Test des Nokia Lumia 920

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 06.11.2012
Software Version: Windows Phone 8
Testversion mit Branding: -
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 
Nokia Lumia 920

In Sachen Windows Phone ist Nokia der Hersteller mit den meisten Bestrebungen, sich im Rennen um die Gunst der Nutzer zu behaupten. Verständlich, setzt Nokia doch auf kein anderes Betriebssystem im Smartphone-Markt. Daher hängt vieles auch vom Erfolg von Windows Phone 8 ab. Das Lumia 920 ist das erste Handy, welches mit der neuen Version des mobilen Betriebssystems von Microsoft auf den Markt kommt und ist gleichzeitig das Flaggschiff der Finnen. In Sachen Design bleibt sich Nokia treu und so kann das 920 problemlos der Lumia-Familie zugeordnet werden. Welche Änderung Windows Phone 8 mit sich bringt und ob sich das Lumia 920 in der Smartphone-Oberklasse behaupten kann, verrät der Testbericht auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Das Lumia 920 wird in einer blauen rechteckigen Verpackung geliefert, auf der ein Fotoaufdruck des Smartphones zu sehen ist und aus der das Handy samt Zubehör herausgeschoben wird. Der Lieferumfang umfasst das Handy, ein Daten- und Ladekabel, ein Steckdosenadapter, ein Headset mit Klinkenanschluss und eine Bedienungsanleitung. Des Weiteren wurde auch ein kleines SIM-Karten-Werkzeug in die Verpackung integriert. Eine Speicherkarte findet sich aufgrund fehlenden Kartenslots nicht im Lieferumfang.

Nokia Lumia 920
 

Verarbeitung & Handhabung

Nokia Lumia 920

Das Handy besteht aus einem Unibody der nicht geöffnet werden kann. Der Akku ist fest im Gerät verbaut. Um die SIM-Karte einzusetzen, wird hierfür mit dem kleinen Werkzeug die SIM-Kartenhalterung aus der Stirnseite heraus gedrückt – zum Einsatz kommt eine Micro-SIM. Nachdem die Karte in die Halterung eingelegt wurde, wird diese wieder an der Stirnseite eingeschoben und ist fest arretiert. Einen Micro-SD-Slot zum Einsetzen einer Speicherkarte besitzt das Lumia 920 nicht. 

Nokia Lumia 920Das Windows-Phone-8-Flaggschiff besteht komplett aus hochwertigem Kunststoff. Hierfür setzt Nokia auf knallige Farben. Im Test kommt die gelbe Variante zum Einsatz. Daneben sind noch Rot, Weiß und Schwarz erhältlich. Der gelbe Klavierlack in Hochglanzoptik wirkt verspielt und schick zu gleich. Trotz Kunststoff ist die Haptik sehr gut. Das Gerät ist sehr solide verarbeitet. Auch bei festem Zudrücken knarzt und knackt nichts. Durch das Unibody-Gehäuse ist zudem die Verwindungssteifigkeit sehr hoch. Das ganze Gerät wirkt wie aus einem Guss und gibt keinerlei Grund zur Beanstandung. Die Rückseite ist jedoch ziemlich glatt. Zwar liegt das Lumia 920 sehr gut in der Hand, jedoch werden Nutzer mit kleineren Händen so ihre Probleme haben, das Gerät sicher in der Hand zu halten. Die glatte Rückseite haben alle Farben gemein, bis auf die schwarze Version: Hier setzt Nokia nicht auf die Hochglanzoptik, sondern auf ein mattes Finish, welches leicht angeraut ist, so dass die Griffigkeit erhöht wird und das Handy besser in der Hand liegt. Allerdings gefallen die knackigen Farben mehr, als das Schwarz.

Mit seinen Maßen von 130.3 x 70.7 x 10.7 Millimetern spielt es in der gleichen Liga wie das HTC One X und das Samsung Galaxy S3. Während beide Geräte sogar noch einen Tick größer sind, haben sie aber einen Vorteil: Sie sind deutlich leichter. So bringt das Lumia 920 stolze 185 Gramm auf die Waage und das merkt man vor allem beim längeren Gebrauch. Zwar ist das Gewicht ausgewogen verteilt, jedoch auch kontraproduktiv zum Handling. Auf der anderen Seite passt das Gewicht zum sehr wertigen Eindruck. Dennoch ist weniger manchmal mehr. Beim Design bleibt sich Nokia treu und tut gut daran. So ist die Aufmachung eine gelungene Abwechslung im Smartphone-Markt. Die kantige Grundform wird durch das eher runde Design des Displayglases unterbrochen. Betrachtet man das Gerät von der Seite, wird die Dicke des Handys sichtbar und im Gegensatz zu den Mitbewerbern wirkt das Handy so ziemlich beleibt. Die Flanken sind nach hinten hin stark abgerundet. Das Displayglas steht knapp einen Millimeter über den Unibody heraus, wodurch eine unschöne Kante entsteht.  

Die Front wird durch das schwarze Displayglas dominiert. Unter dem Display befinden sich die für Windows Phone obligatorischen drei Sensortasten. Über dem Display liegen eine Frontkamera und die Lautsprecheröffnung. Auf der rechten Geräteseite befinden sich die Lautstärkewippe, die Taste für Displaysperre und eine Taste für den Kamerastart, welche auch als Auslöser fungiert. Die untere Stirnseite beherbergt den Lautsprecher und den Anschluss für das Daten- und Ladekabel. Dem gegenüber wurde die SIM-Kartenhalterung verbaut und mittig platziert liegt der Kopfhöreranschluss. 

Nokia Lumia 920
 
 

Kommentare Kommentar schreiben

08.05.2013, 13:12 Uhr
nilssönning
Bin momentan selber am Überlegen ob ich mir Lumia oder ein Iphone 4 zulege. Den Testbereicht find ich sehr aufschlussreich und wird mir persönlich auf jeden Fall bei der Entscheidungsfindung weiter helfen. Danke.

15.04.2013, 16:28 Uhr
Smarty
Danke für den Testbericht, deckt sich weitgehend mit meinen eigenen Erfahrungen.
Falls ich es übersehen habe, welche Firmware Version war bei eurem Test vorinstalliert ? Die Testbilder der Kamera kommen mir nämlich nicht so toll vor.
14.04.2013, 1:55 Uhr
DRACHENBOY
Hallo.....Ich Finde das Lumia 920sehr gut..1.liegt besser in der Hand als Sony Z.....und Windosphone ist doch garned so verkehrt....besser als Apple I Phone allemal..
08.11.2012, 7:53 Uhr
XxCartmanxX
Der SAR-Wert wurde von Nokia auf der Lumia-Veranstaltung kommuniziert. Aber du hast Recht, in der BDA steht 0,7. Haben dies geändert. Danke.
07.11.2012, 8:41 Uhr
cxc
welche quelle habt ihr denn für den SAR wert? ich habe da im internet verschiedene angaben gefunden... unter anderem steht im handbuch was von 0,7 !?
 kommentieren

Falsche oder fehlende Angaben zum Nokia Lumia 920 Test?

Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.

Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung