Test des Nokia Lumia 900

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Einführung

Test-Datum: 08.08.2012
Software Version: Windows Phone 7.5
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MW dem Autor Feedback senden
 
Nokia Lumia 900

Schicksalsmonate für Nokia: Das Lumia 900 ist der bisher engagierteste Versuch des einstigen Platzhirsches unter den Handybauern, Marktanteile von Apple und vor allem dem Android-Lager rund um Samsung zurückzuerobern. Viel hängt dabei von der risikoreichen Allianz mit Microsoft und dessen Betriebssystem Windows Phone ab. Daher geht es beim Lumia 900 nicht nur um die Frage, ob das Smartphone für derzeit knapp 460 Euro technisch der Konkurrenz in der Oberklasse gewachsen ist, sondern auch wie es um die Zukunft der Software bestellt ist. Ob das Lumia 900 als Alternative taugt, verrät der Test auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Der Blick in den standesgemäß wertig gestalteten Karton bietet fast keine Überraschungen. Neben dem Nokia Lumia 900 findet sich ein USB-Kabel samt Ladeadapter für die Stromversorgung. Letzterer ist recht kompakt geraten und kommt an einer Mehrfachsteckdose anderen Geräten nicht in die Quere. Das im Lieferumfang enthaltene Headset wirkt solide, sitzt gut im Ohr und gibt sich auch beim Klang keine Blöße. Ungewöhnlich ist lediglich das ebenfalls beiliegende kleine Metallplättchen mit einer feinen Spitze. Dieses dient als Schlüssel für den Schacht mit der SIM-Karten-Halterung.

Nokia Lumia 900
 

Verarbeitung & Handhabung

Nokia Lumia 900

Das Nokia Lumia 900 liegt wuchtig in der Hand, ohne dabei plump zu wirken. Mit Abmessungen von 127.8 × 68.5 × 11.5 mmlässt sich das Smartphone von Usern mit kleineren Händen gerade noch gut bedienen. Da sich Nokia gegen einen wechselbaren Akku entschieden hat, ist der Body des Lumia 900 aus einem Stück gefertigt. Zum Einsatz kommt hier Kunststoff, der angenehm in der Hand liegt. Dafür sorgt zum Teil auch die die leichte Wölbung an den Seiten, womit das Lumia 900 etwas schlanker wirkt als es tatsächlich ist. An der Kopfseite befinden sich die Anschlüsse für den 3,5-mm-Audioanschluss und der nicht abgedeckte Micro-USB-Port.

Nokia Lumia 900Abgedeckt ist dagegen der Schacht für die SIM-Karte. Hier kommt das eingangs erwähnte Werkzeug aus dem Lieferumfang zum Einsatz. Sobald dessen Spitze in der kleinen Öffnung steckt, löst sich eine interne Sperre und der Schlitten mit der Halterung für die Micro-SIM-Karte lässt sich herausziehen. Praktisch ist diese Umsetzung nicht, allerdings dürften die wenigsten Anwender regelmäßig die eigene Karte wechseln. Ein Slot für Speicherkarten fehlt, mit 160 Gramm ist das Nokia Lumia 900 zudem nicht gerade ein Leichtgewicht. Die drei Sensortasten unter dem durch Gorilla Glas geschützten Display sind mit den Kommandos „Zurück“, „Home“ und „Suche (Bing)“ belegt.

Etwas ungewohnt ist die Tastenbelegung an der rechten Gehäuseseite. Neben der Wippe für die Regelung der Lautstärke ist hier der EIN/AUS-Schalter mittig platziert. Gerade bei Linkshändern fürchtet man zunächst um versehentliche Aktivierungen des Standby-Modus. Durch den klaren und recht tiefen Druckpunkt dürfte es dazu im Alltag aber eher selten kommen. Praktisch: Eine dritte Taste ist exklusiv für die Kamera reserviert. Ein Druck startet sofort die Foto-App und holt das Gerät dazu falls nötig gleichzeitig aus dem Standby.

 
 

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