränkt. Somit ist ein Eindringen von Staub fast nicht möglich. Auch das Zubehör sitzt passgenau und sitzt fest in der jeweiligen Buchse. Die Kopfhörer werden an der Kopfseite angeschlossen. Seitlich links oben befindet sich eine Schutzkappe, welche den Anschluss für das micro-USB Kabel sowie den Speicherkartenslot versteckt. Links unten sitzt der Anschluss für das Ladegerät, was im Vergleich zu anderen Ladegeräten gerade winzig erscheint und in jeder Hosentasche Platz findet.

Nokia N79Auf der rechten Seite unten sowie oben sitzen zwei Lautsprecher, welche für die Freisprecheinrichtung sowie 3D-Sound sorgen. Dazwischen befinden sich die Kamerataste sowie der Wippschalter für Zoom oder Lautstärkenregelung. Oben sind neben dem Kopfhöreranschluss noch die Ein-/Aus Taste inkl. einer separaten Schiebetaste um die Tastensperre ein- oder auszuschalten. Und hier wären wir auch bei einem Manko des Handys. Die Tasten des Zahlenfeldes wirken zwar hochwertig und gut verarbeitet, aber von einer guten Fühlbarkeit kann man nur bedingt sprechen. Je nach Fingergröße ist es schwer die Tasten zu erfühlen und die richtige Taste zu betätigen. Die horizontalen Abstände zwischen den Tastenreihen erhöhen zwar die Fühlbarkeit, dennoch ist es schwer blind einen Text zu tippen. Dies gelingt nur nach einer längeren Übungs- und Eingewöhnungsphase.


Nokia N79Die Navigations-, Softkey-, Multimedia-, Auflege- und Abhebetasten haben minimales Spiel, lassen sich aber durch ihre hervorgehobene Art leichter treffen. Die etwas versteckt wirkende Menü sowie Cancel Taste lassen sich dagegen wiederrum gut bedienen. Gleiches gilt auch für den Navigationskreis, welcher jedoch einen etwas anderen Druckpunkt als die anderen Tasten aufweist. Neu ist das Navi-Rad. Hier kann der Navigationskreis ohne Tastenbetätigung nur durch die Berührung des Fingers und wischens in die jeweilige Richtung bedient werden. Dies ähnelt sehr der Bedienung der von Apple bekannten iPods. Mit etwas Übung funktioniert die Navigation sicher, gewöhnungsbedürftig ist es aber allemal. Es kommt jedoch ab und an vor, dass man zufällig mit dem Daumen über den Kreis wischt und somit einen Menüpunkt weiterspringt. Besser dagegen funktioniert der Vibrationsalarm. Zuverlässig spürt man diesen durch Jacke oder Jeans. Liegt das Handy auf dem Tisch und der Vibrationsalarm fängt an, ist ein überhören kaum möglich.

 
Die inside-handy Wertung: 75%
 
 

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